PU Absaugschlauch Super Robust – 2,0–2,5 mm Wandstärke für Industriesauger
Der PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke ist die Schwerlast-Ausführung für Industriesauger, Saugbagger, Saugfahrzeuge und stark beanspruchte Förderstrecken, wenn extrem abrasive Pulver, Granulate, Späne, Kies, Sand, Splitt und trockenes Schüttgut mit maximaler Abriebreserve und hoher Unterdruckfestigkeit geführt werden sollen.
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Diese Ausführung ist klar auf extreme Abrasion und harte Förderbedingungen ausgelegt. Die schwere Wandung aus permanent antistatischem Premium Ester-Polyurethan in Verbindung mit eingegossenem Federstahldraht schafft eine sehr belastbare Schlauchlösung für Anwendungen, in denen leichtere PU-Serien auf Dauer zu wenig Verschleissreserve bieten.
Gerade im Umfeld von Industriesaugern, Vakuumförderern, Saugbaggern und Saugfahrzeugen ist das entscheidend. Wenn hohe Materiallast, lange Einsatzdauer, enge Wartungsintervalle und rauer Anlagenalltag zusammenkommen, zählt nicht nur Flexibilität, sondern vor allem Standzeit. Genau dafür ist die 2,0–2,5-mm-Serie gemacht.
Systemüberblick und Funktion
Der Schlauch ist als AIRDUC®-Profilschlauch mit fest eingegossenem Federstahldraht aufgebaut. Die Wandung ist permanent antistatisch und in den primären Verschleisszonen gezielt verstärkt. Mit einer Wandstärke von ca. 2,0–2,5 mm, sehr hoher Abriebfestigkeit und guter Kälteflexibilität ist die Serie für extreme mechanische und abrasive Belastung ausgelegt.
Der Temperaturbereich liegt bei ca. -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig bis ca. +125 °C. Die Wandung ist mikrobenfest und gut beständig gegen Öl, Benzin und viele chemische Einflüsse. Zusätzlich ist die Serie schwerentflammbar nach UL94-V2 und DIN 4102-B1. Für trockene Förder- und Sauganwendungen in Industrie, Bau, Landwirtschaft, Fahrzeugtechnik und Rohstoffhandling ist das eine sehr robuste technische Basis.
Die permanente Antistatik ist für staubintensive Anwendungen ein wichtiger Vorteil. Für Ex-relevante Bereiche bleibt jedoch immer die vollständige Auslegung der Gesamtanlage massgebend, insbesondere Erdung, Potentialausgleich, Zone, Medium und Anschlusskonzept.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie deckt die Nennweiten von Ø 32 mm bis Ø 250 mm ab und wird als Meterware ab 1 m geführt. Damit lässt sich die Leitung exakt auf Maschinenanschlüsse, Saugleistung, Förderstrecke und Wartungsreserve abstimmen. Kleine und mittlere Ø eignen sich für robuste Saugeranschlüsse und kompakte Förderwege. Grössere Ø verschieben die Anwendung in Richtung hohe Volumenströme, zentrale Sammelstrecken und stark belastete Förderprozesse.
Die technische Staffelung zeigt klar, wie sich die Serie verhält: Mit zunehmendem Ø steigen Biegeradius und Metergewicht deutlich an, während Unterdruck- und Überdruckwerte abnehmen. Für die Auswahl bedeutet das: Nicht nur der Anschluss-Ø, sondern immer auch Durchsatz, Leitungslänge, Fördermedium und verfügbare Einbauradien müssen zusammen betrachtet werden.
