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Drehrohr Typ BSSP

Drehrohr (Typ BSSP)

Ein Drehrohr ist ein drehbares Bauteil im Rohrsystem, mit dem du in einer Absaugleitung die Ausblas- bzw. Ableit-Richtung flexibel führen kannst – ohne die Rohrführung jedes Mal mechanisch umzubauen. Es wird überall dort eingesetzt, wo ein fixer Auslass unpraktisch wäre: zum Beispiel, wenn Materialströme gezielt in Behälter, Big Bags, Container oder definierte Sammelpunkte geleitet werden sollen oder wenn der Auslass prozessabhängig umgestellt werden muss.

In der Praxis ist das Drehrohr besonders interessant bei Anlagen, die neben Luft auch Material transportieren (z. B. Späne, Granulat, Staub). Entscheidend ist dabei nicht nur die Nennweite, sondern eine saubere Einbindung: spannungsfrei montiert, gut zugänglich und ohne unnötige Engstellen. So bleibt der Übergabepunkt kontrollierbar, und du behältst bei Erweiterungen oder Prozessänderungen Flexibilität, ohne improvisieren zu müssen.

Vorteile

Der zentrale Nutzen eines Drehrohrs ist die flexible Richtungsführung ohne Umbau. Du positionierst den Auslass so, dass Material sauber in den gewünschten Sammelpunkt fällt – und kannst die Richtung bei Bedarf anpassen, ohne die Leitung zu zerlegen oder mit Provisorien zu arbeiten. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und hält den Ablauf stabil, auch wenn sich Anforderungen ändern.

Zusätzlich wirkt ein Drehrohr als Ordnungselement im Anlagenlayout: Der Übergabepunkt wird definiert, das Risiko von „daneben fallendem“ Material sinkt, und die Rohrführung bleibt kompakt. Gerade bei Anlagen, die über Jahre wachsen, ist das ein echter Vorteil – weil Flexibilität nicht auf Kosten von Wartbarkeit gehen muss.

Technische Eckdaten

Drehrohr Typ BSSP in verzinkter Ausführung zur Integration in Absaugleitungen. Verfügbar in den Nennweiten Ø 200 mm, Ø 250 mm und Ø 300 mm. Die Auswahl richtet sich primär nach der Rohrdimension im Strang sowie dem benötigten Material- bzw. Luftdurchsatz. Für einen stabilen Betrieb sind eine spannungsfreie Montage, ausreichender Servicezugang und eine Leitungsführung ohne unnötige Engstellen entscheidend.

Für die Praxisplanung sind zwei Punkte relevant: (1) welcher Drehbereich bzw. welche Auslass-Richtungen benötigt werden und (2) wie der Auslass im Betrieb kontrolliert bleibt (z. B. definierte Endposition, mechanische Sicherung oder klare Prozesslogik). Wenn du uns den Einbauort und den Sammelpunkt nennst, empfehlen wir dir eine passende, saubere Einbindung.

Produktübersicht & Kerndaten

Hinweis: Für die Auswahl ist primär die passende Nennweite (Ø) relevant. Für eine saubere Praxislösung helfen zusätzlich Angaben zum Einbauort, zum Sammelpunkt (Behälter/Big Bag/Container) und zum gewünschten Drehbereich.

Einsatzbereiche

Drehrohre werden eingesetzt, wenn Material oder Luftstrom an einer definierten Stelle aus dem System geführt werden soll und die Richtung dabei flexibel bleiben muss. Typische Anwendungen sind Übergaben in Sammelbehälter, Big Bags oder Container, prozessabhängige Umstellungen der Auslassposition sowie Anlagenbereiche, in denen der Platz für eine starre Leitungsführung fehlt.

Besonders lohnt sich das Drehrohr dort, wo sonst Nebenprobleme entstehen: Material fällt neben den Sammelpunkt, Staub verteilt sich im Bereich oder provisorische Leitungsstücke werden immer wieder umgebaut. Mit einem definierten, drehbaren Auslass wird der Übergabepunkt kontrollierbar und langfristig stabil.

