Absaugschlauch UV und Schweissrauch für Staub- und Rauchabsaugung
UV- und schweissrauchbeständige Hypalon-Absaugschläuche eignen sich für Staub- und Rauchabsaugungen mit Schweissrauch, Lötrauch, Schleifstaub, Prozessdämpfen, UV-Belastung und bewegten Erfassungspunkten.
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Der UV- und Schweissrauchschlauch ist eine hochflexible Hypalon-/CSM-Meterware für Staub- und Rauchabsaugungen, bei denen Schweissrauch, Lötrauch, Schleifstaub, Prozessdämpfe, warme Abluft und Witterungseinflüsse zusammenkommen. In diesem Anwendungsbereich ist die Serie besonders dann sinnvoll, wenn ein normaler PU-Schlauch bei UV-Strahlung, Aussenluft, Temperaturwechseln oder rauchbelasteter Prozessluft zu wenig Reserve bietet, die Schlauchstrecke aber weiterhin beweglich, stauchbar und gut führbar bleiben muss.
Systemüberblick und Funktion
In der Staub- und Rauchabsaugung übernimmt diese Serie die Rolle eines flexiblen Anschluss- und Übergangsschlauchs zwischen Absaugarm, Erfassungshaube, Punktabsaugung, Schienensystem, Filtergerät, Ventilator oder starrem Rohrsystem. Sie ist nicht als einfacher Staubschlauch einzuordnen, sondern als UV- und witterungsbeständige Schlauchlösung für Rauch, Dämpfe und thermisch moderat belastete Prozessluft.
Die CP-Konstruktion mit Hypalon-/CSM-beschichtetem Gewebe und Klemmprofil-Stützwendel verbindet hohe Flexibilität, 4:1-Stauchbarkeit, Vibrationsfestigkeit und Scheuerschutz. Damit eignet sich der Schlauch für bewegte Anschlussstrecken, Absaugarme, Hauben, offene Hallensituationen und Aussenbereiche. Für direkte Flammen, massive Funkenbelastung, glühende Partikel oder deutlich höhere Dauerbelastungen als ca. 170 °C sollte eine höher temperaturbeständige oder metallische Lösung geprüft werden.
Für Schweissrauch, Lötrauch und Prozessdämpfe
Die Serie ist für Staub- und Rauchabsaugungen ausgelegt, bei denen Rauch, Schleifstaub, Dämpfe, warme Prozessluft und flexible Schlauchführung gemeinsam auftreten.
UV- und witterungsbeständig
Die Hypalon-/CSM-Ausführung ist besonders interessant für offene Hallenbereiche, Aussenanschlüsse, mobile Absaugungen und Anlagenbereiche mit UV- oder Witterungseinfluss.
Für Absaugarme und bewegte Erfassung
Durch 4:1-Stauchbarkeit, hohe Flexibilität und Vibrationsfestigkeit eignet sich der Schlauch für bewegte Absaugarme, Punktabsaugungen, Hauben und kompakte Anschlussstrecken.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie ist als Hypalon-/CSM-Absaugschlauch in CP-Konstruktion aufgebaut und wird als Meterware ab 1 m geführt. Sie deckt kleine Ø für Absaugarme, Punktabsaugungen und kompakte Arbeitsplätze ebenso ab wie grosse Ø für Sammelleitungen, Hauptstränge und Prozessluftstrecken. Die Auswahl richtet sich nach Luftmenge, Anschlussmass, Bewegungsbedarf, Temperatur, Medium, Biegeradius und Einbausituation.
