PU Absaugschlauch Robust – 1,0 mm Wandstärke für Industriesauger
Der PU Absaugschlauch Robust mit 1,0 mm Wandstärke ist die langlebige Lösung für Industriesauger, Hochleistungssauger und zentrale Vakuumanlagen, wenn trockene abrasive Stäube, Späne, Granulate und Restmaterial unter höherer mechanischer und unterdruckseitiger Belastung sicher abgesaugt werden sollen.
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Diese 1,0-mm-Serie ist klar auf schwere Sauganwendungen ausgelegt. Der profilierte PU-Spiralschlauch mit eingebettetem Federstahldraht verbindet hohe Abriebfestigkeit mit guter Flexibilität und eignet sich besonders für Leitungen, die im Alltag regelmässig gezogen, umgelenkt, über Bodenflächen geführt oder an mobilen und stationären Saugsystemen häufig belastet werden.
Gerade bei Industriesaugern ist das der Bereich, in dem Standard-Schläuche oft zu früh verschleissen. Die 1,0-mm-Ausführung bietet deutlich mehr Reserve als 0,7 mm, bleibt aber beweglicher als sehr schwere Hochabrieb-Schläuche. Dadurch passt sie zu robusten Reinigungs- und Absaugaufgaben, ohne unnötig träge zu werden.
Systemüberblick und Funktion
Der Schlauch ist als profilierter PU-Spiralschlauch mit strömungsgünstiger Innenkontur, aussen gewellter Struktur und fest eingebettetem Federstahldraht aufgebaut. Die Wandstärke beträgt ca. 1,0 mm. Der Temperaturbereich liegt bei ca. -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig bis +125 °C. Damit eignet sich die Serie für trockene Sauganwendungen in Werkstatt, Produktion, Service, Instandhaltung und Reinigung auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen.
Die eigentliche Stärke liegt in der Kombination aus Unterdruckstabilität, Abriebreserve und robuster Alltagstauglichkeit. Typische Fördermedien sind Staub, Feinstaub, Schleifstaub, Späne, Schmutz, Granulat und trockenes Schüttgut. Besonders bei langen Saugleitungen, dauersaugenden Anlagen und intensiven Reinigungseinsätzen spielt die 1,0-mm-Wandung ihre Vorteile aus.
Diese Ausführung ist nicht als antistatische oder ESD-ausgerüstete Standardlösung positioniert. Wenn explosionsfähige Staub-Luft-Gemische, definierte ESD-Anforderungen oder leitfähige Gesamtsysteme im Vordergrund stehen, muss die Schlauchauswahl gezielt darauf abgestimmt werden.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die sichtbare Produktreihe deckt die Nennweiten von Ø 40 mm bis Ø 300 mm ab. Alle Varianten werden als Meterware ab 1 m geführt. Das ist für Industriesauger und Saugleitungen besonders praxisgerecht, weil sich die Leitung exakt auf Maschinenanschluss, Reinigungsweg, Wartungsreserve und Einbausituation zuschneiden lässt.
Mit zunehmendem Ø sinkt die Unterdruck- und Überdruckbelastbarkeit, während Biegeradius und Metergewicht steigen. Kleine bis mittlere Nennweiten sind deshalb für bewegte Saugleitungen meist alltagstauglicher. Grosse Ø kommen vor allem bei Haupt- und Sammelstrecken oder bei voluminösen Saugaufgaben zum Einsatz, bei denen hoher Luftdurchsatz und niedriger Druckverlust wichtiger sind als maximale Beweglichkeit.
