Absaugschlauch UV und Schweissrauch
Der Absaugschlauch UV und Schweissrauch ist ein hochflexibler, stauchbarer Hypalon-Absaugschlauch für Schweissrauch, Lötrauch, warme Abluft, Abgase, Staub und Prozessdämpfe. Die Serie eignet sich für Innen- und Aussenanwendungen, wenn UV-Beständigkeit, Witterungsfestigkeit, gute Chemikalienbeständigkeit und eine robuste, bewegliche Schlauchführung gefragt sind.
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Diese Baureihe ist klar auf belastete Luft- und Rauchströme ausgelegt, bei denen eine normale Lüftungsleitung oder ein einfacher Kunststoffschlauch konstruktiv zu knapp wird. Die Hypalon-beschichtete Gewebewandung verbindet gute Temperaturbeständigkeit mit sehr guter UV-, Ozon- und Witterungsbeständigkeit. Dadurch passt die Serie nicht nur zu Schweissarbeitsplätzen in der Halle, sondern auch zu Leitungsführungen in überdachten Aussenbereichen, an Toren, Fassaden oder mobilen Anlagen.
Der Schlauch bleibt dabei hochflexibel, stauchbar und vibrationsfest. Das ist besonders wichtig an Absaugarmen, Schlauchaufrollern, Schwenkarmen, mobilen Absauggeräten und überall dort, wo die Leitung regelmässig bewegt oder nachgeführt werden muss.
Systemüberblick und Funktion
Der Schlauch ist in CP-Konstruktion aufgebaut. Eine aussenliegende Stahlspirale mit Klemmprofil hält das Hypalon-beschichtete Polyestergewebe zugfest in Form und schützt die Wandung zusätzlich im Betrieb. So entsteht eine Leitung, die auch bei Bewegung, Vibration und häufigem Umsetzen mechanisch belastbar bleibt.
Der Temperaturbereich liegt bei ca. -40 °C bis +170 °C. Damit ist die Serie für warm- bis heissgeführte Abluft, Schweissrauch, Prozessluft und Abgase sauber eingeordnet. Gleichzeitig bietet das Material eine gute Beständigkeit gegenüber Ölen, Treibstoffen, Schmierstoffen und vielen chemischen Bestandteilen in belasteter Abluft.
Im Unterschied zu reinen Abgasschläuchen für noch höhere Temperaturbereiche liegt die Stärke hier in der Kombination aus UV-Beständigkeit, Beweglichkeit und Eignung für Rauch-, Schweiss- und Aussenanwendungen. Für reine Hochtemperaturprozesse mit deutlich höheren Dauertemperaturen ist eine andere Werkstofflösung sinnvoller.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die sichtbare Reihe ist bewusst nicht lückenlos gestaffelt, sondern in ausgewählten Nennweiten aufgebaut. Kleinere Ø wie Ø 60 mm bis Ø 80 mm eignen sich für einzelne Absaugpunkte, kompakte Erfassungselemente und bewegte Anschlussstrecken. Ø 140 mm bis Ø 325 mm passen zu grösseren Absaugarmen, Sammelsträngen und Prozessluftleitungen. Die grossen Ø ab Ø 500 mm sind für Hauptleitungen, grosse Erfassungshauben und zentrale Absaug- oder Abluftsysteme vorgesehen.
Die Serie wird als Meterware ab 1 m geführt. Für die Auslegung sind neben der Nennweite vor allem Aussen-Ø, zulässiger Über- und Unterdruck, Biegeradius und Gewicht je Meter relevant.