| Ø innen | Ausführung | Temperaturbereich | Lieferform |
|---|---|---|---|
| Ø 38 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 40 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 50 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 55 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 60 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 65 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 70 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 75 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 80 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 90 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 100 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 110 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 120 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 125 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 130 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 140 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 150 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 160 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 170 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 175 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 180 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 200 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 215 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 225 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 250 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 275 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 300 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 315 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 325 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 350 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 375 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 400 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 450 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 500 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 550 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 600 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 700 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 800 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 900 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 1000 mm | Hypalon/CSM, CP-Konstruktion | ca. -40 °C bis +170 °C | Meterware ab 1 m |
Kleine Ø von 38 bis 80 mm eignen sich besonders für Absaugarme, Punktabsaugungen, Werkbänke, mobile Erfassung und enge Anschlusszonen. Ab etwa Ø 90 mm verschiebt sich der Einsatz stärker zu Sammelstrecken, grösseren Armanschlüssen, Hauben und Prozessluftstrecken. Sehr grosse Ø werden eher für zentrale Rauch- und Abluftführung, Hauptleitungen oder kompensierende Übergänge zwischen starren Komponenten eingesetzt.
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen in der Staub- und Rauchabsaugung sind Schweissarbeitsplätze, Lötarbeitsplätze, Schleif- und Brennstationen, mobile und stationäre Absaugarme, Erfassungshauben, Schienensysteme, Filtergeräte, offene Hallenbereiche und Aussenanschlüsse. Besonders sinnvoll ist die Serie dort, wo Rauch oder Prozessdämpfe nicht nur im geschlossenen Innenraum auftreten, sondern zusätzlich UV-Strahlung, Witterung, Temperaturschwankungen oder bewegte Schlauchführung berücksichtigt werden müssen.
Der Schlauch ist damit klar innerhalb der Staub- und Rauchabsaugung positioniert: Im Fokus stehen Schweissrauch, Lötrauch, Schleifstaub, thermisch belastete Prozessdämpfe und flexible Erfassung. Er ist keine generische Hochtemperaturseite, keine reine Abgasabsaugungsseite und kein Ersatz für PU-Schläuche in kühlen Standard-Staubstrecken. Genau diese Abgrenzung verhindert Dupletten zu anderen Schlauchkategorien.
Wenn zusätzlich Lacknebel, Lösemitteldämpfe oder abgasbelastete Prozessluft prägend sind, kann der abgas- und lackbeständige Absaugschlauch näher an der Anwendung liegen. Wenn mechanische Robustheit und moderate Wärme wichtiger sind als UV- und Witterungsbeständigkeit, ist ein flexibler Metallschlauch bis 120 °C zu prüfen. Für deutlich härtere Hochtemperaturzonen ist der hitzebeständige Absaugschlauch bis 650 °C die passendere Richtung.
Auswahl und Auslegung
Die Auswahl beginnt mit dem realen Medium: Schweissrauch, Lötrauch, Schleifstaub, Prozessdämpfe, heisse und kalte Gase sowie staubbeladene Abluft stellen andere Anforderungen als reine Staubförderung. Diese Hypalon-/CSM-Serie passt, wenn UV-Beständigkeit, Witterung, Temperaturreserve und Beweglichkeit gleichzeitig gefordert sind. Sie ist weniger passend, wenn vor allem grober Abrieb, direkte Flamme, extremer Funkeneintrag oder sehr hohe Dauertemperatur im Vordergrund steht.
Ebenso wichtig sind Luftmenge, Unterdruck, Leitungslänge, Biegeradius, Anschlussgeometrie und Schlauchführung. Kleine Ø lassen sich leichter an bewegten Erfassungselementen führen, reagieren aber empfindlicher auf zu lange flexible Strecken und unnötig enge Bögen. Grosse Ø ermöglichen höhere Luftmengen, brauchen aber mehr Platz, bessere Abstützung und eine saubere Traglogik.
Für Standard-Staubabsaugung ohne UV-, Rauch- oder Temperaturbelastung ist diese Serie häufig überdimensioniert. Dort können leichtere PU-Schläuche wirtschaftlicher sein, etwa der schwarze PU Absaugschlauch mit 0,6 mm Wandstärke. Sobald Schweissrauch, offene Hallentore, Aussenbereiche, UV-Strahlung oder thermisch belastete Dämpfe dazukommen, verschiebt sich die Auswahl klar in Richtung dieser UV- und Schweissrauch-Serie.
