Silikonschlauch einlagig dicht bis +280 °C für Chemie und Prozessluft
Einlagige dichte Silikonschläuche eignen sich für Chemie- und Prozessluftanwendungen mit heissen oder kalten Luft- und Gasströmen, wenn Temperaturreserve, flexible Verlegung, dichte Ausführung und Rollen à 4 m für Trockner, Warmluft, Kühlluft und Prozessgasführung gefragt sind.
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Der einlagige dichte Silikonschlauch bis kurzzeitig +280 °C ist eine flexible Schlauchlösung für Chemie- und Prozessluftanwendungen, bei denen heisse oder kalte Luft- und Gasströme sicher geführt werden sollen. Die Serie ist besonders dann sinnvoll, wenn Prozessluft, Trocknerluft, Warmluft, Kühlluft oder temperierte Gasströme mehr Temperaturreserve benötigen als PU-, PVC- oder einfache Lüftungsschläuche bieten.
Systemüberblick und Funktion
In Chemie- und Prozessluftanlagen übernimmt diese Silikon-Serie die Rolle einer dichten, temperaturbeständigen und flexiblen Verbindung zwischen Trockner, Apparatur, Prozessmodul, UV-/IR-Trockner, Extrusionswerkzeug, Folienblasenanlage, Kühlluftführung, Heissluftstrecke, Absaughaube, Filteranlage, Ventilator oder starrem Rohrsystem. Sie wird eingesetzt, wenn Luft oder Gas thermisch belastet ist und die Schlauchstrecke trotzdem beweglich, montagefreundlich und formstabil bleiben muss.
Der Schlauch ist aus silikonbeschichtetem Glasgewebe mit Federstahldraht und zusätzlicher Kordelverstärkung aufgebaut. Dadurch verbindet er Temperaturbeständigkeit, Dichtheit, Flexibilität und stabile Schlauchgeometrie. Im Kontext Chemie und Prozessluft ist wichtig: Diese Serie ist vor allem für thermisch belastete Luft- und Gasströme gedacht. Bei stark aggressiven Chemiedämpfen, Lösemittelgemischen, Säuren, Laugen oder hygienisch sensiblen Medien muss gezielt geprüft werden, ob ein PTFE-, PE- oder anderer Chemieschlauch die passendere Lösung ist.
Dichte Silikonführung für Prozessluft
Die Serie führt heisse und kalte Luft- sowie Gasströme in Trocknern, Warmluftstrecken, Kühlluftführungen, UV-/IR-Prozessen und thermisch belasteten Prozessluftanlagen.
Silikon statt PU oder PVC bei Temperatur
Diese Ausführung ist sinnvoll, wenn Temperaturreserve, Dichtheit und Flexibilität wichtiger sind als Abriebwandstärke, chemische Spezialbeständigkeit oder elektrische Leitfähigkeit.
Rolle à 4 m für definierte Luftstrecken
Die Standardlieferung als Rolle à 4 m eignet sich für planbare Anschlussstrecken an Trocknern, Maschinen, Apparaten, Werkzeugen und Prozessluftleitungen.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Reihe ist durchgehend als einlagiger, dichter Silikonschlauch mit silikonbeschichtetem Glasgewebe, Federstahldraht und Kordelverstärkung aufgebaut. Sichtbar verfügbar sind Ø 13 bis Ø 305 mm. Alle Varianten werden als Rolle à 4 m geführt. Die Auswahl erfolgt über Ø innen, Ø aussen, zulässigen Überdruck, Unterdruck, Biegeradius, Gewicht und die konkrete Einbausituation.
