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PU Absaugschlauch 0,7 mm für Chemie und Prozessluft

PU-Absaugschläuche mit 0,7 mm Wandstärke eignen sich für Chemie- und Prozessluftanwendungen mit trockenen Stäuben, Pulvern, Schüttgütern, Granulaten, Fasern, Gasen und allgemeiner Prozessluft, wenn mehr Abriebreserve als bei 0,6 mm gefragt ist.


Der PU Absaugschlauch Mittel mit 0,7 mm Wandstärke ist eine flexible Schlauchlösung für Chemie- und Prozessluftanwendungen mit trockenen, partikelbelasteten Medien. Er wird eingesetzt, wenn Stäube, Pulver, Schüttgüter, Granulate, Fasern, Gase oder allgemeine Prozessluft geführt werden müssen und die 0,6-mm-Standardausführung zu wenig Reserve bietet, ohne direkt auf eine schwere 1,5-mm-Ausführung zu wechseln.

Systemüberblick und Funktion

In Chemie- und Prozessluftanlagen übernimmt die 0,7-mm-Serie die Rolle einer mittelschweren flexiblen Verbindung zwischen Absaughaube, Apparatur, Laboranlage, Dosierstelle, Abfüllbereich, Filtergerät, Entstaubungsanlage, Ventilator, Prozessmodul oder starrem Rohrsystem. Sie ist besonders dort sinnvoll, wo trockene abrasive Medien, Prozessluft oder Gase sicher geführt werden sollen und der Schlauch im Alltag stärker beansprucht wird als bei leichten Standardanschlüssen.

Die transparente PU-Wandung mit fest eingegossenem Federstahldraht bleibt flexibel, stauchbar und servicefreundlich, bietet aber mehr Wandreserve als die 0,6-mm-Klasse. Diese Serie ist keine pauschale Lösung für Säuren, Lösemittel, aggressive Dämpfe, chemisch kritische Flüssigkeiten oder dauerhaft hohe Prozesstemperaturen. Für solche Anwendungen muss der Schlauchtyp medienbezogen geprüft werden.

Funktion

Mittlere PU-Verbindung für trockene Prozessmedien

Die 0,7-mm-Serie führt trockene Stäube, Pulver, Schüttgüter, Granulate, Fasern, Gase und allgemeine Prozessluft an Apparaten, Hauben, Filtern, Aggregaten und Rohrsystemen.

Auswahl

Mehr Reserve als 0,6 mm

Diese Ausführung ist sinnvoll, wenn die 0,6-mm-Standardserie zu leicht wirkt, aber 1,5 mm für Gewicht, Biegeradius oder Handling bereits zu massiv wäre.

Praxis

Meterware für flexible Prozessanschlüsse

Die Schlauchlänge lässt sich auf Einbausituation, Wartungszugang, Schwingungsentkopplung, Maschinenanschluss und Leitungsführung abstimmen.

Komponenten und verfügbare Ausführungen

Die Serie ist als transparente PU-Meterware mit ca. 0,7 mm Wandstärke, fest eingegossenem Federstahldraht und permanenter Antistatik aufgebaut. Der verfügbare Ø-Bereich reicht von kompakten Anschlussleitungen bis zu grossen flexiblen Übergängen für hohe Luftmengen in Prozessluft-, Entstaubungs- und Filteranlagen.

Ø innen Ausführung Temperaturbereich Lieferform
Ø 25 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 30 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 32 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 38 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 40 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 45 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 50 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 55 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 60 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 65 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 70 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 75 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 80 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 90 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 100 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 110 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 115 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 120 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 125 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 130 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 140 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 150 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 160 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 170 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 180 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 200 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 225 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 250 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 254 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 280 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 300 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 315 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 350 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 400 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m
Ø 450 mmtransparent, 0,7 mm, antistatisch-40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °CMeterware ab 1 m

Kleine Ø eignen sich für kompakte Erfassungen, Labor- und Apparateanschlüsse, Dosierstellen, mobile Absaugpunkte und kurze flexible Übergänge. Mittlere Ø decken typische Verbindungen an Filtergeräten, Entstaubungsanlagen, Abfüllbereichen, Mischern, Prozessmodulen und Maschinenanschlüssen ab. Grosse Ø werden dort relevant, wo hohe Luftmengen geführt werden und der Übergang trotz grossem Querschnitt flexibel, servicefreundlich und spannungsarm bleiben soll.

Typische Einsatzbereiche

Typische Anwendungen liegen an Absauganlagen, Entstaubungs- und Filteranlagen, Apparateverbindungen, Dosier- und Fördermodulen, Abfüllstationen, Mischanlagen, Labor- und Technikumslösungen, technischen Luftführungen sowie an flexiblen Übergängen zwischen Aggregaten, Hauben, Apparaten und Rohrleitungen. Die Serie passt zu trockenen Pulvern, Stäuben, Schüttgütern, Granulaten, Fasern, Gasen und allgemeiner Prozessluft.

