ATEX-Armverlängerung aus Edelstahl
ATEX-Armverlängerungen aus Edelstahl dienen der wandseitigen Verlängerung passender ATEX-Absaugarme, wenn die Armaufnahme weiter in den Arbeitsbereich verlagert werden soll. Die Serie umfasst Ø 100 bis Ø 250 mm in Längen von 1,0 bis 4,0 m und ist durchgehend für Wandbefestigung ausgelegt.
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ATEX-Armverlängerungen sind mechanische Erweiterungselemente zwischen Wandbefestigung und passendem ATEX-Absaugarm. Sie schaffen zusätzlichen Abstand zur Wand, verlagern die Armaufnahme gezielt in den Arbeitsbereich und verbessern die Erreichbarkeit der Erfassungsstelle, wenn Maschinen, Werkbänke, Bauteile oder bauliche Gegebenheiten eine direkte wandnahe Montage erschweren.
Systemüberblick und Funktion
Die Verlängerung verändert nicht die eigentliche Erfassungsfunktion des ATEX-Absaugarms, sondern dessen Montageposition. Dadurch kann der Arm näher an den tatsächlichen Arbeitsbereich gebracht werden, ohne unnötig lang gewählt oder ergonomisch ungünstig geführt zu werden. Entscheidend sind Anschluss-Ø, Verlängerungslänge, Wandaufbau, Tragfähigkeit, Hebelwirkung, Arbeitsradius, Erdung beziehungsweise Potentialausgleich und die Bewertung der vollständigen ATEX-Absauganlage.
Armaufnahme vor die Wand verlagern
Die Verlängerung bringt den Montagepunkt des passenden ATEX-Absaugarms weiter in den Raum und verbessert so Reichweite, Haubenposition und Bedienbarkeit.
Ø und Länge passend abstimmen
Der Anschluss-Ø muss zum ATEX-Absaugarm passen. Die Länge wird nach Wandabstand, Arbeitsradius, Armlänge, Montagehöhe und mechanischer Belastung gewählt.
Hebelkräfte und ATEX-System prüfen
Mit zunehmender Länge steigen Hebelwirkung, Lastverteilung und Anforderungen an Befestigung, Tragstruktur, Erdung und Potentialausgleich deutlich.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie ist durchgehend als Edelstahl-Verlängerung zur Wandbefestigung aufgebaut. Alle Varianten dienen der wandseitigen Verlängerung eines passenden ATEX-Absaugarms und unterscheiden sich im Wesentlichen über Anschluss-Ø und Länge. Kleinere Ø passen zu kompakteren Absaugarm-Systemen, grössere Ø zu Anwendungen mit höherem Luftmengenbedarf und grösserem Systemquerschnitt.
| Anschluss-Ø | Längen | Werkstoff | Montage | Funktion |
|---|---|---|---|---|
| Ø 100 mm | 1,0 m, 2,0 m, 3,0 m, 4,0 m | Edelstahl | Wandbefestigung | wandseitige Verlängerung für passenden ATEX-Absaugarm |
| Ø 125 mm | 1,0 m, 2,0 m, 3,0 m, 4,0 m | Edelstahl | Wandbefestigung | wandseitige Verlängerung für passenden ATEX-Absaugarm |
| Ø 160 mm | 1,0 m, 2,0 m, 3,0 m, 4,0 m | Edelstahl | Wandbefestigung | wandseitige Verlängerung für passenden ATEX-Absaugarm |
| Ø 180 mm | 1,0 m, 2,0 m, 3,0 m, 4,0 m | Edelstahl | Wandbefestigung | wandseitige Verlängerung für passenden ATEX-Absaugarm |
| Ø 200 mm | 1,0 m, 2,0 m, 3,0 m, 4,0 m | Edelstahl | Wandbefestigung | wandseitige Verlängerung für passenden ATEX-Absaugarm |
| Ø 250 mm | 1,0 m, 2,0 m, 3,0 m, 4,0 m | Edelstahl | Wandbefestigung | wandseitige Verlängerung für passenden ATEX-Absaugarm |
Für die vollständige Systemintegration müssen Verlängerung, ATEX-Absaugarm, passende ATEX-Wandhalterung, Rohrsystem, Filtertechnik, Ventilator und Erdung beziehungsweise Potentialausgleich gemeinsam betrachtet werden.
