PU Absaugschlauch 1,0 mm für die Kunststoffindustrie
PU-Absaugschläuche mit 1,0 mm Wandstärke eignen sich in der Kunststoffindustrie für Granulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Angüsse, Randstreifen und Kunststoffstaub, wenn flexible Leitungsabschnitte deutlich mehr Abriebreserve benötigen.
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Der PU Absaugschlauch mit 1,0 mm Wandstärke ist eine robuste flexible Schlauchlösung für die Kunststoffindustrie. Er wird eingesetzt, wenn Granulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Angüsse, Randstreifen oder feine Kunststoffstäube eine höhere Abriebreserve verlangen und die Leitung trotzdem als flexible Meterware sauber an Maschine, Förderstrecke, Trockner, Mühle, Filter oder Rohrsystem angepasst werden soll.
Systemüberblick und Funktion
In Kunststoffprozessen übernimmt die 1,0-mm-Serie die Rolle einer belastbaren flexiblen Verbindung zwischen Spritzgussmaschine, Extruder, Saugförderer, Trockner, Dosierer, Schneidmühle, Angussmühle, Zyklon, Filteranlage, Materialbehälter oder starrem Rohrsystem. Sie ist besonders dann sinnvoll, wenn eine 0,6- oder 0,7-mm-Ausführung bei Abrieb, Standzeit oder mechanischer Belastung zu knapp ausgelegt ist.
Die robuste Wandstärke bietet mehr Reserve für abrasive Kunststoffmedien, bleibt aber noch deutlich flexibler und leichter handhabbar als sehr schwere PU-Ausführungen mit 1,5 mm oder 2,0–2,5 mm Wandstärke. Damit eignet sich diese Serie für Anlagenbereiche, in denen flexible Schlauchabschnitte regelmässig beansprucht werden, aber noch keine maximale Schwerabrieb-Lösung erforderlich ist.
Robuste flexible Verbindung für Kunststoffprozesse
Die 1,0-mm-Ausführung eignet sich für Förder-, Absaug- und Übergangsstrecken mit Granulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Angüssen, Randstreifen und Kunststoffstaub.
Mehr Abriebreserve als mittlere PU-Schläuche
Wenn 0,6 mm oder 0,7 mm im Dauerbetrieb zu wenig Reserve bieten, ist 1,0 mm der robuste Zwischenschritt vor den schweren 1,5-mm- oder super robusten 2,0–2,5-mm-Ausführungen.
Für Einläufe, Mühlen und belastete Maschinenanschlüsse
Die Serie passt zu Bereichen mit Bewegung, Vibration, häufigem Materialfluss, abrasiven Partikeln und erhöhtem Verschleissrisiko an Übergängen, Bögen und Anschlussstellen.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie ist als transparente, hoch abriebfeste PU-Meterware mit ca. 1,0 mm Wandstärke aufgebaut. Alle sichtbaren Varianten werden als Meterware ab 1 m geführt. Die Ø-Reihe reicht von kompakten Maschinen- und Dosieranschlüssen bis zu grossen flexiblen Übergängen für Haupt-, Sammel- und Prozessluftstrecken in der Kunststoffindustrie.
| Ø innen | Ausführung | Temperaturbereich | Lieferform |
|---|---|---|---|
| Ø 25 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 32 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 35 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 38 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 40 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 45 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 50 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 55 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 60 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 65 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 70 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 75 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 80 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 90 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 100 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 110 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 115 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 120 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 125 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 130 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 140 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 150 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 160 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 170 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 180 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 200 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 225 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 250 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 280 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 300 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 325 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 350 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 400 mm | transparent, 1,0 mm, hoch abriebfest | -40 °C bis +90 °C | Meterware ab 1 m |
Kleine Ø eignen sich für kompakte Dosier-, Maschinen- und Förderanschlüsse mit begrenztem Einbauraum. Mittlere Ø decken typische flexible Verbindungen an Saugförderern, Trocknern, Mühlen, Schneidmühlen, Materialbehältern und Kunststoffmaschinen ab. Grosse Ø werden eher für Haupt-, Sammel- und Übergangsstrecken mit höheren Volumenströmen eingesetzt und müssen wegen Eigengewicht, Unterdruck, Biegeradius und Abstützung sauber geplant werden.
Typische Einsatzbereiche in der Kunststoffindustrie
Typische Anwendungen liegen an Spritzgussmaschinen, Extrudern, zentralen Materialversorgungen, Trocknern, Dosiereinheiten, Mühlen, Schneidmühlen, Angussmühlen, Zyklonen, Filteranlagen sowie an Übergängen zwischen starren Rohrsystemen und bewegten Aggregaten. Gefördert oder abgesaugt werden dabei vor allem Granulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Angüsse, Randstreifen und feine Kunststoffstäube.