In Chemie- und Prozessluftanwendungen ist diese 0,7-mm-Klasse besonders dann interessant, wenn trockene partikelbelastete Medien stärker auf die Schlauchwand wirken, aber der Schlauch weiterhin gut beweglich, montagefreundlich und nicht unnötig schwer bleiben soll. Sie ist damit eine robuste Zwischenstufe zwischen Standard- und Schwerlastausführung.

Wenn maximale Beweglichkeit und geringes Gewicht wichtiger sind, ist der PU Absaugschlauch leicht mit 0,4 mm Wandstärke die leichtere Vergleichsseite. Wenn eine klassische Standardlösung genügt, ist der PU Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke zu prüfen. Für stärkere Belastung kommen der PU Absaugschlauch Robust mit 1,5 mm Wandstärke oder der PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke infrage.

Auswahl und Auslegung

Für die richtige Auswahl zählen Medium, Partikelcharakter, Temperatur, Unterdruck, Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Schlauchlänge, Biegeradius, Bewegungsbedarf und mechanische Beanspruchung. 0,7 mm ist dann richtig, wenn die Leitung mehr Reserve als 0,6 mm mitbringen soll, die hohe Beweglichkeit aber erhalten bleiben muss.

Bei abrasiven Pulvern, Schüttgütern oder Granulaten ist nicht nur die Wandstärke entscheidend. Wichtig sind auch Partikelgrösse, Partikelform, Fördergeschwindigkeit, Anzahl Richtungswechsel, Leitungslänge und die Frage, ob der Schlauch als kurzer flexibler Anschluss oder als längerer belasteter Förderabschnitt arbeitet. Genau hier ist 0,7 mm oft die sinnvolle Zwischenstufe: robuster als Standard, aber noch nicht der Schritt in eine deutlich schwerere Leitung.

Die permanente Antistatik ist bei staub- und gasnahen Anwendungen ein wichtiger Baustein. Entscheidend bleibt jedoch die Gesamtanlage mit Schlauch, Spirale, Anschlussstutzen, Schellen, Erdung, Potenzialausgleich, Medium, Fördergeschwindigkeit und Sicherheitskonzept. Der Schlauch allein ersetzt keine Ex-Schutz- oder Gefährdungsbeurteilung.

Die Temperaturgrenze muss sauber bewertet werden. Diese Serie ist für etwa -40 °C bis +90 °C ausgelegt, kurzzeitig bis etwa +125 °C. Für dauerhaft heissere Prozessluft, thermisch stark belastete Abluft oder Strahlungswärme sind temperaturfestere Schlauchtypen wie der Silikonschlauch bis +280 °C oder der Neoprenschlauch bis +150 °C zu prüfen.

Bei Säuren, Lösemitteln, aggressiven Dämpfen oder chemisch kritischen Medien darf die Eignung nicht aus einer allgemeinen Beständigkeitsaussage abgeleitet werden. Medium, Konzentration, Temperatur, Feuchte, Kondensatbildung und Dauerbelastung müssen konkret beurteilt werden. In solchen Fällen sind eher der Absaugschlauch Säure und Lösungsmittel oder der Absaugschlauch Chemie und Lebensmittel die relevanten Vergleichsseiten.

Montage, Integration und Praxis

Der Schlauch wird spannungsarm, torsionsfrei und mit ausreichend grossem Biegeradius auf passende Stutzen, Rohranschlüsse oder Übergänge aufgeschoben und mit geeigneten Schellen gesichert. Seine Stärke liegt in flexiblen Verbindungen, die mehr aushalten sollen als leichte Serien, aber weiterhin gut verlegt, gewartet und bei Bedarf gelöst werden können.

Bei grösseren Ø ist eine ruhige Leitungsführung besonders wichtig. Flexible Grossquerschnitte benötigen ausreichend Platz, klare Bogenführung und stabile Übergänge, damit der Querschnitt offen bleibt und keine unnötigen Druckverluste entstehen. Anschlussstellen sollten bei grossen Ø sauber abgestützt werden, damit Schellen, Stutzen und Übergänge nicht dauerhaft mechanisch überlastet werden.

Geeignete Ergänzungen finden Sie bei den Schlauchschellen und Schlauchbriden sowie bei den Metallanschlussteilen. Gerade in Chemie und Prozessluft entscheidet nicht nur das Schlauchmaterial, sondern die sichere Einbindung in die gesamte Leitungsführung.

Beratung zu PU-Absaugschläuchen 0,7 mm für Chemie und Prozessluft

Für eine saubere Empfehlung benötigen wir Angaben zu Medium, Staub-, Pulver- oder Schüttgutanteil, Gas- oder Dampfbelastung, Temperaturfenster, Ø, gewünschter Schlauchlänge, Unterdruck, Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation, Scheuerstellen, Erdungs- oder Antistatik-Anforderung sowie vorhandenen Stutzen oder Rohrleitungen. Hilfreich sind Fotos, Skizzen oder Angaben zu Absaughaube, Apparatur, Filter, Ventilator, Dosierstelle oder Prozessmodul.

FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen 0,7 mm für Chemie und Prozessluft

Wann passt ein PU-Absaugschlauch mit 0,7 mm Wandstärke in Chemie- und Prozessluftanwendungen?

