PU Absaugschlauch 1,5 mm für Chemie und Prozessluft
PU-Absaugschläuche mit 1,5 mm Wandstärke eignen sich für Chemie- und Prozessluftanwendungen mit trockenen abrasiven Pulvern, Schüttgütern, Granulaten, Fasern, Gasen und allgemeiner Prozessluft, wenn hohe Abriebreserve, permanente Antistatik und belastbare Meterware gefragt sind.
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Der PU Absaugschlauch Robust mit 1,5 mm Wandstärke ist eine schwere flexible Schlauchlösung für Chemie- und Prozessluftanwendungen mit trockenen, abrasiven und partikelbelasteten Medien. Er wird eingesetzt, wenn Pulver, Schüttgüter, Granulate, Fasern, Stäube, Gase oder allgemeine Prozessluft geführt werden müssen und leichtere PU-Schläuche bei Abrieb, Unterdruck, Dauerbetrieb oder mechanischer Belastung zu wenig Reserve bieten.
Systemüberblick und Funktion
In Chemie- und Prozessluftanlagen übernimmt die 1,5-mm-Serie die Rolle einer schweren flexiblen Verbindung zwischen Absaughaube, Apparatur, Silo, Behälter, Dosierstelle, Abfüllbereich, Filtergerät, Entstaubungsanlage, Ventilator, Prozessmodul oder starrem Rohrsystem. Sie ist besonders dort sinnvoll, wo trockene abrasive Medien, Prozessluft oder Gase über flexible Teilstrecken geführt werden und die Schlauchleitung im Betrieb stärker belastet wird.
Die robuste PU-Wandung mit fest eingegossenem Federstahldraht verbindet hohe Abriebfestigkeit mit erhöhter Druck- und Vakuumfestigkeit. Damit liegt diese Serie deutlich über leichten und mittleren PU-Ausführungen, bleibt aber beweglicher als noch schwerere 2,0–2,5-mm-Schläuche. Sie ist keine pauschale Lösung für Säuren, Lösemittel, aggressive Dämpfe, chemisch kritische Flüssigkeiten oder dauerhaft hohe Prozesstemperaturen. Für solche Anwendungen muss der Schlauchtyp medienbezogen geprüft werden.
Schwere PU-Verbindung für abrasive Prozessmedien
Die 1,5-mm-Serie führt trockene Pulver, Schüttgüter, Granulate, Fasern, Stäube, Gase und Prozessluft an Apparaten, Hauben, Filtern, Silos, Aggregaten und Rohrsystemen.
Mehr Abriebreserve als 0,7 mm
Diese Ausführung ist sinnvoll, wenn mittlere PU-Schläuche zu schnell verschleissen oder unter Unterdruck, Bewegung, Pulsation und Dauerbetrieb zu wenig mechanische Reserve bieten.
Meterware für belastete flexible Strecken
Die Schlauchlänge lässt sich auf Einbausituation, Anschlussabstand, Wartungszugang, Schwingungsentkopplung, Förderstrecke und Leitungsführung abstimmen.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie ist als schwere PU-Meterware mit ca. 1,5 mm Wandstärke, fest eingegossenem Federstahldraht und permanenter Antistatik aufgebaut. Der verfügbare Ø-Bereich reicht von kompakten Anschlussleitungen bis zu sehr grossen flexiblen Übergängen für hohe Fördermengen, grosse Luftvolumenströme, robuste Prozessluftstrecken und industrielle Entstaubungsanlagen.
| Ø innen | Ausführung | Temperaturbereich | Lieferform |
|---|---|---|---|
| Ø 22 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 25 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 30 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 32 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 35 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 38 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 40 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 45 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 50 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 55 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 60 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 65 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 70 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 75 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 80 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 90 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 100 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 110 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 115 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 120 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 125 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 130 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 140 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 150 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 160 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 170 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 180 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 200 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 225 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 250 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 275 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 280 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 300 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 315 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 325 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 350 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 400 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
| Ø 500 mm | 1,5 mm, antistatisch, schwere Ausführung | -40 °C bis +90 °C, kurzzeitig +125 °C | Meterware ab 1 m |
Kleine Ø eignen sich für kompakte Apparateanschlüsse, Dosierstellen, Sauger, Vakuumleitungen und kurze robuste Übergänge mit begrenztem Bauraum. Mittlere Ø decken typische Verbindungen an Filtern, Entstaubungsanlagen, Abfüllbereichen, Mischern, Silos, Behältern und Prozessmodulen ab. Grosse Ø werden relevant, wenn hohe Luftmengen, grosse Förderquerschnitte oder durchsatzstarke Prozesslinien eine robuste flexible Verbindung verlangen.