Typische Einsatzbereiche
ATEX-Armverlängerungen werden eingesetzt, wenn der Absaugarm an einer Wand befestigt werden soll, der eigentliche Erfassungsbereich aber weiter im Raum liegt. Typische Situationen sind Maschinenaufstellungen, Werkbänke, Bearbeitungsplätze, Misch- oder Umfüllzonen sowie Arbeitsbereiche, bei denen eine direkte Wandmontage den Absaugarm zu weit von der Emissionsquelle entfernt positionieren würde.
Kurze Längen von 1,0 oder 2,0 m eignen sich für kompakte bis mittlere Korrekturen des Wandabstands. Längen von 3,0 oder 4,0 m sind für deutlich weiter vor der Wand liegende Arbeitsbereiche vorgesehen. Mit zunehmender Länge steigen jedoch Hebelkräfte, Schwingungsneigung und Anforderungen an Befestigung, Tragstruktur und Lastabtragung.
Die Verlängerung ist keine eigenständige Absaugkomponente und ersetzt keinen ATEX-Absaugarm. Sie dient der mechanischen Positionierung innerhalb einer Gesamtanlage, die explosionsschutztechnisch passend zu Medium, Zone, Erdung, Filtertechnik und Ventilator ausgelegt werden muss.
Auswahl und Auslegung
Die Auswahl beginnt beim passenden Anschluss-Ø des vorgesehenen ATEX-Absaugarms. Der Querschnitt muss zur Systemlogik passen und darf nicht isoliert gewählt werden. Ø 100 und Ø 125 mm sind für kompaktere bis mittlere Anwendungen relevant, Ø 160 und Ø 180 mm für erhöhten Luftmengenbedarf, Ø 200 und Ø 250 mm für grosse Querschnitte und sehr leistungsstarke Erfassungssysteme.
Danach wird die benötigte Länge bestimmt. Die Verlängerung sollte nicht pauschal maximal gewählt werden, sondern genau so lang wie nötig. Zu kurze Varianten erreichen den Arbeitsbereich nicht zuverlässig, zu lange Varianten erhöhen mechanische Lasten, können Schwingungen begünstigen und stellen höhere Anforderungen an Wandaufbau, Ankerung und Montagehöhe.
In ATEX-Anwendungen gehört zur Auswahl immer die Prüfung des Gesamtsystems. Die Verlängerung beeinflusst die Position des Arms, die Lastverteilung, die Anschlussführung und die Zugänglichkeit für Wartung und Erdung. Medium, Zoneneinteilung, ableitfähige Verbindung, Potentialausgleich, Staubablagerungen, Filtertechnik und Ventilator müssen gemeinsam bewertet werden.
Montage, Integration und Praxis
Vor der Montage sind Wandaufbau, Befestigungspunkte, Ankerwahl, Randabstände, Tragfähigkeit und Lastverteilung zu prüfen. Die Verlängerung wirkt als Hebel zwischen Wand und Absaugarm. Dadurch entstehen bei grösseren Längen deutlich höhere Biege- und Querkräfte am Montagepunkt als bei einer direkten wandnahen Armaufnahme.
Die Verlängerung sollte spannungsfrei, fluchtend und mit ausreichender mechanischer Reserve montiert werden. Armbewegung, Parkposition, Schwenkbereich, Bedienhöhe, mögliche Kollisionen und Zugang zu Wartungspunkten müssen vor der Installation geklärt werden. Besonders bei 3,0 und 4,0 m Länge ist eine saubere Betrachtung von Schwingungsverhalten und Lastabtragung sinnvoll.