| Innen-Ø | Aussen-Ø | Überdruck | Unterdruck | Biegeradius | Gewicht | Lieferform |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ø 60 mm | Ø 72 mm | 0,650 bar | 0,620 bar | 28 mm | 0,86 kg/m | ab 1 m |
| Ø 65 mm | Ø 77 mm | 0,600 bar | 0,570 bar | 29 mm | 0,94 kg/m | ab 1 m |
| Ø 75 mm | Ø 87 mm | 0,500 bar | 0,480 bar | 32 mm | 1,10 kg/m | ab 1 m |
| Ø 80 mm | Ø 92 mm | 0,465 bar | 0,440 bar | 33 mm | 1,16 kg/m | ab 1 m |
| Ø 140 mm | Ø 152 mm | 0,260 bar | 0,230 bar | 56 mm | 1,92 kg/m | ab 1 m |
| Ø 215 mm | Ø 227 mm | 0,175 bar | 0,150 bar | 86 mm | 2,82 kg/m | ab 1 m |
| Ø 275 mm | Ø 287 mm | 0,135 bar | 0,110 bar | 110 mm | 3,46 kg/m | ab 1 m |
| Ø 325 mm | Ø 337 mm | 0,110 bar | 0,090 bar | 130 mm | 4,02 kg/m | ab 1 m |
| Ø 500 mm | Ø 512 mm | 0,080 bar | 0,055 bar | 200 mm | 5,98 kg/m | ab 1 m |
| Ø 550 mm | Ø 562 mm | 0,075 bar | 0,050 bar | 220 mm | 6,54 kg/m | ab 1 m |
| Ø 900 mm | Ø 912 mm | 0,045 bar | 0,020 bar | 360 mm | 10,46 kg/m | ab 1 m |
| Ø 1000 mm | Ø 1012 mm | 0,040 bar | 0,020 bar | 400 mm | 11,58 kg/m | ab 1 m |
Die Kennwerte zeigen die typische Entwicklung der Serie: Mit steigender Nennweite sinken zulässiger Über- und Unterdruck, während Biegeradius und Gewicht je Meter deutlich zunehmen. Gerade bei grossen Ø sind deshalb saubere Halterung, grosszügige Radien und eine ruhige Leitungsführung besonders wichtig.
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen sind Absaugungen an Schweissarbeitsplätzen, Lötrauch-Erfassung, Schleif- und Polierarbeitsplätze, mobile Absaugwagen, Absaugarme, Schlauchaufroller, Schwenkarme sowie Abluft- und Prozessluftleitungen mit warmer oder chemisch belasteter Luft. Auch Dach- und Fassadenführungen, Toranbindungen und andere aussennahe Verlegungen sind ein sinnvoller Einsatzbereich.
Durch die UV- und Witterungsbeständigkeit eignet sich die Serie dort, wo eine flexible Leitung nicht nur in der Halle, sondern auch in licht- und wetterexponierten Bereichen eingesetzt wird. Für reine Hochtemperatur-Abgasaufgaben ohne diese UV- und Aussenanforderung kann je nach Temperaturprofil auch der abgas- und lackbeständige Absaugschlauch sinnvoll sein.
Auswahl und Auslegung
Für die richtige Auswahl zählen Medium, Temperatur, Luftmenge, Leitungslänge, Unterdruck, Bewegungsbedarf und Einbausituation. Kleine Ø passen zu punktueller Erfassung und bewegten Anschlüssen. Mittlere Ø eignen sich für allgemeine Schweissrauch- und Prozessluftstrecken. Grosse Ø sind dann sinnvoll, wenn mehrere Absaugpunkte zusammengeführt werden oder sehr hohe Luftmengen mit möglichst geringem Druckverlust transportiert werden sollen.
Die Hypalon-Serie ist besonders dort stark, wo UV-, Ozon- und Witterungsbeständigkeit zusammen mit Wärme- und Chemikalienbeständigkeit gefordert sind. Für deutlich höhere Temperaturbereiche ist ein spezialisierter hitzebeständiger Absaugschlauch bis 650 °C die passendere Richtung. Für Standard-Luftleitungen ohne Schweissrauch- oder UV-Anforderung genügt oft eine leichtere Lüftungsausführung.
Bei bewegten Anwendungen sollte immer ausreichend Reservelänge eingeplant werden. Gleichzeitig darf der Schlauch nicht auf zu enge Radien gezwungen werden, weil das Querschnitt und Standzeit verschlechtert. Für grosse Nennweiten sind Tragsysteme und Zugentlastung von Anfang an mitzudenken.
