PU Absaugschlauch 0,6 mm für Chemie und Prozessluft
PU-Absaugschläuche mit 0,6 mm Wandstärke eignen sich für Chemie- und Prozessluftanwendungen mit trockenen Stäuben, Pulvern, Fasern, Gasen und allgemeiner Prozessluft, wenn flexible Meterware, permanente Antistatik und eine ausgewogene Wandreserve gefragt sind.
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Der PU Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke ist eine flexible Schlauchlösung für Chemie- und Prozessluftanwendungen mit trockenen Medien. Er wird eingesetzt, wenn Stäube, Pulver, Fasern, leichte Partikel, Gase oder allgemeine Prozessluft beweglich geführt werden müssen und eine ausgewogene Kombination aus Flexibilität, Meterware, permanenter Antistatik und alltagstauglicher Wandreserve gefragt ist.
Systemüberblick und Funktion
In Chemie- und Prozessluftanlagen übernimmt die 0,6-mm-Serie die Rolle einer flexiblen Standardverbindung zwischen Absaughaube, Apparatur, Laboranlage, Dosierstelle, Abfüllbereich, Filtergerät, Entstaubungsanlage, Ventilator, Prozessmodul oder starrem Rohrsystem. Sie ist besonders dort sinnvoll, wo eine sehr leichte 0,4-mm-Ausführung zu wenig Reserve bietet, eine schwere 1,5-mm-Ausführung aber zu viel Gewicht und Steifigkeit in die Leitung bringt.
Die transparente PU-Wandung mit eingebettetem Federstahldraht bleibt hochflexibel, stauchbar und servicefreundlich. Damit eignet sich die Serie für viele normale Prozessluft-, Entstaubungs- und Absaugaufgaben mit trockenen Medien. Sie ist jedoch keine pauschale Lösung für Säuren, Lösemittel, aggressive Dämpfe, chemisch kritische Flüssigkeiten oder dauerhaft hohe Prozesstemperaturen. In solchen Fällen muss der Schlauchtyp medienbezogen geprüft werden.
Flexible Standardverbindung für Prozessluft
Die 0,6-mm-Serie führt trockene Stäube, Pulver, Fasern, Gase und allgemeine Prozessluft an Apparaten, Hauben, Filtern, Aggregaten und Rohrsystemen.
Ausgewogene Mitte zwischen leicht und robust
Diese Ausführung bietet mehr Wandreserve als 0,4 mm, bleibt aber deutlich beweglicher als 1,5-mm- oder 2,0–2,5-mm-Serien.
Meterware für passende Anschlusslängen
Die Schlauchlänge lässt sich auf Einbausituation, Wartungszugang, Schwingungsentkopplung, Maschinenanschluss und Leitungsführung abstimmen.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie ist als transparente PU-Meterware mit ca. 0,6 mm Wandstärke, eingebettetem Federstahldraht und permanenter Antistatik aufgebaut. Der verfügbare Ø-Bereich reicht von kompakten Anschlussleitungen bis zu sehr grossen flexiblen Übergängen für hohe Luftmengen in Prozessluft-, Entstaubungs- und Filteranlagen.
| Ø innen | Ausführung | Temperaturbereich | Lieferform |
|---|---|---|---|
| Ø 25 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 30 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 32 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 38 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 40 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 50 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 60 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 65 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 70 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 75 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 80 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 90 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 100 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 110 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 120 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 125 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 130 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 140 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 150 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 160 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 170 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 180 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 200 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 225 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 250 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 280 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 300 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 305 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 315 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 350 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 356 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 400 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 450 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 500 mm | transparent, 0,6 mm, antistatisch | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
Kleine Ø eignen sich für punktuelle Erfassungen, Labor- und Apparateanschlüsse, Dosierstellen, mobile Absaugpunkte und kompakte Übergänge mit wenig Bauraum. Mittlere Ø decken typische flexible Verbindungen an Filtergeräten, Entstaubungsanlagen, Abfüllbereichen, Mischern, Prozessmodulen und Maschinenanschlüssen ab. Grosse Ø kommen dort zum Einsatz, wo hohe Luftmengen geführt werden und der Übergang trotz grossem Querschnitt flexibel, servicefreundlich und spannungsarm bleiben soll.
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen liegen an Absauganlagen, Entstaubungs- und Filteranlagen, flexiblen Maschinenanschlüssen, Labor- und Technikumslösungen, Dosier- und Förderaggregaten, Abfüllstationen, Mischanlagen, Prozessmodulen sowie an Übergängen zwischen Apparaten, Aggregaten und Rohrleitungen. Die Serie passt zu trockenen Stäuben, Pulvern, Fasern, leichten Partikeln, Gasen und allgemeiner Prozessluft.
In Chemie- und Prozessluftanwendungen ist diese 0,6-mm-Klasse oft dann richtig, wenn eine leichte Leitung gesucht wird, die im Alltag mehr Reserve bietet als eine 0,4-mm-Ausführung, aber keine schwere, steife Verschleisslösung sein soll. Dadurch eignet sie sich für viele Standardaufgaben zwischen Labor, Technikum, Produktionsmodul und industrieller Absauginfrastruktur.