Typische Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche sind chemische Produktionsanlagen, Misch- und Dosierstationen, Abfülllinien, Entstaubungs- und Filtertechnik, Silo- und Behälteranbindungen, Vakuumförderer, Rückführprozesse, Rohstoffförderung sowie robuste flexible Übergänge in staubintensiven Industrieumgebungen. Die Serie passt besonders zu abrasiven Pulvern, Granulaten, Schüttgütern, Fasern, Gasen und allgemeiner Prozessluft.
In Chemie- und Prozessluftanwendungen ist diese 1,5-mm-Klasse besonders dann interessant, wenn Abrieb, Unterdruck, Bewegung, Pulsation, Dauerbetrieb oder mechanische Beanspruchung die Auswahl bestimmen. Sie ist stärker als 0,7 mm, bleibt aber noch handhabbarer als eine superschwere 2,0–2,5-mm-Ausführung.
Wenn eine leichtere und beweglichere Lösung genügt, sind der PU Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke oder der PU Absaugschlauch Mittel mit 0,7 mm Wandstärke zu prüfen. Für nochmals höhere Verschleissreserve ist der PU Absaugschlauch Super Robust mit 2,0–2,5 mm Wandstärke die nächsthöhere PU-Klasse. Wenn statt PU eine schwere PVC-Ausführung gefragt ist, kann der PVC Absaugschlauch schwer mit 1,5 mm Wandstärke die passendere Vergleichsseite sein.
Auswahl und Auslegung
Die richtige Auswahl beginnt nicht bei der Wandstärke allein, sondern bei Medium, Partikelcharakter, Temperatur, Unterdruck oder Druck, Fördercharakter, Ø, Leitungslänge, Strömungsgeschwindigkeit, Biegeradius, Einbausituation und Wartung. Ein zu kleiner Ø erhöht Strömungsgeschwindigkeit, Druckverlust und Abrieb. Ein zu grosser Ø macht die Leitung schwerer, voluminöser und in bewegten Einbausituationen aufwendiger.
Für abrasive Pulver, Granulate und Schüttgüter zählt die gesamte Leitungsführung. Enge Bögen, harte Querschnittssprünge, lange flexible Strecken, hohe Fördergeschwindigkeiten und ungünstige Einläufe erhöhen den Materialanprall auf die Schlauchwand. Die 1,5-mm-Serie ist dann richtig, wenn leichtere PU-Schläuche zu schnell verschleissen oder unter mechanischer Belastung zu wenig Reserve bieten.
Bei Ex-relevanten oder ableitrelevanten Anwendungen ist die Schlauchauswahl Teil der Gesamtbetrachtung. Entscheidend sind Medium, Zone, Erdung, Potenzialausgleich, Anschlussstutzen, Schellen, Fördergeschwindigkeit, Temperatur und das gesamte Anlagendesign. Eine permanent antistatische Schlauchwandung ist ein wichtiger Baustein, ersetzt aber keine projektspezifische Sicherheitsbeurteilung.
Die Temperaturgrenze muss sauber bewertet werden. Diese Serie ist für etwa -40 °C bis +90 °C ausgelegt, kurzzeitig bis etwa +125 °C. Für dauerhaft heissere Prozessluft, thermisch stark belastete Abluft, Strahlungswärme oder heisse Abgase sind temperaturfestere Schlauchtypen wie der Silikonschlauch bis +280 °C, der Neoprenschlauch bis +150 °C oder andere Spezialschläuche zu prüfen.