Montage, Integration und Praxis
In der Praxis sollte der Schlauch torsionsarm, spannungsfrei und mit ausreichender Bewegungsreserve verlegt werden. Gerade an Absaugarmen, Gelenken, Auslegern, Aufrollern oder bewegten Erfassungspunkten zahlt sich eine saubere Führung aus, weil dadurch Knickbelastung, Scheuern und Materialermüdung deutlich reduziert werden. Die 4:1 stauchbare CP-Konstruktion ist robust, ersetzt aber keine durchdachte Schlauchführung.
Anschlüsse an Stutzen, Hauben, Absaugarme oder Rohrleitungen müssen formstabil, gratfrei und temperaturgeeignet sein. Schlauchschellen oder Klemmverbindungen sollten so gewählt werden, dass der Schlauch sicher sitzt, ohne die Wandung unnötig zu quetschen. Bei UV- und Witterungsanwendungen ist zusätzlich darauf zu achten, dass auch angrenzende Bauteile, Dichtungen, Halterungen und Befestigungen zur Umgebung passen.
Regelmässige Sichtkontrolle auf Scheuerstellen, lokale Hitzezonen, Funkenkontakt, Materialverfärbung, Ablagerungen und beschädigte Anschlussbereiche ist sinnvoll. Wenn einzelne Abschnitte wiederholt durch direkte Funken, Flammenkontakt oder starke Hitze belastet werden, sollte die Schlauchklasse nicht nur ersetzt, sondern fachlich neu bewertet werden.
Beratung zu UV- und Schweissrauchschläuchen
Für eine saubere Empfehlung benötigen wir Angaben zu Rauchart, Staubanteil, Dämpfen, Temperatur, UV- oder Witterungseinfluss, Ø, gewünschter Länge, Luftmenge, Unterdruck, Bewegungsbedarf, Biegeradius, Anschlussart, Einbausituation und möglichem Funkenkontakt. Hilfreich sind Fotos, Skizzen oder Angaben zu Absaugarm, Haube, Filtergerät, Schienensystem, Ventilator oder bestehendem Rohrsystem.
FAQ – Häufige Fragen zu UV- und Schweissrauchschläuchen für Staub- und Rauchabsaugung
Wann ist ein UV- und Schweissrauchschlauch in der Staub- und Rauchabsaugung sinnvoll?
Er ist sinnvoll, wenn Schweissrauch, Lötrauch, Schleifstaub, Prozessdämpfe, UV-Strahlung, Witterung oder erhöhte Temperatur zusammenkommen. Dann ist ein normaler PU-Staubschlauch oft nicht mehr die beste Wahl.
Worin unterscheidet sich diese Seite von einer normalen Hochtemperaturseite?
Hier steht die Staub- und Rauchabsaugung im Vordergrund. Der Schlauch wird deshalb als Lösung für Schweissrauch, Lötrauch, Schleifstaub, Prozessdämpfe und UV-belastete Absaugstellen eingeordnet, nicht als allgemeiner Hochtemperaturschlauch.
Welche Medien kann der Hypalon-/CSM-Schlauch führen?
Geeignet sind heisse und kalte Gase, Schweissrauch, Lötrauch, Prozessdämpfe, Stäube, Pulver und Fasern, sofern Temperatur, Druckniveau, chemische Belastung und Betriebsbedingungen zur Schlauchserie passen.
Welche Temperatur ist bei dieser Serie zu beachten?
Die Serie ist für ca. -40 °C bis +170 °C ausgelegt. Entscheidend ist die reale Dauerbelastung im Betrieb. Bei direkter Flamme, glühenden Partikeln oder höheren Temperaturen muss eine andere Schlauchklasse geprüft werden.