| Ø innen | Ø aussen | Überdruck | Unterdruck | Biegeradius | Gewicht | Lieferform |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ø 13 mm | 15 mm | 1.800 bar | 0.580 bar | 9 mm | 0.05 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 19 mm | 21 mm | 1.800 bar | 0.580 bar | 12 mm | 0.08 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 22 mm | 24 mm | 1.800 bar | 0.580 bar | 13 mm | 0.09 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 25 mm | 29 mm | 1.500 bar | 0.580 bar | 17 mm | 0.12 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 32 mm | 35 mm | 1.500 bar | 0.580 bar | 19 mm | 0.13 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 38 mm | 42 mm | 1.500 bar | 0.580 bar | 23 mm | 0.17 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 41 mm | 45 mm | 1.500 bar | 0.570 bar | 25 mm | 0.18 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 44 mm | 48 mm | 1.500 bar | 0.560 bar | 26 mm | 0.19 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 51 mm | 55 mm | 1.500 bar | 0.500 bar | 30 mm | 0.25 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 57 mm | 61 mm | 1.300 bar | 0.500 bar | 33 mm | 0.28 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 63 mm | 67 mm | 1.300 bar | 0.500 bar | 36 mm | 0.30 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 70 mm | 74 mm | 1.200 bar | 0.500 bar | 39 mm | 0.40 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 76 mm | 80 mm | 1.100 bar | 0.390 bar | 42 mm | 0.41 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 80 mm | 84 mm | 1.100 bar | 0.390 bar | 44 mm | 0.44 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 83 mm | 87 mm | 1.100 bar | 0.390 bar | 46 mm | 0.47 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 89 mm | 93 mm | 1.100 bar | 0.380 bar | 49 mm | 0.50 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 95 mm | 99 mm | 1.100 bar | 0.380 bar | 52 mm | 0.54 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 102 mm | 106 mm | 1.100 bar | 0.300 bar | 55 mm | 0.57 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 108 mm | 113 mm | 1.000 bar | 0.300 bar | 59 mm | 0.68 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 114 mm | 119 mm | 1.000 bar | 0.300 bar | 62 mm | 0.73 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 121 mm | 126 mm | 0.900 bar | 0.290 bar | 66 mm | 0.76 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 127 mm | 132 mm | 0.900 bar | 0.210 bar | 69 mm | 0.81 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 140 mm | 145 mm | 0.900 bar | 0.200 bar | 75 mm | 0.89 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 152 mm | 157 mm | 0.800 bar | 0.180 bar | 81 mm | 1.05 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 160 mm | 165 mm | 0.700 bar | 0.160 bar | 85 mm | 1.10 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 165 mm | 170 mm | 0.700 bar | 0.150 bar | 88 mm | 1.18 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 178 mm | 183 mm | 0.600 bar | 0.140 bar | 94 mm | 1.21 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 203 mm | 208 mm | 0.600 bar | 0.100 bar | 107 mm | 1.38 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 254 mm | 259 mm | 0.400 bar | 0.100 bar | 132 mm | 1.65 kg/m | Rolle à 4 m |
| Ø 305 mm | 310 mm | 0.100 bar | 0.070 bar | 158 mm | 2.00 kg/m | Rolle à 4 m |
Kleine Ø eignen sich für kompakte Apparateanschlüsse, Labor- und Technikumsaufbauten, Kühlluftanschlüsse, lokale Warmluftführungen und enge Maschinenbereiche. Mittlere Ø decken typische Trockner-, Maschinen- und Prozessanschlüsse ab. Grössere Ø bis Ø 305 mm sind für hohe Luftmengen in Trocknern, zentralen Prozessluftstrecken und grossvolumigen Warmluftführungen relevant.
Mit wachsendem Ø sinken die zulässigen Überdruck- und Unterdruckreserven, während Biegeradius, Gewicht und Anschlusskräfte steigen. Deshalb sollte die Dimension nicht nur nach Anschlussmass gewählt werden, sondern nach Volumenstrom, Temperaturprofil, Druckniveau, Leitungslänge, Biegeradius und mechanischer Führung.
Typische Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche sind Heisslufttrockner, Granulattrockner, Kunststofftrockner, Extrusionsanlagen, Folienblasanlagen, Kühlluftführungen an Werkzeugen, Warmluftstrecken, UV-/IR-Trocknungsprozesse, Prozessbelüftung, Reinraumbelüftung und temperaturbelastete Luftführungen in industriellen Anlagen.
Im Kontext Chemie und Prozessluft ist diese Serie besonders dann passend, wenn die Anwendung primär durch Temperatur, Dichtheit, Luftführung und flexible Maschinenanbindung geprägt ist. Sie ist nicht als erste Wahl für abrasive Fördermedien, harte Partikelbelastung oder aggressive Chemikalienströme gedacht. Bei solchen Medien muss die Schlauchauswahl enger über Werkstoffbeständigkeit, Abrieb, Dichtung, Ex-Anforderung und Reinigungsprozess erfolgen.
Gegenüber dem Neoprenschlauch bis +150 °C bietet diese Silikon-Serie mehr Temperaturreserve. Gegenüber dem Metallschlauch bis 120 °C bleibt sie leichter und in bewegten Luftstrecken einfacher zu führen. Wenn Chemikalienbeständigkeit, Antihaftwirkung oder Lebensmittel-/Hygieneanforderungen wichtiger sind als reine Temperatur- und Luftführung, ist der PTFE-Absaugschlauch für Chemie und Lebensmittel die passendere Vergleichsseite.
Auswahl und Auslegung
Für die richtige Auswahl zählen Medium, Temperaturprofil, Temperaturspitzen, Volumenstrom, Unterdruck oder Überdruck, Ø, Leitungslänge, Biegeradius, Einbauraum, Bewegungsprofil, Anschlussart und Wartungszugang. Diese Silikon-Serie ist dann sinnvoll, wenn warme oder kalte Luft- und Gasströme dicht, flexibel und mit deutlicher Temperaturreserve geführt werden sollen.