Für die ATEX-Integration sind Erdung und Potentialausgleich nicht nachträglich zu improvisieren. Leitfähige Bauteile, Arm, Verlängerung, Wandhalterung, Rohrsystem, Filter und Ventilator müssen in ein abgestimmtes Schutzkonzept eingebunden werden. Regelmässige Sichtprüfungen von Befestigung, Verbindungspunkten, leitfähigen Übergängen und mechanischer Stabilität sind im Betrieb wichtig.
Beratung zu ATEX-Armverlängerungen
Für eine treffsichere Auswahl sind Anschluss-Ø, gewünschter Wandabstand, eingesetzter ATEX-Absaugarm, Reichweite des Arms, Montagehöhe, Wandaufbau, Zone, Medium, Erdungskonzept und vorhandenes Absaugsystem entscheidend. Gerade bei längeren Varianten sollte die mechanische Auslegung vor der Bestellung geprüft werden, damit Reichweite, Ergonomie und Stabilität im Betrieb zusammenpassen.
FAQ – Häufige Fragen zu ATEX-Armverlängerungen
Ist eine ATEX-Armverlängerung ein kompletter Absaugarm?
Nein. Eine ATEX-Armverlängerung ist eine wandseitige Montage- und Verbindungskomponente für einen passenden ATEX-Absaugarm. Sie verlagert die Armaufnahme weiter in den Arbeitsbereich, ersetzt aber weder den Absaugarm noch die vollständige Absauganlage.
Wann ist eine ATEX-Armverlängerung sinnvoll?
Sie ist sinnvoll, wenn der Absaugarm wandseitig befestigt werden soll, der Erfassungsbereich aber weiter vor der Wand liegt. Typische Gründe sind Werkbänke, Maschinengehäuse, breite Bauteile, bauliche Hindernisse oder eine ergonomisch ungünstige Direktmontage.
Wann reicht 1,0 m Länge?
1,0 m reicht meist für kompakte Korrekturen des Wandabstands, wenn der Absaugarm nur leicht weiter in den Raum verlegt werden muss. Diese Länge ist mechanisch einfacher beherrschbar als längere Ausführungen.
Wann sind 3,0 oder 4,0 m Länge sinnvoll?
3,0 oder 4,0 m sind sinnvoll, wenn der Arbeitsbereich deutlich weiter vor der Wand liegt und kürzere Varianten den benötigten Bewegungsradius nicht abdecken. Dabei steigen die Anforderungen an Tragfähigkeit, Befestigung, Schwingungsverhalten und Lastabtragung deutlich.
Ist eine längere Verlängerung automatisch besser?
Nein. Eine zu lange Verlängerung erhöht Hebelkräfte und mechanische Belastung. Die Länge sollte so gewählt werden, dass der Arbeitsbereich sicher erreicht wird, ohne Montagepunkt und Tragstruktur unnötig zu belasten.
Muss der Ø exakt zum ATEX-Absaugarm passen?
Ja. Der Anschluss-Ø der Verlängerung muss zum vorgesehenen ATEX-Absaugarm und zur Systemlogik der Anlage passen. Falsche Ø-Zuordnung kann zu Montageproblemen, ungünstigen Übergängen, Druckverlusten oder nicht passenden Anschlusskomponenten führen.
Wann ist Ø 100 oder Ø 125 mm sinnvoll?
Ø 100 oder Ø 125 mm passen zu kompakteren bis mittleren ATEX-Absaugarm-Systemen mit entsprechend kleinerem Anschlussquerschnitt und moderatem Luftmengenbedarf. Die gesamte Anlage muss dennoch passend zu Medium, Zone und Druckverlust ausgelegt sein.
Wann ist Ø 160 oder Ø 180 mm sinnvoll?
Ø 160 und Ø 180 mm eignen sich für Anwendungen mit erhöhtem Luftmengenbedarf und grösserem Systemquerschnitt. Sie benötigen eine entsprechend tragfähige Montage und eine Absauganlage, die den erforderlichen Volumenstrom bereitstellen kann.
Wann ist Ø 200 oder Ø 250 mm sinnvoll?