Besonders sinnvoll ist die 1,0-mm-Serie dort, wo flexible Schlauchabschnitte nicht nur Toleranzen aufnehmen, sondern gleichzeitig stärker beansprucht werden. Dazu zählen Einläufe, Materialzuführungen, vibrierende Aggregate, Maschinenanschlüsse, Wartungsübergänge und Teilstrecken, in denen abrasive Partikel mit konstanter Geschwindigkeit geführt werden.
Wenn mehr Beweglichkeit und geringeres Gewicht wichtiger sind, sollte der PU Absaugschlauch Mittel mit 0,7 mm Wandstärke geprüft werden. Wenn der Verschleiss höher liegt, die Strecke stationärer ist oder eine längere Standzeitreserve benötigt wird, sind der PU Absaugschlauch Robust mit 1,5 mm Wandstärke oder der PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke die stärkeren Vergleichsseiten.
Auswahl und Auslegung
Entscheidend sind nicht nur der Ø und die Wandstärke, sondern auch Medium, Partikelform, Materialgeschwindigkeit, Unterdruck, Leitungslänge, Anzahl Bögen, Temperatur, Bewegungsanteil und gewünschte Standzeit. Scharfkantiges Mahlgut belastet die Wand stärker als rundes Neuware-Granulat; lange flexible Abschnitte, enge Bögen und ungünstige Einläufe erhöhen den Verschleiss zusätzlich.
Die 1,0-mm-Serie ist der robuste Mittelweg für Kunststoffprozesse. Sie bietet spürbar mehr Reserve als 0,6 mm oder 0,7 mm, bleibt aber noch handlicher als schwere 1,5-mm- oder 2,0–2,5-mm-Schläuche. Für bewegte Maschinenanschlüsse kann sie genau richtig sein; für sehr lange, stationäre oder stark abrasive Förderstrecken kann eine stärkere Wandung wirtschaftlicher sein.
Bei Vakuumförderung muss zusätzlich geprüft werden, ob Ø, Schlauchlänge, Biegeradius und Unterdruck zusammenpassen. Wenn Formstabilität, glatte Innenfläche und transparente Sichtkontrolle wichtiger sind als PU-Abriebreserve, kann der PVC Vakuumschlauch transparent, schwer sinnvoller sein. Bei warmer Prozessluft oder dichter flexibler Luftführung ist der Neoprenschlauch, einlagig und dicht bis +150 °C zu prüfen.
Nicht passend ist diese Schlauchklasse für heisse Abgase, Hochtemperatur-Prozessluft, Kühlwasser, Temperierkreise oder chemisch kritische Flüssigkeiten. In dieser Kategorie steht die trockene Kunststoffförderung und Kunststoffabsaugung im Vordergrund – nicht Rauchgas, Abgas, Wasser oder Flüssigkeitstransport.
Montage, Integration und Praxis
Für eine saubere Integration sollten flexible Abschnitte so kurz wie möglich und so lang wie nötig ausgelegt werden. Jeder unnötig enge Bogen erhöht Druckverlust, Materialanprall und Wandverschleiss. Gerade bei Granulat, Mahlgut und Flakes lohnt sich eine ruhige Leitungsführung mit strömungsgünstigen Übergängen.
An Maschinenübergängen sollte der Schlauch nicht auf Zug montiert werden. Bewegungsreserven, Schwingungen und Wartungswege müssen berücksichtigt werden, damit keine Knickstellen entstehen. Bei grösseren Ø ist zusätzlich auf ausreichende Abstützung zu achten, damit Schlauch, Stutzen, Schellen und Übergänge nicht dauerhaft mechanisch belastet werden.
Geeignete Ergänzungen finden Sie bei den Schlauchschellen und Schlauchbriden sowie bei den Metallanschlussteilen. Wenn ein Schlauch wiederholt an denselben Stellen verschleisst, sollte nicht nur ersetzt, sondern auch Fördergeschwindigkeit, Umlenkung, Biegeradius, Wandstärke und Schlauchführung neu bewertet werden.
Beratung zu PU-Absaugschläuchen 1,0 mm für Kunststoffprozesse
Für eine saubere Empfehlung benötigen wir Angaben zu Kunststoffart, Medium, Granulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Angüssen, Randstreifen, Staubanteil, Korngrösse, Fördergeschwindigkeit, Ø, gewünschter Länge, Unterdruck oder Betriebsdruck, Temperatur, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation und Abriebbelastung. Hilfreich sind Fotos, Skizzen, Anschlussmasse oder Angaben zu Trockner, Dosierer, Saugförderer, Maschine, Mühle, Filter oder bestehender Förderleitung.
FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen 1,0 mm für die Kunststoffindustrie
Wann ist ein PU-Absaugschlauch mit 1,0 mm Wandstärke in der Kunststoffindustrie sinnvoll?
Er ist sinnvoll, wenn Granulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Angüsse, Randstreifen oder Kunststoffstaub mehr Abriebreserve verlangen als eine 0,6- oder 0,7-mm-Serie, die Leitung aber weiterhin flexibel bleiben soll.
Welche Medien kann der 1,0-mm-PU-Schlauch führen?
