Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

PU Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke

Diese 0,6-mm-Standardserie ist für die Kunststoffindustrie ausgelegt, wenn Granulat, Mahlgut, Rezyklat, feine Kunststoffstäube und Prozessluft flexibel, abriebfest und dauerhaft alltagstauglich geführt werden sollen. Sie ist die ausgewogene Mitte zwischen sehr leichter 0,4-mm-Ausführung und der belastbareren 0,7-mm-Serie und eignet sich besonders für Maschinenanschlüsse, Förderstrecken, Dosierleitungen, Trockneranbindungen und flexible Übergänge im laufenden Produktionsbetrieb.


Die 0,6-mm-Standardserie ist in der Kunststoffverarbeitung dort stark, wo eine Leitung nicht nur flexibel, sondern auch dauerhaft vernünftig belastbar sein muss. Gegenüber der leichten 0,4-mm-Serie bringt sie spürbar mehr Wandreserve, mehr Ruhe im Alltag und mehr Sicherheitsabstand bei Abrieb, Unterdruck und mechanischer Beanspruchung mit. Gleichzeitig bleibt sie deutlich beweglicher und leichter handhabbar als stärkere Mittel- oder Robust-Ausführungen.

Genau das macht sie zur typischen Allround-Lösung für Granulat- und Mahlgutförderung, Absaugung von Kunststoffstaub, Anschlussleitungen an Trocknern, Dosiergeräten, Förderaggregaten, Filtern und Zyklonen sowie für flexible Verbindungen zwischen Maschine und Rohrsystem. Die Serie ist nicht für extreme Hochtemperaturprozesse oder schwere Verschleisszonen gedacht, sondern für den breiten industriellen Standardfall mit guter Balance aus Flexibilität, Abriebfestigkeit und sauberer Integrierbarkeit.

Systemüberblick und Funktion

Konstruktiv ist diese Baureihe als permanent antistatischer PU-Spiralschlauch mit eingebettetem Federstahldraht aufgebaut. Dadurch bleibt der Schlauch gut führbar, stauchbar und montagefreundlich, ohne zu weich für typische Industrieanwendungen zu werden. In der Kunststoffindustrie ist das besonders wichtig, wenn flexible Leitungsabschnitte an Spritzgussmaschinen, Fördergeräten, Mühlen, Trocknern oder zentralen Materialversorgungen mechanisch sauber mitarbeiten sollen.

Fachlich liegt die Serie klar zwischen den Nachbarlösungen: Gegenüber dem leichten 0,4-mm-Schlauch wirkt sie belastbarer und robuster im Dauerbetrieb. Gegenüber dem mittleren 0,7-mm-Schlauch bleibt sie leichter und beweglicher. Wenn zusätzlich eine ruhigere Optik oder eine dunkle Einbindung an sichtbaren Maschinenbereichen gewünscht ist, kann auch der schwarze 0,6-mm-Schlauch die passendere Ausführung sein.

Komponenten und verfügbare Ausführungen

Die Tabelle zeigt die verfügbaren Ø dieser Standardserie und unterstützt die Auswahl passend zu Fördermenge, Anschlussgrösse, Unterdruck, Biegeradius und Einbausituation. Alle sichtbaren Ausführungen dieser Reihe werden als Meterware angeboten.

Kleine Ø eignen sich für kompakte Maschinenanschlüsse und Dosierstrecken, mittlere Ø für typische Förder- und Absaugverbindungen im Produktionsalltag und grosse Ø für volumenträchtige Hauptströme oder flexible Übergänge an grösseren Aggregaten. Bei Ø 450 mm und Ø 500 mm sind einzelne Kennwerte projektspezifisch auf Anfrage angegeben.