| Innen-Ø | Aussen-Ø | Unterdruck | Überdruck | Biegeradius | Gewicht | Lieferlänge / Fertiglänge |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ø 32 mm | Ø 43 mm | 1,000 bar | 5,235 bar | 90 mm | 0,68 kg/m | ab 1 m |
| Ø 38 mm | Ø 49 mm | 1,000 bar | 4,475 bar | 104 mm | 0,79 kg/m | ab 1 m |
| Ø 40 mm | Ø 51 mm | 1,000 bar | 4,270 bar | 109 mm | 0,82 kg/m | ab 1 m |
| Ø 55 mm | Ø 66 mm | 1,000 bar | 3,170 bar | 151 mm | 1,09 kg/m | ab 1 m |
| Ø 60 mm | Ø 71 mm | 1,000 bar | 2,920 bar | 156 mm | 1,18 kg/m | ab 1 m |
| Ø 70 mm | Ø 82 mm | 1,000 bar | 2,520 bar | 186 mm | 1,37 kg/m | ab 1 m |
| Ø 80 mm | Ø 92 mm | 1,000 bar | 2,220 bar | 205 mm | 1,55 kg/m | ab 1 m |
| Ø 90 mm | Ø 103 mm | 1,000 bar | 2,195 bar | 250 mm | 2,06 kg/m | ab 1 m |
| Ø 100 mm | Ø 113 mm | 1,000 bar | 1,980 bar | 272 mm | 2,27 kg/m | ab 1 m |
| Ø 110 mm | Ø 123 mm | 1,000 bar | 1,805 bar | 300 mm | 2,48 kg/m | ab 1 m |
| Ø 115 mm | Ø 128 mm | 0,975 bar | 1,730 bar | 317 mm | 2,58 kg/m | ab 1 m |
| Ø 120 mm | Ø 133 mm | 0,930 bar | 1,660 bar | 330 mm | 2,69 kg/m | ab 1 m |
| Ø 125 mm | Ø 138 mm | 0,895 bar | 1,595 bar | 336 mm | 2,80 kg/m | ab 1 m |
| Ø 130 mm | Ø 143 mm | 0,860 bar | 1,535 bar | 355 mm | 2,90 kg/m | ab 1 m |
| Ø 140 mm | Ø 153 mm | 0,800 bar | 1,430 bar | 400 mm | 3,11 kg/m | ab 1 m |
| Ø 150 mm | Ø 163 mm | 0,745 bar | 1,335 bar | 435 mm | 3,68 kg/m | ab 1 m |
| Ø 160 mm | Ø 173 mm | 0,700 bar | 1,255 bar | 470 mm | 3,91 kg/m | ab 1 m |
| Ø 175 mm | Ø 188 mm | 0,640 bar | 1,150 bar | 700 mm | 4,26 kg/m | ab 1 m |
| Ø 180 mm | Ø 193 mm | 0,620 bar | 1,120 bar | 830 mm | 4,38 kg/m | ab 1 m |
| Ø 200 mm | Ø 214 mm | 0,560 bar | 1,010 bar | 950 mm | 5,94 kg/m | ab 1 m |
| Ø 225 mm | Ø 239 mm | 0,495 bar | 0,900 bar | 1175 mm | 6,65 kg/m | ab 1 m |
| Ø 250 mm | Ø 264 mm | 0,445 bar | 0,810 bar | 1300 mm | 7,35 kg/m | ab 1 m |
Die Serie ist damit klar im Schwerlast- und Hochabrieb-Bereich positioniert. Kleine Nennweiten bleiben für robuste mobile Saugarbeiten nutzbar, grosse Ø gehören in voluminöse Förder- und Sammelstrecken mit viel Luftleistung und hoher Materialfracht.
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen sind Industriesauger, zentrale Sauganlagen, Saugbagger, Saugfahrzeuge, Vakuumförderer, Silo- und Tankwagen, Big-Bag-Befüllung und -Entleerung, Dosiersysteme, Schredder, Mühlen, Extruder sowie die Förderung und Rückführung von abrasiven Pulvern, Granulaten, Kies, Sand, Splitt, Spänen und Strahlmitteln.
Die Serie passt besonders dort, wo hoher Materialdurchsatz mit intensiver Wandbelastung zusammenkommt. Das betrifft mineralische Medien, grobe Schüttgüter, stark abrasive Förderstoffe und Prozesse, in denen die Leitung dauerhaft unter Last läuft und nicht nur gelegentlich bewegt wird.
Für mobile Reinigungs- und Saugarbeiten mit geringerem Verschleissniveau wäre diese Ausführung oft schwerer als nötig. Ihre Stärke liegt nicht in maximaler Leichtgängigkeit, sondern in hoher Standzeit unter harter Dauerbelastung.
Auswahl und Auslegung
Die Auswahl beginnt mit Fördermedium, Volumenstrom, Unterdruck, Leitungslänge und Anschlussgeometrie. Kleine Nennweiten passen zu robusten Saugeranschlüssen und kompakten Förderwegen. Grosse Nennweiten sind für Haupt- und Sammelstrecken mit hohem Durchsatz gedacht, bei denen Druckverlust, Materialfracht und Verschleiss konstruktiv sauber beherrscht werden müssen.