Montage & Hinweise

Achte auf eine spannungsfreie Montage und ausreichend Servicezugang, damit das Drehrohr im Betrieb zuverlässig und ohne Verkanten bewegt werden kann. Plane den Drehbereich so, dass keine Kollisionen mit Behältern, Rahmen, Wänden oder Schutzgittern entstehen. Bei materialführenden Anwendungen ist zudem wichtig, dass der Auslass so positioniert ist, dass Material sauber fällt und keine Anhaftungen durch ungünstige Übergänge gefördert werden.

Wenn das Drehrohr als Umschaltpunkt genutzt wird, empfiehlt sich eine klare Prozessregel: nur in definierten Zuständen umstellen (z. B. bei entlastetem Strang oder reduziertem Materialanfall), um unkontrollierte Materialverteilung zu vermeiden. Bei Fragen zur optimalen Einbindung (auch im Zusammenspiel mit Absperrelementen) beraten wir dich gern.

Beratung

Für eine schnelle Empfehlung: Nennweite im Rohrnetz, Einsatz (nur Luft / Luft + Material), Einbauort und Sammelpunkt (Behälter/Big Bag/Container) sowie der gewünschte Drehbereich. Wenn du zusätzlich sagst, ob der Auslass im Betrieb fix stehen soll oder regelmässig umgestellt wird, können wir die Einbindung noch praxisnäher auslegen.

FAQ

Wofür wird ein Drehrohr in einer Absaugleitung eingesetzt?

Ein Drehrohr dient dazu, die Auslass- bzw. Ableit-Richtung flexibel zu führen, ohne die Rohrleitung umzubauen. Das ist besonders nützlich, wenn Material oder Luftstrom in unterschiedliche Sammelpunkte geleitet werden soll oder wenn sich der Prozessablauf verändert. Statt Provisorien bekommst du einen definierten, wartungsfreundlichen Übergabepunkt.

Wie wähle ich die richtige Nennweite (Ø 200 / 250 / 300 mm)?

Die Nennweite richtet sich primär nach dem Rohrdurchmesser im Strang. In einem sauber dimensionierten Netz wird das Drehrohr in der passenden Nennweite eingebunden, damit keine Engstellen entstehen. Wenn zusätzlich Material transportiert wird, spielen Materialmenge und Durchsatz mit hinein. Im Zweifel genügt eine kurze Info zu Strang-Ø und Anwendung, um die Auswahl zu bestätigen.

Kann ein Drehrohr die Leistung der Anlage beeinflussen?

Ja – Einbindung und Betriebslogik entscheiden. Falsche Nennweite, ungünstige Übergänge oder zusätzliche Engstellen erhöhen Druckverluste. Auch Umstellen im falschen Prozesszustand kann Nebenwirkungen verursachen. Mit richtiger Dimension und sauberer Montage bleibt die Anlage stabil.

Wann ist ein Drehrohr besonders sinnvoll?

Wenn du den Auslass in einen Behälter, Big Bag oder Container führen musst und die Position variieren soll – oder wenn Platzverhältnisse eine starre Lösung unpraktisch machen. Auch bei Anlagen, die wachsen oder regelmässig umgebaut werden, ist das Drehrohr eine saubere, wartungsfreundliche Lösung.

Was sind typische Fehler bei Montage und Betrieb?

Typische Fehler sind spannungsbehaftete Montage, zu wenig Servicezugang, Kollisionen im Drehbereich und unklare Prozesslogik. Bei materialführenden Anwendungen kommen ungünstige Übergänge hinzu, die Anhaftungen fördern oder Material neben den Sammelpunkt leiten. Ein kurzer Einbau-Check vor der Montage verhindert das zuverlässig.

Welche Angaben helfen für eine schnelle Empfehlung?

Rohr-Nennweite im Strang, Anwendung (nur Luft / Luft + Material), Einbauort, Sammelpunkt (Behälter/Big Bag/Container) und gewünschter Drehbereich. Zusätzlich hilft die Info, ob die Stellung selten oder regelmässig geändert wird.

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Rufen Sie uns gerne an.

+41 41 787 08 52 info@absaugtechnik.ch