Ø innen Ø aussen Überdruck Unterdruck Biegeradius Lieferform
Ø 25 mm30 mm1,605 bar0,540 bar20 mmMeterware
Ø 30 mm35 mm1,350 bar0,450 bar22 mmMeterware
Ø 32 mm37 mm1,265 bar0,420 bar23 mmMeterware
Ø 38 mm43 mm1,075 bar0,355 bar26 mmMeterware
Ø 40 mm48 mm1,020 bar0,335 bar27 mmMeterware
Ø 50 mm59 mm0,820 bar0,220 bar33 mmMeterware
Ø 60 mm68 mm0,685 bar0,180 bar38 mmMeterware
Ø 65 mm73 mm0,635 bar0,165 bar41 mmMeterware
Ø 70 mm78 mm0,590 bar0,155 bar43 mmMeterware
Ø 75 mm83 mm0,550 bar0,145 bar46 mmMeterware
Ø 80 mm88 mm0,515 bar0,135 bar48 mmMeterware
Ø 90 mm98 mm0,460 bar0,120 bar53 mmMeterware
Ø 100 mm108 mm0,415 bar0,080 bar58 mmMeterware
Ø 110 mm119 mm0,375 bar0,070 bar63 mmMeterware
Ø 120 mm128 mm0,345 bar0,070 bar68 mmMeterware
Ø 125 mm135 mm0,335 bar0,065 bar71 mmMeterware
Ø 130 mm138 mm0,320 bar0,060 bar73 mmMeterware
Ø 140 mm148 mm0,295 bar0,055 bar78 mmMeterware
Ø 150 mm158 mm0,275 bar0,055 bar83 mmMeterware
Ø 160 mm168 mm0,260 bar0,050 bar88 mmMeterware
Ø 170 mm178 mm0,245 bar0,045 bar93 mmMeterware
Ø 180 mm188 mm0,230 bar0,045 bar98 mmMeterware
Ø 200 mm210 mm0,210 bar0,030 bar108 mmMeterware
Ø 225 mm233 mm0,185 bar0,025 bar120,5 mmMeterware
Ø 250 mm258 mm0,165 bar0,020 bar133 mmMeterware
Ø 280 mm288 mm0,150 bar0,020 bar148 mmMeterware
Ø 300 mm309 mm0,140 bar0,020 bar159 mmMeterware
Ø 305 mm314 mm0,135 bar0,020 bar162 mmMeterware
Ø 315 mm324 mm0,120 bar0,020 bar167 mmMeterware
Ø 350 mm359 mm0,120 bar0,020 bar184 mmMeterware
Ø 356 mm365 mm0,115 bar0,015 bar187 mmMeterware
Ø 400 mm409 mm0,105 bar0,015 bar209 mmMeterware
Ø 450 mmauf Anfrageauf Anfrageauf Anfrageauf AnfrageMeterware
Ø 500 mmauf Anfrageauf Anfrageauf Anfrageauf AnfrageMeterware

Für die Einordnung hilft eine einfache Regel: Die 0,6-mm-Serie ist die richtige Wahl, wenn die Leitung mehr aushalten soll als die leichte 0,4-mm-Ausführung, aber noch nicht in die spürbar kräftigere Mitte oder in schwere Verschleisszonen wechseln muss. Sie ist damit die klassische Betriebsserie für viele Kunststoffanlagen mit wiederkehrender Bewegung, Montagezugänglichkeit und normaler bis erhöhten Abriebbeanspruchung durch Granulat, Mahlgut oder Staub.

Typische Einsatzbereiche

Typisch ist der Einsatz an Spritzgussmaschinen, Materialfördergeräten, Trocknern, Dosierstationen, Mühlen, Zyklonen, Filtersystemen und an Rohrübergängen in zentralen Förder- oder Entstaubungsanlagen. Die Serie passt besonders gut dort, wo Granulat, Rezyklat, Mahlgut oder feine Kunststoffstäube sicher geführt werden müssen und gleichzeitig eine flexible Leitung gebraucht wird, die Montage, Service und Umbauten nicht erschwert.

Ebenso sinnvoll ist sie an bewegten Anschlüssen, bei Vibrationsentkopplung und an Stellen, an denen ein starrer Rohrabschnitt unnötig unhandlich wäre. Weniger passend ist sie dagegen für extreme Hochtemperaturbereiche, stark funkenbelastete Prozesse, sehr schwere Vakuumanwendungen mit hoher Formstabilitätsanforderung oder für ausgeprägte Problemzonen mit dauerhaft grobem, scharfkantigem und aggressiv schleifendem Fördergut.

Auswahl und Auslegung

Für die saubere Auslegung müssen Medium, Korngrösse, Fördergeschwindigkeit, Unterdruck, Leitungslänge, Anzahl Umlenkungen, Temperatur und Bewegungsanteil zusammen betrachtet werden. In der Kunststoffindustrie macht es einen deutlichen Unterschied, ob feines Neuware-Granulat, Rezyklat, Mahlgut, Staub oder Prozessluft geführt wird. Die Standardserie ist für viele dieser Aufgaben passend, aber nicht automatisch für jede Belastung die wirtschaftlich beste Lösung.

Kleine Ø bis in den Bereich kompakter Maschinenanschlüsse profitieren stark von der guten Beweglichkeit und der hohen Alltagstauglichkeit. Mittlere Ø sind die typische Standardzone für Dosier- und Förderverbindungen. Grössere Ø ab etwa Hauptleitungs- und Anlagenübergängen verlangen zunehmend saubere Radien, gute Abstützung und kurze flexible Abschnitte, damit Gewicht und Bewegung nicht unnötig auf Stutzen, Schellen und Übergänge arbeiten.