Neben der Temperatur muss die mechanische Führung sauber geplant werden. Zu enge Radien, Knicke, Torsion, Scheuerstellen und frei hängende schwere Schlauchabschnitte verkürzen die Standzeit deutlich. Besonders bei bewegten Leitungen, häufigem Servicezugang oder grossen Ø sollte die Schlauchstrecke kurz, ruhig geführt und ausreichend abgestützt sein.
Der Temperaturbereich von -70 °C bis +260 °C, kurzzeitig bis +280 °C, macht die Serie für thermisch wechselnde Luftstrecken interessant. Entscheidend bleibt aber die Gesamtanlage: Anschlussstutzen, Schlauchschellen, Dichtstellen, Halterungen, Berührungsschutz, Umgebungstemperatur und Bedienbereiche müssen ebenfalls temperaturgerecht ausgelegt sein.
Bei chemisch belasteter Prozessluft darf Temperaturbeständigkeit nicht mit Chemikalienbeständigkeit verwechselt werden. Wenn Säuren, Laugen, Lösungsmittel, aggressive Dämpfe, Kondensate oder Reinigungsmedien bestimmend sind, sollte der Absaugschlauch Säure und Lösungsmittel oder der PTFE-Schlauch geprüft werden.
Diese Serie ist nicht als antistatische oder elektrisch leitfähige Speziallösung beschrieben. Bei ableit- oder explosionsschutzrelevanten Anwendungen mit Gasen, Stäuben, Lösemitteldämpfen oder hybriden Gemischen müssen Medium, Zone, Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse, Fördergeschwindigkeit, Temperatur und Gesamtanlage separat beurteilt werden.
Montage, Integration und Praxis
Der Schlauch wird auf passende, gratfreie Anschlussstutzen oder Übergänge aufgeschoben und mit geeigneten Schlauchschellen gesichert. Wichtig sind gleichmässige Klemmung, spannungsarme Verlegung, ausreichend grosser Biegeradius und eine saubere Schlauchführung ohne Quetschstellen. Der Biegeradius wird an der Innenseite des Schlauchbogens gemessen.
Bei hohen Temperaturen müssen Schellen, Stutzen, Übergänge, Halterungen und angrenzende Bauteile temperaturbeständig gewählt werden. Eine temperaturfeste Schlauchwand allein genügt nicht, wenn die Verbindungskomponenten oder der Einbauraum thermisch nicht passend ausgelegt sind.
Passende Ergänzungen finden Sie bei den Schlauchschellen und Schlauchbriden sowie bei den Metallanschlussteilen. Für thermisch belastete Anwendungen sollten Verbindung, Stutzengeometrie, Klemmung, Werkstoff und Zugänglichkeit zusammen geprüft werden.
Beratung zu Silikonschläuchen bis +280 °C für Chemie und Prozessluft
Für eine saubere Empfehlung benötigen wir Angaben zu Medium, Temperatur, Temperaturspitzen, Gas- oder Luftstrom, Volumenstrom, Unterdruck oder Überdruck, Ø, gewünschter Schlauchlänge, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation, Trockner- oder Maschinenanschluss, Umgebungstemperatur und vorhandenen Stutzen oder Rohrleitungen. Hilfreich sind Fotos, Skizzen oder Angaben zu Trockner, Extrusionsanlage, Folienblasanlage, UV-/IR-Prozess, Filter, Ventilator oder Prozessmodul.
FAQ – Häufige Fragen zu Silikonschläuchen bis +280 °C für Chemie und Prozessluft
Wann ist ein einlagiger dichter Silikonschlauch die richtige Wahl?
Er ist richtig, wenn heisse oder kalte Luft- und Gasströme flexibel, dicht und temperaturbeständig geführt werden sollen, zum Beispiel an Trocknern, Warmluftstrecken, Kühlluftführungen, UV-/IR-Prozessen oder Prozessluftanlagen.
Für welche Medien ist diese Silikon-Serie ausgelegt?
Die Serie ist für heisse und kalte Luft- sowie Gasströme ausgelegt. Typische Medienbilder sind Trocknerluft, Warmluft, Kühlluft, Prozessluft und temperierte Gase ohne stark abrasive oder chemisch aggressive Dauerbelastung.
Welche Temperatur ist zulässig?
Der Schlauch ist für -70 °C bis +260 °C im Dauerbetrieb ausgelegt, kurzzeitig bis +280 °C. Entscheidend sind zusätzlich Anschluss, Schelle, Einbauraum, Berührungsschutz, Temperaturspitzen und Betriebsdauer.
Wird der Silikonschlauch als Meterware geliefert?
Nein. Diese Serie wird standardmässig als Rolle à 4 m je Ø geführt. Weitere Längen oder zusätzliche Abmessungen sind auf Anfrage möglich.