Eignet sich der Schlauch für Aussenbereiche oder offene Hallensituationen?
Ja, genau dort liegt ein wichtiger Vorteil der Hypalon-/CSM-Ausführung. Die UV- und Witterungsbeständigkeit macht sie für offene Hallentore, Aussenanschlüsse, mobile Absaugungen und witterungsbelastete Anlagenbereiche deutlich geeigneter als viele klassische Innenraum-Schläuche.
Ist der Schlauch für direkte Funken oder Flammen geeignet?
Nicht als Standardlösung. Für thermisch belastete Rauch- und Dampfströme ist die Serie geeignet, bei direkter Flammeneinwirkung, starkem Funkeneintrag oder glühenden Partikeln sollte eine höher temperaturbeständige oder metallische Lösung geprüft werden.
Kann der Schlauch an bewegten Absaugarmen eingesetzt werden?
Ja. Die hohe Flexibilität, 4:1-Stauchbarkeit und Vibrationsfestigkeit machen ihn für bewegte Absaugarme, Punktabsaugungen, Hauben und kompakte Anschlussstrecken interessant. Voraussetzung ist eine spannungsfreie Verlegung ohne Dauerknicke und Scheuerstellen.
Wann ist ein PU-Absaugschlauch die bessere Wahl?
Ein PU-Absaugschlauch ist meist besser, wenn die Anwendung kühl bleibt und hauptsächlich trockener Staub, Feinstaub, Späne oder Pulver abgesaugt werden. Sobald UV, Witterung, Schweissrauch oder erhöhte Temperatur relevant werden, passt die Hypalon-/CSM-Serie besser.
Wann ist ein Metallschlauch bis 120 °C sinnvoller?
Ein Metallschlauch bis 120 °C ist sinnvoller, wenn mechanische Robustheit, metallische Wandung, Scheuerbelastung oder moderate Wärmebelastung wichtiger sind als geringes Gewicht, hohe Stauchbarkeit und UV-/Witterungsbeständigkeit.
Wann sollte ein hitzebeständiger Schlauch bis 650 °C geprüft werden?
Ein Schlauch bis 650 °C sollte geprüft werden, wenn dauerhaft deutlich höhere Temperaturen, heisse Ofenabluft, starke thermische Strahlung, glühende Partikel oder Temperaturspitzen oberhalb der Hypalon-/CSM-Serie auftreten.
Was bedeutet 4:1 stauchbar in der Praxis?
4:1 stauchbar bedeutet, dass der Schlauch stark komprimiert werden kann. Das erleichtert bewegte Anschlussstrecken, kompakte Einbauräume, Absaugarme, Aufroller und Kompensationsbereiche, ersetzt aber keine saubere Führung mit ausreichendem Biegeradius.
Wie wähle ich den richtigen Ø?
Der Ø richtet sich nach Luftmenge, Anschlussmass, Erfassungspunkt, Leitungslänge, Unterdruck, Biegeradius und Einbausituation. Kleine Ø passen zu Punktabsaugungen und Absaugarmen, grosse Ø eher zu Hauben, Sammelleitungen und Prozessluftstrecken.
Warum ist die Verlegung bei Schweissrauchschläuchen so wichtig?
Zu enge Bögen, Knicke, Torsion, Scheuerstellen und direkte Hitzezonen verkürzen die Lebensdauer. Gerade bei Absaugarmen und bewegten Erfassungspunkten sorgen spannungsfreie Verlegung, geeignete Halterungen und ausreichende Bewegungsreserve für bessere Standzeit.
Welche Angaben sind für eine Beratung oder Offerte wichtig?
Wichtig sind Rauchart, Staubanteil, Prozessdämpfe, Temperatur, UV- oder Witterungseinfluss, Ø, gewünschte Länge, Luftmenge, Unterdruck, Biegeradius, Bewegungsbedarf, Anschlussart, Einbausituation und möglicher Funkenkontakt.