Gegenüber dem PU Absaugschlauch Robust mit 1,5 mm Wandstärke liefert diese 2,0–2,5-mm-Ausführung nochmals deutlich mehr Abriebreserve und höhere Wandstabilität. Wenn die Belastung zwar hoch, aber noch nicht im extremen Schwerlastbereich liegt, kann 1,5 mm wirtschaftlicher und beweglicher sein. Für weniger aggressive Fördermedien oder stärker handgeführte Anwendungen liegen auch der PU Absaugschlauch Robust mit 1,0 mm Wandstärke oder mittlere Serien näher an der Aufgabe.
Mit zunehmendem Ø wachsen Biegeradius und Leitungsgewicht stark an. Das beeinflusst nicht nur die Handhabung, sondern auch die Planung von Halterungen, Übergängen und Zugentlastung. Grosse Nennweiten brauchen deshalb ausreichend Einbauraum und eine sauber abgestützte Führung.
Auch bei dieser Schwerlast-Serie gilt: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Unnötige Schlauchlänge erhöht Druckverlust, Gewicht und Verschleiss.
Montage, Integration und Praxis
Der Schlauch wird auf passende Anschlussstutzen, Adapter oder Maschinenanschlüsse aufgeschoben und mit robusten Schlauchschellen gesichert. Dichte Übergänge, ein sauberer Radius und eine spannungsarme Verlegung sind entscheidend, weil gerade abrasive Medien an ungünstigen Stellen sehr schnell zusätzliche Verschleisszonen erzeugen.
In stationären Anlagen ist meist eine Kombination aus strömungsgünstiger Rohrleitung und kurzen flexiblen Schwerlast-Abschnitten die technisch sauberste Lösung. So bleibt die Strecke druckverlustarm, während die robuste PU-Leitung genau dort eingesetzt wird, wo Bewegung, Demontage oder Vibration auftreten.
Bei grossen Ø und langen flexiblen Strecken müssen Abstützung, Halterung und Zugentlastung konstruktiv mitgeplant werden. Das entlastet Anschlussstellen, verbessert die Führung und verlängert die Lebensdauer der Leitung deutlich.
Für antistatische oder Ex-relevante Anwendungen ist die leitfähige Einbindung der Spirale in das Erdungskonzept fachgerecht umzusetzen. Erst die vollständige Anlagenintegration macht aus der antistatischen Wandung eine sichere Gesamtlösung.
Beratung zu PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke
Wir unterstützen Sie bei der Wahl der passenden Nennweite, der sinnvollen Meterzahl und der Abgrenzung zwischen 1,5 mm und 2,0–2,5 mm. Gerade bei extrem abrasiven Fördermedien entscheidet die richtige Einordnung über Standzeit, Druckverlust und Betriebssicherheit.
Auf Wunsch prüfen wir auch die passende Kombination aus Schlauch, Anschlussstücken, Schellen und Übergängen sowie die Einbindung in robuste Saugleitungen, zentrale Förderstrecken und antistatische Anlagenkonzepte.
FAQ – Häufige Fragen zu PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke
Wann ist 2,0–2,5 mm die richtige Wandstärke?
Dann, wenn extrem abrasive Medien, hohe Materiallast, lange Einsatzdauer und starke mechanische Belastung zusammenkommen. Diese Ausführung ist für deutlich härtere Förderbedingungen gedacht als 1,0 mm oder 1,5 mm.
Ist die Serie für Industriesauger geeignet?
Ja. Besonders für robuste Industriesauger, zentrale Sauganlagen, Saugbagger und Saugfahrzeuge mit stark abrasiven Fördermedien ist sie sehr gut geeignet.
Wird der Schlauch als Meterware geliefert?
Ja. Die sichtbaren Nennweiten werden als Meterware ab 1 m geführt. Dadurch lässt sich die Leitung exakt auf Anschlussmass, Leitungsweg und Einbausituation abstimmen.
Ist der Schlauch antistatisch?
Ja. Die Wandung ist permanent antistatisch. Für TRGS- oder ATEX-relevante Anwendungen ist trotzdem immer die konkrete Auslegung der Gesamtanlage entscheidend.
Wann ist 1,5 mm ausreichend und wann 2,0–2,5 mm besser?
1,5 mm passt zu schweren, aber noch breiter alltagstauglichen Sauganwendungen. 2,0–2,5 mm ist besser, wenn maximale Abriebreserve und hohe Wandstabilität im Vordergrund stehen.
Warum steigen Biegeradius und Gewicht bei grossen Ø so stark an?
Weil mit wachsendem Durchmesser die Kräfte in Bögen und an Anschlussstellen deutlich zunehmen. Grosse Nennweiten brauchen deshalb mehr Einbauraum, sauberere Führung und konstruktive Abstützung.