| Innen-Ø | Aussen-Ø | Unterdruck | Überdruck | Biegeradius | Gewicht | Lieferlänge / Fertiglänge |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ø 40 mm | Ø 48 mm | 0,355 bar | 1,740 bar | 33 mm | 0,34 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 45 mm | Ø 53 mm | 0,315 bar | 1,555 bar | 36 mm | 0,38 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 50 mm | Ø 58 mm | 0,285 bar | 1,405 bar | 39 mm | 0,41 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 55 mm | Ø 63 mm | 0,255 bar | 1,280 bar | 42 mm | 0,45 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 60 mm | Ø 68 mm | 0,235 bar | 1,175 bar | 45 mm | 0,49 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 65 mm | Ø 73 mm | 0,220 bar | 1,090 bar | 48 mm | 0,53 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 70 mm | Ø 79 mm | 0,150 bar | 1,010 bar | 52 mm | 0,59 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 75 mm | Ø 84 mm | 0,140 bar | 0,945 bar | 55 mm | 0,64 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 80 mm | Ø 89 mm | 0,130 bar | 0,890 bar | 58 mm | 0,68 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 90 mm | Ø 99 mm | 0,115 bar | 0,790 bar | 64 mm | 0,75 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 100 mm | Ø 109 mm | 0,110 bar | 0,715 bar | 70 mm | 0,97 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 110 mm | Ø 119 mm | 0,100 bar | 0,650 bar | 76 mm | 1,06 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 120 mm | Ø 129 mm | 0,090 bar | 0,595 bar | 82 mm | 1,16 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 140 mm | Ø 149 mm | 0,080 bar | 0,510 bar | 92 mm | 1,37 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 150 mm | Ø 159 mm | 0,075 bar | 0,475 bar | 98 mm | 1,50 kg/m | Meterware ab 1 m |
| Ø 300 mm | Ø 309 mm | 0,065 bar | 0,245 bar | 159 mm | 3,12 kg/m | Meterware ab 1 m |
Die Tabelle zeigt den Charakter der Serie sehr klar: Mit steigendem Ø nehmen Beweglichkeit und Unterdruckreserve ab, während Luftdurchsatz und Einsatz als Haupt- oder Sammelstrecke zunehmen. Für mobile Saugarbeiten und Maschinenanschlüsse sind deshalb kleine bis mittlere Nennweiten meist die praxistauglichere Wahl. Grosse Ø wie Ø 300 mm gehören in zentrale oder voluminöse Saugbereiche mit entsprechendem Luftbedarf.
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen sind Bodensaugarbeiten, Maschinenreinigung, Absaugung von Spänen, Staub, Restmaterial, Granulat und trockenem Schüttgut, Saugleitungen zu Spänewagen, Sammelbehältern und zentrale Vakuumreinigung in Werkstätten, Produktionsbetrieben, Logistikbereichen, Instandhaltung und Service.
Die 1,0-mm-Wandung ist besonders dann sinnvoll, wenn Schläuche häufig über Böden gezogen, um Ecken geführt oder an Maschinenanschlüssen mechanisch belastet werden. Genau dort liefert sie mehr Standzeit und Formstabilität als leichtere PU-Schläuche. Für reine Handarbeit mit maximaler Flexibilität kann die 0,7-mm-Serie näher an der Aufgabe liegen. Für noch härtere Abrasion oder grobe Fördermedien rücken 1,5-mm-Serien stärker in den Vordergrund.
Die Serie ist klar auf trockene Sauganwendungen ausgelegt. Bei Flüssigkeiten, dauerhaft feuchten Fördermedien oder Sonderchemikalien muss die Eignung getrennt bewertet werden.
Auswahl und Auslegung
Die Nennweite wird zuerst über Saugleistung, Anschlussstutzen, Leitungsweg und Fördermedium bestimmt. Kleine und mittlere Ø sind ideal für mobile Industriesauger, Werkstattreinigung und einzelne Maschinenanschlüsse. Grössere Ø werden relevant, wenn hohe Luftleistungen, grössere Staubmengen oder zentrale Sammelpunkte mit niedrigem Druckverlust betrieben werden sollen.
Im direkten Vergleich zur 0,7-mm-Serie bietet 1,0 mm mehr mechanische Reserve für raue Saugarbeiten, längere Leitungswege und höhere Dauerbelastung. Gegenüber der 1,5-mm-Serie bleibt der Schlauch deutlich beweglicher und besser handhabbar. Dadurch ist 1,0 mm oft die richtige Mitte, wenn hohe Standzeit gefragt ist, ohne die Leitung unnötig schwer zu machen.
Da der Schlauch als Meterware ab 1 m geliefert wird, kann die Länge sehr präzise an die Einbausituation angepasst werden. Gerade bei Saugleitungen gilt jedoch: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Unnötige Schlauchlänge erhöht Druckverlust, Gewicht und Verschleiss.
