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Bördeldichtringe für dichte Einfachbord-Verbindungen

Bördeldichtringe aus schwarzem TPE verbessern die Dichtheit von Rohrverbindungen mit Einfachbord oder Bördelkante. Die Serie umfasst Ø 80 bis Ø 400 mm im Pack à 10 Stück und wird zusammen mit passenden Spannschellen eingesetzt, um Leckagen, Falschluft und Vibrationen an Absaug- und Prozessluftleitungen zu reduzieren.

Bördeldichtringe ergänzen Rohrverbindungen mit Einfachbord oder Bördelkante um eine zusätzliche elastische Dichtlippe. Sie werden direkt an der Bördelkante eingesetzt und anschliessend durch die passende Spannschelle fixiert. Dadurch verbessert sich die Dichtheit an der Verbindung, ohne dass die Rohrverbindung dauerhaft unlösbar wird.

Systemüberblick und Funktion

In Absaug-, Lüftungs- und Prozessluftleitungen wirken Rohrverbindungen direkt auf Dichtheit, Saugleistung, Falschluftanteil, Geräuschverhalten und Wartungsaufwand. Eine rein metallische Bördelverbindung kann je nach Bordgeometrie, Montagezustand, Vibrationen und Unterdruck kleine Leckstellen aufweisen. Der Bördeldichtring legt sich als elastisches TPE-Profil an die Bördelkante und unterstützt eine leckageärmere, ruhigere Verbindung.

Der Dichtring ist besonders sinnvoll bei Verbindungen, die nachgerüstet, regelmässig geöffnet oder in sensibleren Leitungsbereichen dichter ausgeführt werden sollen. Er ersetzt keine passende Spannschelle und keine saubere Rohrfluchtung, sondern ergänzt die Verbindung als funktionales Dichtelement.

Funktion

Zusätzliche Dichtlippe an der Bördelkante

Der Bördeldichtring wird auf die Einfachbord- oder Bördelkante gesetzt. Beim Schliessen der Spannschelle wird das TPE-Profil angepresst und verbessert die Abdichtung an der Rohrverbindung.

Auswahl

Ø, Bördelgeometrie und Spannschelle abstimmen

Die passende Ringgrösse richtet sich nach Rohr-Ø und Bördelkante. Zusätzlich müssen Spannschellentyp, Medium, Temperatur, Unterdruck, Wartungsfrequenz und gewünschte Dichtheit zur Verbindung passen.

Praxis

Sauber, trocken und gratfrei montieren

Der Ring wird trocken auf eine saubere Bördelkante gesetzt. Verschmutzte, beschädigte oder gratige Kanten verschlechtern die Dichtwirkung und können das TPE-Profil mechanisch belasten.

Komponenten und verfügbare Ausführungen

Die Serie umfasst Bördeldichtringe in Ø 80 bis Ø 400 mm. Alle Varianten bestehen aus schwarzem TPE mit ca. 80 Shore A, haben eine Profilhöhe von 4,5 mm, eine Einstecktiefe von 1,0 mm und werden als Pack à 10 Stück geführt. Unterschieden wird innerhalb der Reihe vor allem nach Rohrdurchmesser beziehungsweise Ring-Ø.

Für die Montage werden passende Spannschellen benötigt. Je nach Anwendung passen Spannschellen mit Hebelverschluss, Spannschellen mit Dichtung oder zweiteilige Spannschellen. Für robuste Heavy-Duty-Verbindungen ist zu prüfen, ob eine passende Verbindungslösung für 2 mm Rohr erforderlich ist.

Durchmesser Ø Ring-Ø D Profilhöhe H Einstecktiefe S Material Verpackung
Ø 80 mm 80 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 100 mm 100 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 120 mm 120 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 125 mm 125 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 140 mm 140 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 150 mm 150 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 160 mm 160 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 180 mm 180 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 200 mm 200 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 225 mm 225 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 250 mm 250 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 300 mm 300 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 350 mm 350 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück
Ø 400 mm 400 mm 4,5 mm 1,0 mm TPE schwarz, ca. 80 Shore A 10 Stück

Typische Einsatzbereiche

Bördeldichtringe eignen sich für Absaug- und Lüftungsleitungen, Prozessluftsysteme, Wartungseinsätze und Nachrüstungen an bestehenden Rohrnetzen. Typisch sind Anwendungen, bei denen eine vorhandene Einfachbord-Verbindung dichter ausgeführt werden soll, ohne das Rohrsystem konstruktiv grundlegend zu verändern.

Besonders relevant sind sie bei Unterdruckleitungen, Haupt- und Sammelleitungen, Maschinenanschlüssen, Filter- und Zyklonumfeld sowie bei Verbindungsstellen, die wiederholt geöffnet und geschlossen werden. Durch die elastische Dichtlippe lassen sich Leckagen reduzieren und Mikrobewegungen an der Bördelkante besser aufnehmen.

In der Praxis sind Bördeldichtringe auch für Retrofit und Service interessant: Eine vorhandene Verbindung kann gezielt nachgedichtet werden, wenn Ring-Ø, Bördelgeometrie und Spannschelle zusammenpassen.

Auswahl und Auslegung

Für die Auswahl ist zuerst der Rohrdurchmesser beziehungsweise Ring-Ø zu bestimmen. Danach müssen Einfachbord-Geometrie, Spannschellentyp, Medium, Temperatur, Unterdruck, Dichtheitsziel und Wartungslogik geprüft werden. Pro Verbindung wird in der Regel ein Dichtring eingesetzt.