Wenn maximale Beweglichkeit und geringes Gewicht wichtiger sind, ist der PU Absaugschlauch leicht mit 0,4 mm Wandstärke die nähere Vergleichsseite. Wenn mehr Wandreserve benötigt wird, sind der PU Absaugschlauch Mittel mit 0,7 mm Wandstärke, der PU Absaugschlauch Robust mit 1,5 mm Wandstärke oder der PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke zu prüfen.
Auswahl und Auslegung
Für die richtige Auswahl zählen Medium, Partikelcharakter, Temperatur, Unterdruck, Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Schlauchlänge, Bewegungsbedarf, Biegeradius und mechanische Belastung. Trockene feine bis mittlere Medien lassen sich mit 0,6 mm oft sehr ausgewogen führen. Sobald grober Abrieb, hohe Dauerbeanspruchung oder lange belastete Förderstrecken dazukommen, sollte eine robustere Serie geprüft werden.
Diese Standardklasse eignet sich gut, wenn eine technische Mitte gesucht ist: mehr Reserve als 0,4 mm, aber weiterhin deutlich flexibler und leichter als schwere PU- oder PVC-Schläuche. Für grosse Ø ist zusätzlich wichtig, dass hohe Flexibilität nicht mit beliebiger Verlegung verwechselt wird. Mit zunehmendem Durchmesser steigen Raumbedarf, Eigengewicht, Führungslast und die Anforderungen an saubere Abstützung.
Die permanent antistatische Ausführung ist bei staub- und gasnahen Anwendungen ein wichtiger Baustein. Entscheidend bleibt jedoch die Gesamtanlage mit Schlauch, Spirale, Anschlussstutzen, Schellen, Erdung, Potenzialausgleich, Medium, Fördergeschwindigkeit und Sicherheitskonzept. Der Schlauch allein ersetzt keine Ex-Schutz- oder Gefährdungsbeurteilung.
Die Temperaturgrenze muss ebenfalls sauber bewertet werden. Diese Serie ist für etwa -40 °C bis +90 °C ausgelegt, kurzzeitig bis etwa +125 °C. Für dauerhaft heissere Prozessluft, thermisch stark belastete Abluft oder Strahlungswärme sind temperaturfestere Schlauchtypen wie der Silikonschlauch bis +280 °C oder der Neoprenschlauch bis +150 °C zu prüfen.
Bei Säuren, Lösemitteln, aggressiven Dämpfen oder chemisch kritischen Medien darf die Eignung nicht aus der allgemeinen Chemiebeständigkeit abgeleitet werden. Medium, Konzentration, Temperatur, Feuchte, Kondensatbildung und Dauerbelastung müssen konkret beurteilt werden. In solchen Fällen sind eher der Absaugschlauch Säure und Lösungsmittel oder der Absaugschlauch Chemie und Lebensmittel die relevanten Vergleichsseiten.
Montage, Integration und Praxis
Der Schlauch wird in der Praxis auf passende Stutzen, Rohranschlüsse oder Übergänge aufgeschoben und mit geeigneten Schellen gesichert. Für eine saubere Funktion sollten enge Bögen, Torsion, Zugbelastung, scharfe Kanten und dauerhafte Scheuerstellen vermieden werden. Die Stärke dieser Bauart liegt darin, dass sich Anschlüsse beweglich, wartungsfreundlich und ohne starre Sonderstücke integrieren lassen.
Bei grösseren Ø ist eine ruhige Leitungsführung besonders wichtig. Flexible Grossquerschnitte brauchen ausreichend Platz, klare Führung und stabile Übergänge, damit der Querschnitt offen bleibt und keine unnötigen Druckverluste entstehen. Anschlussstellen sollten bei grossen Ø sauber abgestützt werden, damit Schellen, Stutzen und Übergänge nicht dauerhaft mechanisch überlastet werden.
Geeignete Ergänzungen finden Sie bei den Schlauchschellen und Schlauchbriden sowie bei den Metallanschlussteilen. Gerade in Chemie und Prozessluft entscheidet nicht nur das Schlauchmaterial, sondern die sichere Einbindung in die gesamte Leitungsführung.
Beratung zu PU-Absaugschläuchen 0,6 mm für Chemie und Prozessluft
Für eine saubere Empfehlung benötigen wir Angaben zu Medium, Staub- oder Pulveranteil, Gas- oder Dampfbelastung, Temperaturfenster, Ø, gewünschter Schlauchlänge, Unterdruck, Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation, Scheuerstellen, Erdungs- oder Antistatik-Anforderung sowie vorhandenen Stutzen oder Rohrleitungen. Hilfreich sind Fotos, Skizzen oder Angaben zu Absaughaube, Apparatur, Filter, Ventilator, Dosierstelle oder Prozessmodul.
FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen 0,6 mm für Chemie und Prozessluft
Wann passt ein PU-Absaugschlauch mit 0,6 mm Wandstärke in Chemie- und Prozessluftanwendungen?