Was ist der Unterschied zu einem Neoprenschlauch bis +150 °C?
Der Silikonschlauch bietet deutlich mehr Temperaturreserve und eignet sich besser für thermisch anspruchsvolle Luftstrecken. Der Neoprenschlauch kann sinnvoll sein, wenn +150 °C ausreichen und eine andere Gewebe-/Dichtungslogik gefragt ist.
Was ist der Unterschied zu einem Metallschlauch bis 120 °C?
Der Metallschlauch ist robuster gegen mechanische Beanspruchung und elektrisch leitfähig, aber schwerer. Der Silikonschlauch bietet mehr Temperaturreserve und bleibt für flexible Warmluft- und Prozessluftstrecken oft leichter zu führen.
Wann ist ein PTFE-Absaugschlauch besser?
Ein PTFE-Absaugschlauch ist besser, wenn aggressive Chemikalien, hygienisch sensible Medien, antiadhäsive Oberfläche, Reinigung oder Lebensmitteltauglichkeit wichtiger sind als reine Luft- und Temperaturführung.
Ist der Silikonschlauch für aggressive Chemiedämpfe geeignet?
Nicht pauschal. Bei Säuren, Laugen, Lösungsmitteln, aggressiven Dämpfen, Kondensat oder Reinigungsmedien muss die Werkstoffbeständigkeit gezielt geprüft werden. Temperaturbeständigkeit allein reicht dafür nicht aus.
Ist der Schlauch für Heisslufttrockner und Granulattrockner geeignet?
Ja. Heisslufttrockner, Granulattrockner und Kunststofftrockner gehören zu den typischen Anwendungen, sofern Ø, Temperatur, Volumenstrom, Druckniveau, Biegeradius und Anschlussgeometrie zur Anlage passen.
Kann der Schlauch für Kühlluft an Extrusions- und Folienblasenanlagen eingesetzt werden?
Ja. Die Serie eignet sich für Kühlluft- und Warmluftführungen an Extrusionswerkzeugen, Folienblasanlagen und thermisch belasteten Prozessstationen, wenn flexible und temperaturbeständige Luftführung benötigt wird.
Ist der Schlauch für UV- und IR-Trockner geeignet?
Ja, UV-/IR-Trocknungsprozesse gehören zu den typischen Einsatzbereichen. Zu prüfen sind Temperaturspitzen, Strahlungsnähe, Luftmenge, Abstand zur Wärmequelle, Biegeradius und die Temperaturbeständigkeit der Anschlüsse.
Ist der Schlauch für abrasive Pulver oder Granulate geeignet?
Nicht als erste Wahl. Für abrasive Pulver, Granulate oder starke Partikelbelastung sind robuste PU-Schläuche, Metallschläuche oder andere verschleissfestere Lösungen meist sinnvoller.
Ist der Schlauch antistatisch oder elektrisch leitfähig?
Diese Serie ist nicht als antistatische oder elektrisch leitfähige Speziallösung beschrieben. Bei ableit- oder explosionsschutzrelevanten Anwendungen müssen Medium, Zone, Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse und Gesamtanlage separat beurteilt werden.
Warum sinken Überdruck- und Unterdruckwerte bei grösseren Ø?
Mit grösserem Ø steigen Schlauchfläche, Gewicht, Biegeradius und mechanische Belastung. Deshalb nehmen die zulässigen Druck- und Unterdruckreserven je nach Dimension ab und müssen in der Auslegung berücksichtigt werden.
Welche Rolle spielt der Biegeradius?
Der Biegeradius verhindert Knicke, Querschnittsverengungen, lokale Wandbelastung und Undichtheiten. Er wird an der Innenseite des Schlauchbogens gemessen und sollte besonders bei bewegten oder warmen Leitungen eingehalten werden.
Worauf sollte man bei grossen Ø achten?
Bei grossen Ø sind Eigengewicht, Abstützung, Biegeradius, Anschlusskräfte, Zugentlastung und Servicezugang entscheidend. Grosse Schlauchabschnitte sollten kurz, ruhig geführt und nicht unkontrolliert frei hängend montiert werden.
Welche Schellen und Anschlüsse werden benötigt?
Benötigt werden passende Schlauchschellen und Anschlussstutzen in korrekter Nennweite. Bei hohen Temperaturen müssen Schellen, Stutzen, Dichtungen und angrenzende Bauteile ebenfalls temperatur- und medienbeständig ausgelegt sein.
Welche Angaben sind für eine Beratung oder Offerte wichtig?
Wichtig sind Medium, Temperatur, Temperaturspitzen, Luft- oder Gasstrom, Ø, Länge, Überdruck oder Unterdruck, Volumenstrom, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation und vorhandene Maschinen- oder Rohrstutzen.