Typische Medien sind Kunststoffgranulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Angüsse, Randstreifen, Kunststoffstaub, Pulver und Prozessluft. Die Eignung hängt von Abrieb, Korngrösse, Fördergeschwindigkeit, Unterdruck, Temperatur und Schlauchführung ab.
Wann ist 1,0 mm besser als 0,7 mm?
1,0 mm ist besser, wenn die flexible Leitung stärker belastet wird, mehr Standzeitreserve benötigt wird oder Granulat, Regranulat und Mahlgut regelmässig zu Verschleiss führen. 0,7 mm bleibt die leichtere und beweglichere Lösung.
Wann ist 1,0 mm noch nicht robust genug?
1,0 mm kann zu wenig sein, wenn schwere abrasive Medien, lange stationäre Förderstrecken, hohe Fördergeschwindigkeiten, scharfkantiges Mahlgut oder wiederkehrender Verschleiss in Problemzonen auftreten. Dann sind 1,5 mm oder 2,0–2,5 mm zu prüfen.
Wann ist ein leichterer PU-Schlauch sinnvoller?
Ein leichterer PU-Schlauch ist sinnvoller, wenn maximale Beweglichkeit, geringes Gewicht, enge Radien oder häufiges manuelles Handling wichtiger sind als Abriebreserve. Dann können 0,4 mm, 0,6 mm oder 0,7 mm die bessere Wahl sein.
Eignet sich der Schlauch für Regranulat und Mahlgut?
Ja, für viele Regranulat- und Mahlgutanwendungen ist die 1,0-mm-Serie eine robuste Lösung. Bei sehr scharfkantigem, schwerem oder dauerhaft schnell gefördertem Material sollte eine noch stärkere Wandstärke geprüft werden.
Ist der 1,0-mm-PU-Schlauch für Vakuumförderung geeignet?
Er kann in passenden Grenzen eingesetzt werden. Bei hoher Unterdruckbelastung, langen Vakuumförderstrecken oder formkritischen Saugprozessen sollte jedoch geprüft werden, ob ein PVC-Vakuumschlauch oder eine schwerere PU-Ausführung besser passt.
Welche Rolle spielt Unterdruck bei der Auswahl?
Unterdruck beeinflusst, ob der Schlauch formstabil bleibt oder sich unzulässig zusammenzieht. Entscheidend sind Ø, Wandstärke, Leitungslänge, Biegeradius, Temperatur, Spirale, Fördergeschwindigkeit und Anschlussdichtheit.
Welche Temperatur ist bei diesem PU-Schlauch möglich?
Der sichtbare Temperaturbereich liegt bei -40 °C bis +90 °C. Für dauerhaft warme Prozessluft, heisse Abluft oder thermisch stärker belastete Anwendungen sollten Neopren-, PTFE- oder Hochtemperaturschläuche geprüft werden.
Wie wähle ich den richtigen Ø?
Der Ø richtet sich nach Anschlussmass, Fördermenge, Luftmenge, Medium, Leitungslänge, Druckverlust, Unterdruck und Einbauraum. Kleine Ø passen zu Maschinen- und Dosieranschlüssen, grosse Ø zu Sammel- und Hauptstrecken.
Warum ist die flexible Schlauchlänge wichtig?
Unnötig lange flexible Schlauchstrecken erhöhen Druckverlust, Abrieb und Handlingaufwand. In Kunststoffanlagen sollte der flexible Teil so lang wie nötig, aber so kurz und sauber geführt wie möglich ausgelegt werden.
Warum ist die Schlauchführung bei Granulat kritisch?
Knicke, enge Bögen, Torsion, Scheuerstellen und ungünstige Einläufe erhöhen Abrieb und Druckverlust. Besonders bei Granulat, Regranulat, Mahlgut und Flakes sollten Bögen grosszügig geführt und Kontaktstellen geschützt werden.
Wann ist ein PVC-Vakuumschlauch besser?
Ein PVC-Vakuumschlauch ist besser, wenn hohe Unterdruckfestigkeit, Formstabilität, glatte Innenflächen und transparente Sichtkontrolle wichtiger sind als PU-Abriebreserve. Das betrifft vor allem formkritische Saug- und Vakuumförderstrecken.
Ist der Schlauch für heisse Abgase oder Flüssigkeiten geeignet?
Nein, diese Schlauchklasse ist für trockene Kunststoffförderung und Kunststoffabsaugung ausgelegt. Für heisse Abgase, Hochtemperatur-Prozessluft, Kühlwasser, Temperierkreise oder chemisch kritische Flüssigkeiten sind andere Schlauchtypen nötig.
Welche Angaben sind für eine Beratung oder Offerte wichtig?
Wichtig sind Kunststoffart, Medium, Granulat, Regranulat, Mahlgut, Flakes, Staubanteil, Korngrösse, Fördergeschwindigkeit, Ø, Länge, Unterdruck oder Druck, Temperatur, Biegeradius, Anschlussart, Bewegungsprofil, Einbausituation und Abriebbelastung.