Er passt, wenn trockene Stäube, Pulver, Fasern, Gase oder allgemeine Prozessluft flexibel geführt werden sollen und eine ausgewogene Kombination aus Beweglichkeit, Wandreserve und permanenter Antistatik benötigt wird.
Für welche Medien ist diese 0,6-mm-Serie geeignet?
Typische Medien sind trockene Stäube, Pulver, Fasern, leichte Partikel, Gase und Prozessluft. Die konkrete Eignung hängt von Abrieb, Temperatur, Unterdruck, chemischer Belastung, Strömungsgeschwindigkeit und Leitungsführung ab.
Ist dieser PU-Schlauch für Säuren und Lösemittel geeignet?
Nein, nicht pauschal. Für Säuren, Lösemittel, aggressive Dämpfe oder chemisch kritische Medien müssen spezialisierte Chemieschläuche geprüft werden. Medium, Konzentration, Temperatur, Feuchte und Dauerbelastung sind entscheidend.
Worin liegt der Unterschied zur 0,4-mm-Serie?
Die 0,6-mm-Ausführung bietet mehr Wandreserve und Alltagstauglichkeit als 0,4 mm, bleibt aber weiterhin leicht, flexibel und gut handhabbar. 0,4 mm ist stärker auf maximale Beweglichkeit und geringes Gewicht ausgelegt.
Wann ist ein 0,7-mm-PU-Schlauch besser?
0,7 mm ist besser, wenn der Schlauch weiterhin flexibel bleiben soll, aber etwas mehr Reserve gegen mechanische Beanspruchung, längere Betriebszeiten oder stärkeren Partikelkontakt benötigt wird.
Wann sollte eine 1,5-mm- oder 2,0–2,5-mm-Ausführung geprüft werden?
Stärkere Ausführungen sollten geprüft werden, wenn abrasive Pulver, gröbere Partikel, längere belastete Förderstrecken, wiederkehrender Verschleiss oder hohe Standzeitforderungen im Vordergrund stehen.
Wird der Schlauch als Meterware geliefert?
Ja, diese Serie wird als Meterware geführt. Dadurch kann die Schlauchlänge auf Anschlussabstand, Wartungszugang, Schwingungsentkopplung, Einbausituation und Leitungsführung abgestimmt werden.
Was bedeutet permanent antistatisch in der Praxis?
Permanent antistatisch bedeutet, dass die Schlauchwandung dauerhaft antistatisch ausgeführt ist. Für staub- und gasnahe Anwendungen bleiben jedoch Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse, Medium und Gesamtanlage entscheidend.
Ist der Schlauch automatisch für Ex-Bereiche geeignet?
Nein. Antistatik ist nur ein Baustein. Für explosionsschutzrelevante Anwendungen müssen Medium, Zone, Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse, Fördergeschwindigkeit und die gesamte Anlage projektspezifisch beurteilt werden.
Ist dieser Schlauch für heisse Prozessluft geeignet?
Für dauerhaft hohe Temperaturen ist diese Serie nicht gedacht. Sie ist für etwa -40 °C bis +90 °C ausgelegt, kurzzeitig bis etwa +125 °C. Darüber sollte ein temperaturfester Schlauchtyp gewählt werden.
Wann ist ein Silikon- oder Neoprenschlauch besser?
Silikon- oder Neoprenschläuche sind besser, wenn dichte Prozessluft, Warmluft oder thermisch stärker belastete Luftstrecken im Vordergrund stehen. Sie sind jedoch ebenfalls medien- und temperaturbezogen zu prüfen.
Welche Rolle spielt der Biegeradius?
Ein zu enger Biegeradius kann Knickstellen, Querschnittsverengungen, Druckverlust und lokale Wandbelastung verursachen. Gerade bei flexiblen PU-Schläuchen sollte der Schlauch ruhig und ohne harte Umlenkungen geführt werden.
Worauf sollte man bei grossen Ø achten?
Bei grossen Ø sind saubere Führung, ausreichende Abstützung, zugfreie Montage und die Vermeidung von Scheuerstellen entscheidend. Ein flexibler Grossquerschnitt darf nicht dauerhaft frei hängen oder an Kanten arbeiten.
Kann der Schlauch für Labor- und Pilotanlagen eingesetzt werden?
Ja, für trockene Medien, Gase und Prozessluft kann die Serie in Labor- und Pilotanlagen sinnvoll sein, besonders wenn Anschlüsse bewegt, angepasst oder für Servicearbeiten gelöst werden müssen.
Wann ist ein PVC-Absaugschlauch sinnvoller?
Ein PVC-Absaugschlauch kann sinnvoller sein, wenn eine andere mechanische Charakteristik, stärkere Wandung oder ein bestimmtes Preis-Leistungs-Verhältnis für einfache Prozessluft- und Abluftstrecken wichtiger ist als PU-Flexibilität.
Welche Angaben sind für eine Beratung oder Offerte wichtig?
Wichtig sind Medium, Staub- oder Pulveranteil, Gas- oder Dampfbelastung, Temperatur, Ø, Länge, Unterdruck, Luftmenge, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation und Erdungsanforderung.