PU-Absaugschlauch 1,0 mm für robuste Staub- und Rauchabsaugung
Der robuste PU-Absaugschlauch mit 1,0 mm Wandstärke eignet sich als hoch abriebfeste Meterware für abrasive Stäube, Schleifstaub, Pulver, Granulat, Prozessluft und mechanisch stärker beanspruchte Absaugstrecken.
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Der PU-Absaugschlauch Robust mit 1,0 mm Wandstärke ist für Staub- und Rauchabsaugungen vorgesehen, bei denen eine Standard- oder Mittelklasse-Ausführung nicht mehr genügend Verschleissreserve bietet. Er eignet sich besonders für abrasive Stäube, Schleifstaub, Pulver, Granulat, trockene Prozessstäube, belastete flexible Übergänge und Absaugstrecken mit höherer mechanischer Beanspruchung.
Innerhalb dieser Anwendungskategorie ist die 1,0-mm-Serie keine leichte Flexlösung, sondern die robuste PU-Stufe für anspruchsvollere Staub- und Prozessluftanwendungen. Bei Rauch- und Dampfanteilen ist sie nur dann passend, wenn die Temperatur klar im zulässigen Bereich bleibt und keine direkte Funken-, Spritzer- oder Hochtemperaturbelastung auftritt.
Systemüberblick und Funktion
In Staub- und Rauchabsaugungen übernimmt diese Serie die Rolle eines belastbaren flexiblen Leitungsabschnitts zwischen Maschine, Erfassungspunkt, Absaugarm, Haube, Filtergerät oder starrem Rohrsystem. Sie ist dort sinnvoll, wo Bewegung, Wartungszugang, Vibrationen oder Montagebedingungen gegen eine rein starre Rohrführung sprechen, der Schlauch aber deutlich mehr aushalten muss als eine Standardwandung.
Die 1,0-mm-Wandung bietet mehr Verschleissreserve bei abrasiven Medien und mechanisch belasteten Einbausituationen. Gleichzeitig bleibt der Schlauch noch als flexible Verbindung nutzbar. Damit liegt er zwischen mittleren PU-Schläuchen und schweren Verschleissausführungen mit 1,5 mm oder 2,0–2,5 mm Wandstärke.
Für höhere Abriebbelastung
Die 1,0-mm-Wandung eignet sich für abrasive Stäube, Pulver, Granulat und belastete Prozessluftstrecken mit höherem Verschleisspotenzial.
Für trockene Medien und Partikel
Typische Anwendungen sind Schleifstaub, Mischstaub, trockener Prozessstaub, abrasive Partikel und robuste Übergänge in Entstaubungsanlagen.
Nicht für direkte Hochtemperatur
Für heisse Rauchgase, Funkenflug, Schweissspritzer oder glühende Partikel sollten temperaturbeständigere Schlauchtypen geprüft werden.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie wird als Meterware geführt und deckt Ø 25 mm bis Ø 400 mm ab. Kleine Ø eignen sich für robuste Maschinenanschlüsse, punktuelle Absaugungen und belastete Übergänge im Nahbereich. Mittlere und grosse Ø werden eingesetzt, wenn höhere Luftmengen, geringere Druckverluste und zugleich robuste flexible Verbindungen in Haupt-, Sammel- oder Übergangsbereichen gefordert sind.
Für die Auswahl zählen Medium, Anschluss-Ø, Luftmenge, Unterdruck, Leitungslänge, Bewegungsprofil, Biegeradius, Abrieb und Einbausituation. Je grösser der Ø und je länger der flexible Abschnitt, desto wichtiger werden Abstützung, knickfreie Führung und mechanische Entlastung an den Anschlussstellen.
| Ø innen | Wandstärke | Temperaturbereich | Lieferform |
|---|---|---|---|
| Ø 25 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 30 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 32 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 35 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 38 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 40 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 45 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 50 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 55 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 60 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 65 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 70 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 75 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 80 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 90 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 100 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 110 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 115 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 120 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 125 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 130 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 140 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 150 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 160 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 170 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 180 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 200 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 225 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 250 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 280 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 300 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 325 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 350 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
| Ø 400 mm | 1,0 mm | -40 °C bis +90 °C | Meterware |
Gerade die grossen Ø zeigen den eigentlichen Charakter dieser Serie: Sie ist nicht nur für kompakte Maschinenanschlüsse gedacht, sondern auch für robuste Übergänge in leistungsstärkeren Absaug-, Filter- und Förderanlagen. Mit wachsendem Ø steigen jedoch Gewicht, Biegeradius und mechanische Last an den Anschlussstellen deutlich.
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen sind Schleifstaub, Mischstaub, trockener Prozessstaub, abrasive Partikel, robuste Maschinenübergänge, belastete Filteranschlüsse, zentrale Staub- und Entstaubungssysteme sowie Abschnitte mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit und entsprechendem Verschleisspotenzial.
Im Rauchumfeld ist die Serie für thermisch beherrschte, mechanisch stärker beanspruchte Anwendungen sinnvoll, beispielsweise bei belasteter Prozessluft, Schleif- und Bearbeitungsrauch oder gemischten Staub-/Rauchsituationen mit robusterem Anlagenalltag.
Für direkte Schweissspritzer, Funkenflug, heisse Rauchgase, Abgasstrecken oder glühende Partikel ist diese PU-Ausführung nicht die richtige Endlösung. Dort braucht es temperaturfestere Schlauchtypen oder ein angepasstes Gesamtkonzept mit geeigneten Vorstufen und Schutzkomponenten.