Die permanent antistatische Wandung ist in der Kunststoffverarbeitung ein echter Vorteil, ersetzt aber keine saubere Gesamtbetrachtung. Entscheidend bleiben Potentialausgleich, Anschlusslogik, Erdung, Fördermedium, Prozessgeschwindigkeit und die übrigen leitfähigen oder nicht leitfähigen Komponenten im System.

Montage, Integration und Praxis

In der Praxis sollte der Schlauch spannungsarm, knickfrei und ohne dauerhafte Torsion verlegt werden. Gerade bei Granulat- und Mahlgutförderung entstehen an Bögen, Einläufen und Scheuerstellen zusätzliche Lasten, die die Standzeit verkürzen können. Der empfohlene Biegeradius ist deshalb nicht nur eine Formalität, sondern direkt relevant für Druckverlust, Materialschonung und Alltagssicherheit.

An bewegten Maschinenanschlüssen lohnt sich eine saubere Zugentlastung. Bei grossen Ø sollte die flexible Strecke konstruktiv geführt und abgestützt werden, statt frei zu hängen. So bleiben Anschlüsse dichter, mechanische Lasten kleiner und Wartung sowie Umbauten deutlich beherrschbarer. Besonders bei sehr grossen Durchmessern ist der flexible Abschnitt idealerweise so kurz wie nötig und so sauber geführt wie möglich.

Genau hier liegt der eigentliche Praxisnutzen der 0,6-mm-Serie: Sie ist nicht die extrem leichteste und nicht die schwerste Lösung, sondern die belastbare Betriebsmitte für viele reale Kunststoffanwendungen mit regelmässiger Bewegung, servicefreundlicher Führung und vernünftiger Abriebreserve.

Beratung zu PU Absaugschlauch Standard 0,6 mm

Wenn Sie diese Serie für eine Kunststoffanwendung auslegen, sollten Gegen-Ø, Medium, Förderart, Unterdruck, Temperatur, Leitungslänge und Bewegungsbedarf von Anfang an gemeinsam betrachtet werden. So lässt sich sauber entscheiden, ob die Standardserie die richtige Mitte bildet oder ob die Anwendung bewusster in Richtung 0,4 mm, 0,7 mm oder einer schwereren Speziallösung eingeordnet werden sollte.

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Nennweite, bei der Abgrenzung zu Nachbarserien und bei der Frage, wie sich flexible Übergänge in Förderleitung, Maschinenanschluss, Rohrsystem und Zubehör technisch sauber und dauerhaft sinnvoll integrieren lassen.

FAQ – Häufige Fragen zu PU Absaugschlauch Standard 0,6 mm

Wann ist 0,6 mm die bessere Wahl als 0,4 mm?
Dann, wenn die Leitung im Alltag mehr mechanische Reserve, mehr Abriebfestigkeit und etwas mehr Ruhe bei Unterdruck, Bewegung und Montage beansprucht, ohne bereits in eine spürbar stärkere Mittel- oder Robust-Serie wechseln zu müssen. Für viele Granulat-, Mahlgut- und Staubanwendungen in der Kunststoffindustrie ist genau diese Balance entscheidend.

Wann sollte eher die 0,7-mm-Serie gewählt werden?
Wenn abrasive Belastung, Leitungslänge, Dauerbetrieb oder mechanische Beanspruchung klar höher liegen und bewusst mehr Wandreserve gefordert ist. Die 0,7-mm-Serie ist dann die stärkere Mitte, während 0,6 mm die flexiblere und leichtere Standardlösung bleibt.

Ist die Serie für elektrostatisch sensible Anwendungen geeignet?
Die Wandung ist permanent antistatisch und unterstützt die Einbindung in entsprechende Prozesse. Für die tatsächliche Betriebssicherheit zählt jedoch immer die Gesamtanlage mit Anschlüssen, Potentialausgleich, Erdung, Medium und Prozessbedingungen.

Was ist bei grossen Ø besonders wichtig?
Mit wachsendem Ø steigen Gewicht, Radius und mechanische Anforderungen deutlich an. Deshalb sollten grosse flexible Abschnitte möglichst kurz gehalten, sauber abgestützt und spannungsfrei geführt werden, damit Stutzen, Schellen und Übergänge nicht dauerhaft überlastet werden.

Sie haben Fragen?
Rufen Sie uns gerne an.

+41 41 787 08 52 info@absaugtechnik.ch