Bei Säuren, Lösemitteln, aggressiven Dämpfen oder chemisch kritischen Medien darf die Eignung nicht aus einer allgemeinen Chemikalienbeständigkeit abgeleitet werden. Medium, Konzentration, Temperatur, Feuchte, Kondensatbildung, Dauerbelastung und Reinigungsprozesse müssen konkret beurteilt werden. In solchen Fällen sind eher der Absaugschlauch Säure und Lösungsmittel oder der Absaugschlauch Chemie und Lebensmittel die relevanten Vergleichsseiten.
Montage, Integration und Praxis
Die Serie wird spannungsarm, torsionsfrei und mit ausreichend grossem Biegeradius auf passende Stutzen, Rohranschlüsse oder Übergänge aufgeschoben und mit geeigneten Schellen gesichert. Ihre Stärke liegt in robusten flexiblen Verbindungen, die Abrieb, Unterdruck, Vibration und Bewegung besser aufnehmen sollen als leichtere Serien.
Gerade bei abrasiven Medien zahlt sich eine strömungsgünstige Integration direkt in weniger Verschleiss und stabilere Förderleistung aus. Enge Bögen, harte Stufen, unnötig lange flexible Abschnitte, frei hängende grosse Ø oder unsaubere Anschlüsse erzeugen Turbulenzen, erhöhen den Materialangriff auf die Wandung und verkürzen die Standzeit.
Geeignete Ergänzungen finden Sie bei den Schlauchschellen und Schlauchbriden sowie bei den Metallanschlussteilen. Bei grossen Ø sind zusätzlich Abstützung, Zugentlastung, Anschlussdichtheit und genügend Platz für den Biegeradius entscheidend.
Beratung zu PU-Absaugschläuchen 1,5 mm für Chemie und Prozessluft
Für eine saubere Empfehlung benötigen wir Angaben zu Medium, Staub-, Pulver-, Granulat- oder Schüttgutanteil, Gas- oder Dampfbelastung, Temperaturfenster, Ø, gewünschter Schlauchlänge, Unterdruck oder Druck, Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation, Scheuerstellen, Erdungs- oder Antistatik-Anforderung sowie vorhandenen Stutzen oder Rohrleitungen. Hilfreich sind Fotos, Skizzen oder Angaben zu Absaughaube, Apparatur, Filter, Ventilator, Silo, Dosierstelle oder Prozessmodul.
FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen 1,5 mm für Chemie und Prozessluft
Wann passt ein PU-Absaugschlauch mit 1,5 mm Wandstärke in Chemie- und Prozessluftanwendungen?
Er passt, wenn trockene abrasive Pulver, Schüttgüter, Granulate, Fasern, Stäube, Gase oder Prozessluft flexibel geführt werden sollen und hohe Abriebreserve, Unterdruckfestigkeit und mechanische Belastbarkeit gefragt sind.
Für welche Medien ist diese 1,5-mm-Serie geeignet?
Typische Medien sind trockene Pulver, Schüttgüter, Granulate, Fasern, Stäube, leichte abrasive Partikel, Gase und allgemeine Prozessluft. Die konkrete Eignung hängt von Abrieb, Temperatur, Unterdruck, chemischer Belastung, Strömungsgeschwindigkeit und Leitungsführung ab.
Ist dieser PU-Schlauch für Säuren und Lösemittel geeignet?
Nein, nicht pauschal. Für Säuren, Lösemittel, aggressive Dämpfe oder chemisch kritische Medien müssen spezialisierte Chemieschläuche geprüft werden. Medium, Konzentration, Temperatur, Feuchte, Kondensat und Dauerbelastung sind entscheidend.
Worin liegt der Unterschied zur 0,7-mm-Serie?
Die 1,5-mm-Ausführung bietet deutlich mehr Wandreserve, Abriebfestigkeit und mechanische Belastbarkeit. Dafür ist sie schwerer und weniger leichtgängig. 0,7 mm bleibt sinnvoll, wenn Beweglichkeit und Handling wichtiger sind.
Wann ist die 2,0–2,5-mm-Ausführung besser?