Für ESD- oder Ex-relevante Anwendungen sollte nicht pauschal mit dieser Serie geplant werden. In solchen Fällen muss die Auswahl gezielt auf leitfähige oder dafür ausgelegte Schlauchtypen abgestimmt werden.
Montage, Integration und Praxis
Der Schlauch wird auf passende Stutzen oder Anschlussstücke aufgeschoben und mit ausreichend dimensionierten Schlauchschellen gesichert. Wichtig sind dichte Verbindungen, ein spannungsfreier Sitz und eine knickfreie Führung. Gerade bei hohem Unterdruck oder abrasiven Medien wird eine schlechte Verbindung sehr schnell zum Schwachpunkt der gesamten Leitung.
Für stationäre Anlagen ist die Kombination mit Rohrsystemen und kurzen flexiblen Anschlussstücken oft die sauberste Lösung. So bleibt die Strecke strömungstechnisch günstig, während der flexible Teil Bewegungen, Vibrationen und Montagetoleranzen aufnimmt. Bei mobilen Hand-Schläuchen können Führungssysteme, Aufhängungen oder definierte Schlauchwege die Lebensdauer zusätzlich verbessern.
Scheuerstellen an Kanten, Bodenübergängen und Maschinenrahmen sollten konsequent vermieden werden. Auch bei robuster 1,0-mm-Wandung wirkt dauerhafte Reibung direkt auf die Standzeit. Der vorgegebene Biegeradius je Nennweite sollte im Betrieb eingehalten werden, damit der Schlauch nicht unnötig gestresst wird.
Bei grossen Nennweiten und längeren flexiblen Abschnitten muss zusätzlich das Eigengewicht mitgedacht werden. Abstützung und saubere Führung entlasten Anschlüsse, Schellen und Maschinenstutzen deutlich.
Beratung zu PU Absaugschlauch Robust mit 1,0 mm Wandstärke
Wir unterstützen Sie bei der Wahl der passenden Nennweite, der sinnvollen Schlauchlänge und der Einordnung zwischen 0,7 mm, 1,0 mm und 1,5 mm. Gerade bei Industriesaugern und abrasiven Fördermedien entscheidet die richtige Abstimmung über Standzeit, Druckverlust und Handhabung.
Auf Wunsch prüfen wir auch die passende Kombination aus Schlauch, Anschlussstücken, Schellen und ergänzenden Rohrkomponenten für mobile Sauger, zentrale Vakuumreinigung und flexible Maschinenanschlüsse.
FAQ – Häufige Fragen zu PU Absaugschlauch Robust mit 1,0 mm Wandstärke
Wann ist 1,0 mm die richtige Wandstärke?
Dann, wenn trockene abrasive Medien gefördert werden und die Leitung im Alltag stärker mechanisch belastet wird, etwa durch Ziehen über Böden, häufiges Umlegen oder lange Saugleitungen. 1,0 mm bietet dafür deutlich mehr Reserve als 0,7 mm.
Ist der Schlauch für Industriesauger geeignet?
Ja. Genau dafür ist die Serie ausgelegt, besonders für robuste Reinigungs- und Sauganwendungen in Werkstatt, Produktion, Service und Instandhaltung.
Wird der Schlauch als Meterware geliefert?
Ja. Die Serie wird als Meterware ab 1 m angeboten. Dadurch lässt sich die Leitung exakt auf Maschinenanschluss, Reinigungsweg und Einbausituation abstimmen.
Ist die 1,0-mm-Serie antistatisch oder ESD-ausgerüstet?
Nein, nicht als Standardausführung für ESD- oder Ex-relevante Anwendungen. Bei solchen Anforderungen sollten geeignete leitfähige oder dafür ausgelegte Schlauchtypen gewählt werden.
Wann sollte statt 1,0 mm direkt 1,5 mm gewählt werden?
Wenn das Fördermedium grober, scharfkantiger oder noch abrasiver ist oder wenn die Leitung im schweren Dauereinsatz maximale Standzeit liefern muss. Dann ist die stärkere Serie meist die bessere Wahl.
Welche Nennweiten sind für mobile Sauger besonders praxisnah?
Häufig sind kleine bis mittlere Ø die bessere Lösung, weil sie handlicher bleiben und sich einfacher führen lassen. Grosse Ø gehören vor allem in Haupt- und Sammelstrecken mit entsprechend hohem Luftbedarf.