Auswahl und Auslegung
Die richtige Auslegung ergibt sich aus Medium, Temperatur, Unterdruck, Volumenstrom, Partikelcharakter, Einbausituation und realer Verschleissbelastung. Diese Serie ist richtig, wenn die 0,7-mm-Klasse zu wenig Reserve bietet, eine 1,5-mm- oder 2,0-/2,5-mm-Lösung aber noch nicht zwingend erforderlich ist.
Für leichtere und beweglichere Anwendungen kann der PU Absaugschlauch Mittel mit 0,7 mm Wandstärke ausreichen. Bei deutlich stärkerem Abrieb, schweren Partikelströmen oder längeren verschleisskritischen Abschnitten sind der PU Absaugschlauch Robust mit 1,5 mm Wandstärke oder der PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke die konsequentere Richtung.
Der Ø muss zur Luftmenge, Erfassungssituation und Strömungsgeschwindigkeit passen. Ein zu kleiner Ø erhöht Druckverlust, Strömungswiderstand und Materialbelastung. Ein zu grosser Ø kann bei zu geringer Luftmenge zu Ablagerungen oder schlechter Erfassung führen. Besonders bei abrasiven Medien sollte der flexible Leitungsabschnitt strömungsgünstig und knickfrei geführt werden.
Für thermisch anspruchsvollere Rauch-, Abgas- oder Prozessluftstrecken sind je nach Anwendung der flexible Metallschlauch bis 120 °C, der Absaugschlauch für UV und Schweissrauch, der Absaugschlauch für Abgas und Lack oder der Hochtemperatur-Absaugschlauch bis 650 °C zu prüfen.
Montage, Integration und Praxis
Im Betrieb zahlt sich diese 1,0-mm-Serie aus, wenn der Schlauch nicht nur nach Ø, sondern als Bauteil im Gesamtsystem geplant wird. Dazu gehören passende Anschlussstücke, saubere Schellenmontage, knickfreie Führung, ein ausreichender Biegeradius und die Vermeidung von Scheuerstellen.
Viele Standzeitprobleme entstehen nicht durch das Medium allein, sondern durch Zuglast, freie Hängepartien, unruhige Verlegung oder unnötig lange flexible Abschnitte. Gerade bei grösseren Ø lohnt es sich, den flexiblen Abschnitt auf das funktional notwendige Mass zu begrenzen und den restlichen Leitungsweg stabil im Rohrsystem auszuführen.
Bei staubführenden Anwendungen müssen Schlauch, Anschlüsse, Schellen, Erdung und Potenzialausgleich zusammen betrachtet werden. Die Schlauchbauart kann ein wichtiger Baustein sein, ersetzt aber keine fachgerechte Bewertung der Gesamtanlage.
Beratung zu PU-Absaugschläuchen mit 1,0 mm Wandstärke
Wenn Sie abrasive Stäube, Pulver, Granulat oder belastete Prozessluft absaugen und die Standardserien nicht genügend Standzeit bieten, sollte die Auswahl gezielt zwischen 0,7 mm, 1,0 mm, 1,5 mm und Super-Robust erfolgen. Entscheidend ist nicht maximale Wandstärke, sondern die passende Wandstärke für Medium, Belastung und Handhabung.
Für eine saubere Empfehlung helfen Angaben zu Medium, Partikelgrösse, Abrasivität, Temperatur, Innen-Ø, gewünschter Länge, Luftmenge, Unterdruck, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation, mechanischer Belastung und möglichen Anforderungen an Erdung oder Explosionsschutz.
FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen 1,0 mm für Staub- und Rauchabsaugung
Wann ist 1,0 mm sinnvoller als 0,7 mm?
1,0 mm ist sinnvoll, wenn abrasive Stäube, Mischstaub, höhere Strömungsgeschwindigkeiten oder mechanisch belastete Einbausituationen die Standzeit einer mittleren Ausführung erkennbar begrenzen.
Ist 1,0 mm automatisch die beste Wahl für jede Staubabsaugung?
Nein. Mehr Wandstärke bringt mehr Reserve, aber auch mehr Gewicht und weniger Leichtgängigkeit. Für bewegte, enge oder leichtere Standardanwendungen kann eine mittlere oder leichtere Serie sinnvoller sein.
Ist die Serie für Rauchabsaugung geeignet?
Ja, sofern es sich um thermisch begrenzte Rauch- oder Prozessluftanwendungen handelt. Für heisse Rauchgase, Funkenflug, Schweissspritzer oder glühende Partikel braucht es temperaturbeständigere Schlauchtypen.
Wann sollte 1,5 mm oder Super-Robust gewählt werden?
1,5 mm oder Super-Robust ist sinnvoll, wenn der flexible Abschnitt dauerhaft starkem Abrieb, groben Partikeln, hoher mechanischer Beanspruchung oder verschleisskritischen Dauerprozessen ausgesetzt ist.
Warum ist der flexible Abschnitt möglichst kurz zu halten?
Zu lange flexible Abschnitte erhöhen Druckverlust, Gewicht, Scheuerstellen und Montagebelastung. Robuste PU-Schläuche sollten gezielt dort eingesetzt werden, wo Flexibilität oder Verschleissschutz wirklich benötigt wird.
Welche Angaben helfen bei der Beratung?
Hilfreich sind Medium, Partikelgrösse, Abrasivität, Temperatur, Innen-Ø, Länge, Luftmenge, Unterdruck, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation und mögliche Anforderungen an Erdung oder Explosionsschutz.