Das TPE-Profil ist für übliche Prozess- und Raumluftanwendungen geeignet und bleibt im angegebenen Temperaturbereich elastisch. Bei aggressiven Medien, besonderen chemischen Belastungen oder abweichenden Prozessbedingungen sollte die Materialverträglichkeit separat geprüft werden.

Der Dichtring beeinflusst den Strömungsquerschnitt an der Bördelkante nur gering, kann die Dichtheit der Verbindung aber deutlich verbessern. Entscheidend ist, dass der Ring weder gequetscht noch verdreht montiert wird und die Spannschelle gleichmässig über den Umfang schliesst.

Montage, Integration und Praxis

In der Praxis wird der Bördeldichtring trocken auf die saubere, gratfreie Bördelkante gesetzt. Danach werden die Verbindungspartner ausgerichtet und mit der passenden Spannschelle geschlossen. Der Ring muss gleichmässig sitzen, damit das TPE-Profil seine Dichtwirkung über den gesamten Umfang entfalten kann.

Die Spannschelle darf nicht als Ausgleich für schlecht fluchtende Rohrenden oder beschädigte Bördelkanten verwendet werden. Versatz, Grate, Verschmutzung oder mechanische Spannung können die Dichtwirkung reduzieren und den Dichtring beschädigen.

Bei Servicearbeiten sollte der Ring auf Beschädigung, Verschmutzung, dauerhafte Verformung und sauberen Sitz geprüft werden. Bei demontierten Verbindungen ist ein Austausch sinnvoll, wenn maximale Dichtheit gefordert ist oder das Profil sichtbare Abnutzung zeigt.

Beratung zu Bördeldichtringen

Die passende Dichtlösung hängt nicht nur vom Ø ab. Relevant sind Bördelgeometrie, Spannschellentyp, Medium, Temperatur, Unterdruck, Dichtheitsanforderung, Wartungsfrequenz und die Frage, ob eine bestehende Verbindung nachgerüstet oder eine neue Verbindung direkt dicht ausgeführt werden soll.

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Ringgrösse, bei der Prüfung der Verbindungssituation und bei der Abstimmung mit Spannschellen, zweiteiligen Spannschellen und passenden Rohrverbindungen.

FAQ – Häufige Fragen zu Bördeldichtringen

Wofür wird ein Bördeldichtring eingesetzt?

Ein Bördeldichtring wird an Einfachbord- und Bördelkanten eingesetzt, um die Dichtheit einer Spannschellenverbindung zu verbessern. Er reduziert Leckagen und unterstützt eine ruhigere, elastischere Verbindung.

Wie viele Dichtringe werden pro Verbindung benötigt?

In der Regel wird pro Einfachbord-Verbindung ein Dichtring eingesetzt. Entscheidend ist, dass Ring, Bördelkante und Spannschelle geometrisch sauber zusammenpassen.

Mit welchen Spannschellen sind Bördeldichtringe kompatibel?

Bördeldichtringe sind für Verbindungen mit Spannschellen an Einfachbord- beziehungsweise Bördelkanten ausgelegt. Sie können mit passenden Spannschellen für diese Geometrie verwendet werden, sofern Ø, Auflage und Klemmsituation korrekt passen.

Muss der Ring verklebt oder geschmiert werden?

Nein. Der Ring wird trocken aufgesetzt und durch die Spannschelle fixiert. Wichtig sind saubere, gratfreie Auflageflächen und eine gleichmässig verspannte Verbindung.

Welche Ø sind verfügbar?

Die Serie umfasst Bördeldichtringe von Ø 80 bis Ø 400 mm. Alle Varianten bestehen aus schwarzem TPE, werden im Pack à 10 Stück geliefert und haben eine Profilhöhe von 4,5 mm sowie eine Einstecktiefe von 1,0 mm.

Welchen Temperaturbereich deckt das TPE-Profil ab?

Die Bördeldichtringe sind für einen Temperaturbereich von −40 °C bis +100 °C ausgelegt. Bei aggressiven Medien oder besonderen chemischen Anforderungen sollte die Materialverträglichkeit separat geprüft werden.

Kann ein Bördeldichtring wiederverwendet werden?

Bei unbeschädigtem Profil kann ein Ring grundsätzlich wiederverwendet werden. Wenn maximale Dichtheit gefordert ist oder der Ring Verformungen, Risse oder Verschmutzungen zeigt, ist ein Austausch sinnvoll.

Beeinflusst der Dichtring den Druckverlust?

Der Bördeldichtring sitzt an der Bördelkante und beeinflusst den Strömungsquerschnitt nur gering. Seine Hauptfunktion ist die bessere Abdichtung der Verbindung und die Reduktion von Falschluft.

Worauf kommt es bei der Montage besonders an?

Wichtig sind eine saubere und gratfreie Bördelkante, korrekt sitzender Dichtring, fluchtende Rohrenden und eine gleichmässig geschlossene Spannschelle. Versatz oder mechanische Spannung reduzieren die Dichtwirkung.

Welche Angaben sind für eine technische Beratung hilfreich?

Hilfreich sind Rohr-Ø, Bördelgeometrie, verwendete Spannschelle, Medium, Temperatur, Unterdruck, Dichtheitsziel, Wartungsfrequenz und die Information, ob eine bestehende Verbindung nachgerüstet oder eine neue Verbindung aufgebaut wird.

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