Die 2,0–2,5-mm-Ausführung ist besser, wenn sehr starke abrasive Belastung, schwere Förderprozesse, wiederkehrender Verschleiss oder maximale Standzeitreserve im Vordergrund stehen und das höhere Gewicht akzeptabel ist.
Wird der Schlauch als Meterware geliefert?
Ja, diese Serie wird als Meterware geführt. Dadurch kann die Schlauchlänge auf Anschlussabstand, Wartungszugang, Schwingungsentkopplung, Einbausituation und Leitungsführung abgestimmt werden.
Was bedeutet permanent antistatisch in der Praxis?
Permanent antistatisch bedeutet, dass die Schlauchwandung dauerhaft antistatisch ausgeführt ist. Für staub- und gasnahe Anwendungen bleiben jedoch Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse, Medium, Fördergeschwindigkeit und Gesamtanlage entscheidend.
Ist der Schlauch automatisch für Ex-Bereiche geeignet?
Nein. Antistatik ist nur ein Baustein. Für explosionsschutzrelevante Anwendungen müssen Medium, Zone, Erdung, Potenzialausgleich, Anschlüsse, Fördergeschwindigkeit und die gesamte Anlage projektspezifisch beurteilt werden.
Ist dieser Schlauch für heisse Prozessluft geeignet?
Für dauerhaft hohe Temperaturen ist diese Serie nicht gedacht. Sie ist für etwa -40 °C bis +90 °C ausgelegt, kurzzeitig bis etwa +125 °C. Darüber sollte ein temperaturfester Schlauchtyp gewählt werden.
Wann ist ein Silikon- oder Neoprenschlauch besser?
Silikon- oder Neoprenschläuche sind besser, wenn dichte Prozessluft, Warmluft oder thermisch stärker belastete Luftstrecken im Vordergrund stehen. Sie sind jedoch ebenfalls medien- und temperaturbezogen zu prüfen.
Welche Rolle spielt der Biegeradius?
Ein zu enger Biegeradius kann Knickstellen, Querschnittsverengungen, Druckverlust, Materialanprall und lokale Wandbelastung verursachen. Gerade bei schweren PU-Schläuchen sollte der Schlauch ruhig und mit ausreichend Platz geführt werden.
Worauf sollte man bei grossen Ø achten?
Bei grossen Ø sind saubere Führung, ausreichende Abstützung, zugfreie Montage, grosse Radien und dichte Anschlüsse entscheidend. Ein schwerer Grossquerschnitt darf nicht unkontrolliert frei hängen oder an Kanten arbeiten.
Kann der Schlauch für Silo- oder Behälteranbindungen eingesetzt werden?
Ja, bei trockenen Pulvern, Granulaten, Schüttgütern oder Prozessluft kann die Serie für flexible Silo-, Behälter- und Filteranbindungen sinnvoll sein. Entscheidend sind Ø, Unterdruck, Fördergeschwindigkeit, Biegeradius und Anschlussdichtheit.
Wann ist ein PVC-Absaugschlauch sinnvoller?
Ein PVC-Absaugschlauch kann sinnvoller sein, wenn eine andere mechanische Charakteristik, stärkere Wandung oder ein bestimmtes Preis-Leistungs-Verhältnis für einfache Prozessluft- und Abluftstrecken wichtiger ist als PU-Abriebreserve.
Wann sollte ein Säure- oder Lösemittelschlauch geprüft werden?
Ein Säure- oder Lösemittelschlauch sollte geprüft werden, wenn aggressive Dämpfe, Säuren, Lösemittel, Kondensat oder chemisch kritische Stoffe im Vordergrund stehen. Eine robuste PU-Wandung ersetzt keine medienbezogene Beständigkeitsprüfung.
Welche Angaben sind für eine Beratung oder Offerte wichtig?
Wichtig sind Medium, Staub-, Pulver-, Granulat- oder Schüttgutanteil, Gas- oder Dampfbelastung, Temperatur, Ø, Länge, Unterdruck oder Druck, Luftmenge, Biegeradius, Bewegungsprofil, Anschlussart, Einbausituation und Erdungsanforderung.