Montage, Integration und Praxis
Für eine betriebssichere Einbindung sollte der Schlauch gleichmässig auf passende Anschlussstutzen aufgeschoben und mit geeigneten Schlauchschellen fixiert werden. Bei Übergängen auf starre Leitungen, Hauben, Absaugarme oder Geräteanschlüsse sind saubere, spannungsfreie Verbindungen entscheidend.
Die stauchbare 4:1-Konstruktion erleichtert Transport, Lagerung und Nachführung im Betrieb deutlich. Gerade an Schwenkarmen, mobilen Geräten und aufrollbaren Systemen bringt das spürbare Vorteile. Gleichzeitig sollte die Leitung im Arbeitszustand möglichst ohne unnötige Stauchung und ohne Quetschstellen geführt werden, damit Querschnitt und Saugleistung stabil bleiben.
Wenn flexible und starre Leitungsabschnitte kombiniert werden, ist eine saubere Anbindung an Rohrsysteme, Filter, Ventilatoren und Erfassungshauben besonders wichtig. So bleibt die Anlage strömungstechnisch ruhig und mechanisch belastbar.
Beratung zu Absaugschläuchen für UV und Schweissrauch
Wenn Sie eine flexible Leitung für Schweissrauch, warme Abluft oder aussennahe Absaugstrecken auswählen möchten, sind Temperaturprofil, Medium, Volumenstrom, Bewegungsbedarf und Nennweite die entscheidenden Punkte. Besonders bei Absaugarmen, Schlauchaufrollern, mobilen Geräten und UV-exponierten Leitungswegen lohnt sich eine saubere Vorabklärung.
Nennen Sie uns Medium, Temperatur, Anschluss-Ø, Leitungslänge und die Einbausituation. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Nennweite und der technisch sinnvollen Einbindung in Ihr Schweissrauch-, Abluft- oder Prozessluftsystem.
FAQ – Häufige Fragen zu Absaugschläuchen für UV und Schweissrauch
Für welche Anwendungen ist diese Serie besonders geeignet?
Vor allem für Schweissrauch, Lötrauch, warme Abluft, Abgase und belastete Prozessluft an bewegten oder aussennahe geführten Absaugstrecken. Genau dort spielt die Kombination aus UV-Beständigkeit, Flexibilität und Temperaturreserve ihren Vorteil aus.
Warum ist Hypalon bei Schweissrauch und Aussenanwendungen sinnvoll?
Weil die beschichtete Gewebewandung sehr gute UV-, Ozon- und Witterungsbeständigkeit mit guter Chemikalienbeständigkeit verbindet. Dadurch bleibt die Leitung auch in licht- und wetterexponierten Bereichen länger stabil.
Wie hoch ist die Temperaturbeständigkeit?
Der empfohlene Bereich liegt bei ca. -40 °C bis +170 °C. Das deckt viele Anwendungen mit warmer bis heisser Abluft und Schweissrauch sauber ab.
Wofür stehen die grossen Nennweiten wie Ø 500 mm oder Ø 1000 mm?
Sie sind für Hauptleitungen, grosse Erfassungshauben und zentrale Sammelstränge gedacht, in denen sehr hohe Luftmengen mit geringerer Strömungsgeschwindigkeit und niedrigerem Druckverlust geführt werden sollen.
Was bringt die Stauchbarkeit 4:1 in der Praxis?
Sie erleichtert die Nachführung an bewegten Arbeitsplätzen, spart Platz bei Lagerung und Transport und ist besonders nützlich an Absaugarmen, mobilen Geräten und aufrollbaren Systemen.
Worauf kommt es bei der Montage besonders an?
Auf passende Anschlussstutzen, gleichmässige Klemmung, ausreichende Reservelänge, eingehaltene Biegeradien und eine spannungsfreie Führung ohne Quetschung. Gerade bei Bewegung und Wärme entscheidet das direkt über Standzeit und Funktion.