Er passt, wenn trockene Pulver, Stäube, Schüttgüter, Granulate, Fasern, Gase oder allgemeine Prozessluft flexibel geführt werden sollen und mehr Wandreserve als bei 0,6 mm benötigt wird.

Für welche Medien ist diese 0,7-mm-Serie geeignet?

Typische Medien sind trockene Stäube, Pulver, Schüttgüter, Granulate, Fasern, leichte Partikel, Gase und Prozessluft. Die konkrete Eignung hängt von Abrieb, Temperatur, Unterdruck, chemischer Belastung, Strömungsgeschwindigkeit und Leitungsführung ab.

Ist dieser PU-Schlauch für Säuren und Lösemittel geeignet?

Nein, nicht pauschal. Für Säuren, Lösemittel, aggressive Dämpfe oder chemisch kritische Medien müssen spezialisierte Chemieschläuche geprüft werden. Medium, Konzentration, Temperatur, Feuchte und Dauerbelastung sind entscheidend.

Worin liegt der Unterschied zur 0,6-mm-Serie?

Die 0,7-mm-Ausführung bietet mehr Wandreserve und mehr Standfestigkeit bei mechanischer Belastung. 0,6 mm bleibt sinnvoll, wenn die Beanspruchung moderater ist und die Leitung etwas leichter ausfallen soll.

Wann ist 0,7 mm besser als 0,4 mm?

0,7 mm ist besser, wenn der Schlauch nicht nur leicht und beweglich sein soll, sondern auch regelmässig Partikelkontakt, mechanische Belastung oder längere Betriebszeiten aufnehmen muss.

Wann sollte eine 1,5-mm- oder 2,0–2,5-mm-Ausführung geprüft werden?

Stärkere Ausführungen sollten geprüft werden, wenn abrasive Pulver, grobe Schüttgüter, längere belastete Förderstrecken, wiederkehrender Verschleiss oder hohe Standzeitforderungen im Vordergrund stehen.

Wird der Schlauch als Meterware geliefert?

Ja, diese Serie wird als Meterware geführt. Dadurch kann die Schlauchlänge auf Anschlussabstand, Wartungszugang, Schwingungsentkopplung, Einbausituation und Leitungsführung abgestimmt werden.

Was bedeutet permanent antistatisch in der Praxis?

Permanent antistatisch bedeutet, dass die Schlauchwandung dauerhaft antistatisch ausgeführt ist. Für staub- und gasnahe Anwendungen bleiben jedoch Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse, Medium und Gesamtanlage entscheidend.

Ist der Schlauch automatisch für Ex-Bereiche geeignet?

Nein. Antistatik ist nur ein Baustein. Für explosionsschutzrelevante Anwendungen müssen Medium, Zone, Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse, Fördergeschwindigkeit und die gesamte Anlage projektspezifisch beurteilt werden.

Ist dieser Schlauch für heisse Prozessluft geeignet?

Für dauerhaft hohe Temperaturen ist diese Serie nicht gedacht. Sie ist für etwa -40 °C bis +90 °C ausgelegt, kurzzeitig bis etwa +125 °C. Darüber sollte ein temperaturfester Schlauchtyp gewählt werden.

Wann ist ein Silikon- oder Neoprenschlauch besser?

Silikon- oder Neoprenschläuche sind besser, wenn dichte Prozessluft, Warmluft oder thermisch stärker belastete Luftstrecken im Vordergrund stehen. Sie sind jedoch ebenfalls medien- und temperaturbezogen zu prüfen.

Welche Rolle spielt der Biegeradius?

Ein zu enger Biegeradius kann Knickstellen, Querschnittsverengungen, Druckverlust und lokale Wandbelastung verursachen. Gerade bei flexiblen PU-Schläuchen sollte der Schlauch ruhig und ohne harte Umlenkungen geführt werden.

Worauf sollte man bei grossen Ø achten?

Bei grossen Ø sind saubere Führung, ausreichende Abstützung, zugfreie Montage und die Vermeidung von Scheuerstellen entscheidend. Ein flexibler Grossquerschnitt darf nicht dauerhaft frei hängen oder an Kanten arbeiten.

Kann der Schlauch für Labor- und Pilotanlagen eingesetzt werden?

Ja, für trockene Medien, Gase und Prozessluft kann die Serie in Labor- und Pilotanlagen sinnvoll sein, besonders wenn Anschlüsse bewegt, angepasst oder für Servicearbeiten gelöst werden müssen.

Wann ist ein PVC-Absaugschlauch sinnvoller?

Ein PVC-Absaugschlauch kann sinnvoller sein, wenn eine andere mechanische Charakteristik, stärkere Wandung oder ein bestimmtes Preis-Leistungs-Verhältnis für einfache Prozessluft- und Abluftstrecken wichtiger ist als PU-Flexibilität.

Welche Angaben sind für eine Beratung oder Offerte wichtig?

Wichtig sind Medium, Staub-, Pulver- oder Schüttgutanteil, Gas- oder Dampfbelastung, Temperatur, Ø, Länge, Unterdruck, Luftmenge, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation und Erdungsanforderung.

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