Ø 200 und Ø 250 mm sind für grosse ATEX-Absaugarm-Systeme mit hohem bis sehr hohem Luftmengenbedarf vorgesehen. Neben der Luftleistung sind hier besonders Gewicht, Hebelwirkung, Wandhalterung, Befestigung und Bewegungsraum zu prüfen.
Reicht die ATEX-Ausführung der Verlängerung allein aus?
Nein. Entscheidend ist immer die Bewertung der gesamten Absauganlage im konkreten Einsatzfall. Dazu gehören Zone, Medium, Erdung, Potentialausgleich, Arm, Verlängerung, Wandhalterung, Rohrsystem, Filtertechnik, Ventilator und Betriebsweise.
Welche Rolle spielt Erdung beziehungsweise Potentialausgleich?
Erdung und Potentialausgleich sind bei ableitfähigen ATEX-Absaugsystemen zentral. Die Verlängerung muss zusammen mit Absaugarm, Wandhalterung, Rohrsystem, Filter, Ventilator und weiteren leitfähigen Komponenten betrachtet werden.
Welche Wandhalterung wird benötigt?
Die Wandhalterung muss zu Anschluss-Ø, Verlängerungslänge, Armgewicht, Arbeitsradius, Wandaufbau und Tragstruktur passen. Bei ATEX-Anwendungen ist zusätzlich die Einbindung in Erdung und Potentialausgleich zu prüfen.
Welche Anforderungen stellt die Wandbefestigung?
Die Wandbefestigung muss Armgewicht, Verlängerung, Bewegungskräfte und Hebelwirkung sicher aufnehmen. Wandaufbau, Ankerwahl, Randabstände, Montagehöhe und Lastabtragung müssen besonders bei 3,0 und 4,0 m Länge sorgfältig geprüft werden.
Kann die Verlängerung an jeder Wand montiert werden?
Nein. Die Wand muss die auftretenden Lasten sicher aufnehmen können. Beton, Stahlkonstruktionen, Mauerwerk oder Leichtbauwände stellen unterschiedliche Anforderungen an Befestigung, Lastverteilung und technische Prüfung.
Beeinflusst die Verlängerung den Druckverlust?
Die Verlängerung beeinflusst vor allem die Positionierung und Mechanik. Lufttechnisch bleiben Anschluss-Ø, Arm, Schlauchverbindung, Rohrsystem, Bögen, Filter und Ventilator entscheidend. Die neue Position kann jedoch die Leitungsführung und damit den realen Druckverlust verändern.
Kann eine Verlängerung nachträglich eingebaut werden?
Eine Nachrüstung ist möglich, wenn Anschluss-Ø, Arm, Wandhalterung, Wandaufbau, Lastabtragung, Erdung und vorhandene Leitungsführung dazu passen. Vor der Nachrüstung sollte die bestehende Anlage mechanisch und ATEX-seitig geprüft werden.
Wie wirkt sich die Verlängerung auf die Ergonomie aus?
Eine passende Verlängerung kann die Haubenposition verbessern und den Arbeitsbereich ergonomischer erschliessen. Eine zu kurze oder zu lange Verlängerung kann dagegen zu ungünstiger Armführung, schlechter Parkposition oder unnötiger mechanischer Belastung führen.
Welche Wartung ist bei ATEX-Armverlängerungen wichtig?
Wichtig sind Sichtprüfungen von Befestigung, Verschraubungen, Wandhalterung, leitfähigen Übergängen, Korrosion, Schwingungsverhalten und mechanischer Stabilität. Auffälliges Spiel, Bewegungen am Montagepunkt oder beschädigte Verbindungen müssen früh geprüft werden.
Welche Angaben sind für eine Anfrage wichtig?
Wichtig sind Anschluss-Ø, gewünschter Wandabstand, Länge, eingesetzter ATEX-Absaugarm, Reichweite des Arms, Montagehöhe, Wandaufbau, Zone, Medium, Erdungskonzept, vorhandenes Rohrsystem und besondere Anforderungen an Tragfähigkeit oder Dokumentation.