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PU Absaugschlauch Mittel 0,7 mm Wandstärke

Diese 0,7-mm-Serie ist die belastbarere PU-Lösung für Staub- und Rauchabsaugung, wenn 0,4- oder 0,6-mm-Ausführungen im Dauerbetrieb zu wenig Reserve bieten. Sie eignet sich als Meterware für abrasive Stäube, Mischstäube, Prozessluft und thermisch beherrschte Rauchanwendungen mit erhöhtem Verschleiss, längeren flexiblen Leitungsabschnitten und einer breiten Ø-Staffelung von kompakten Maschinenanschlüssen bis zu grossen Sammel- und Hauptleitungen.


Diese mittelschwere PU-Serie besetzt genau den Bereich zwischen klassischer Standardausführung und klar verschleissorientierten Robust-Schläuchen. Sie ist dafür gedacht, mehr Abriebreserve, mehr mechanische Ruhe und mehr Standzeit in die Anlage zu bringen, ohne bereits so steif und schwer zu werden wie stärkere Wandungen. Gerade bei Schleifstaub, Mischstaub, feinen bis mittleren abrasiven Partikeln, Prozessluft und längeren flexiblen Übergängen ist das oft der entscheidende Unterschied im Alltag.

Für Staub- und Rauchabsaugung ist die Einordnung klar: Die Serie passt dort, wo trockene oder thermisch bereits beherrschte Medien sicher geführt werden sollen und wo Unterdruck, Strömung und mechanische Belastung eine robustere Mitte verlangen. Sie ist dagegen nicht die richtige Hauptlösung für direkte heisse Rauchgase, dauerhaften Funkenflug, glühende Partikel oder extreme Verschleisszonen mit grobem, scharfkantigem Fördergut. In solchen Fällen braucht es entweder temperaturfestere oder nochmals stärker ausgelegte Schlauchtypen.

Systemüberblick und Funktion

Im System arbeitet diese Serie als belastbarer flexibler Abschnitt zwischen Erfassung, Maschine, Filtereinheit, Ventilator und starrem Rohrnetz. Sie eignet sich für Anschlüsse an Absaugarme, Hauben, Schleif- und Schneidarbeitsplätze, Filteranlagen, Maschinenabgänge sowie für Übergänge, in denen Vibrationen, Montagezugang oder Wartung gegen eine starre Rohrführung sprechen.

Die Wandstärke von 0,7 mm verschiebt die Auslegung bewusst in Richtung Standzeit und Betriebssicherheit. Dadurch bleibt der Schlauch noch gut führbar, bringt aber mehr Reserve bei abrasiven Medien, höheren Luftmengen, längeren flexiblen Strecken und stärkerer Dauerbeanspruchung. Genau deshalb ist er keine leichte Anschlusslösung mehr, aber auch noch nicht die schwere Speziallösung für extreme Problemstellen.

Komponenten und verfügbare Ausführungen

Die Tabelle zeigt die verfügbaren Ø dieser mittleren PU-Serie als Meterware. Damit lässt sich die Auswahl sauber nach Anschlussgrösse, Luftmenge, Druckverlust, Bewegungsbedarf und Länge des flexiblen Leitungsabschnitts eingrenzen.

Die kleinen und mittleren Ø eignen sich für Maschinenanschlüsse, bewegte Übergänge und Arbeitsplatzabsaugung. Die grossen Ø sind vor allem für Sammel- und Hauptleitungen, zentrale Übergänge sowie leistungsstarke Filter- und Absauganlagen relevant, bei denen der flexible Abschnitt zwar robust, aber nicht unnötig schwer ausgeführt werden soll.

Ø Lieferform Temperaturbereich
Ø 25 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 30 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 32 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 38 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 40 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 45 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 50 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 55 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 60 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 65 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 70 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 75 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 80 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 90 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 100 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 110 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 115 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 120 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 125 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 130 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 140 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 150 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 160 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 170 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 180 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 200 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 225 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 250 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 254 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 280 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 300 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 315 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 350 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 400 mmMeterware-40 °C bis +90 °C
Ø 450 mmMeterware-40 °C bis +90 °C

Die breite Ø-Reihe zeigt den eigentlichen Charakter dieser Serie sehr gut: unten robust genug für kompakte Maschinen- und Arbeitsplatzanschlüsse, oben tragfähig genug für zentrale Absaugstrecken mit grossen Volumenströmen. Je grösser der Ø und je länger der flexible Abschnitt, desto wichtiger werden saubere Führung, ausreichende Abstützung, knickfreie Radien und die mechanische Entlastung an den Anschlussstellen.

Typische Einsatzbereiche

Typische Anwendungen sind Schleif- und Polierarbeitsplätze, Maschinen mit abrasive belasteter Punktabsaugung, Filter- und Entstaubungsanlagen, Absaugarme mit stärker beanspruchtem Anschlussstück, Übergänge zwischen Rohrsystem und Aggregat sowie längere flexible Leitungsabschnitte in Werkstatt und Produktion. Auch bei Rauch- und Prozessluftanwendungen ist die Serie sinnvoll, wenn das Medium thermisch im zulässigen Bereich bleibt und die mechanische Belastung höher liegt als bei leichten Allround-Schläuchen.

Damit ist sie besonders interessant für Mischstaub, trockene abrasive Stäube, Schleifstaub, abgesenkte Rauchtemperaturen, Ölnebelumfelder und Prozessluft mit höherer Beanspruchung. Nicht die richtige Wahl ist sie dort, wo heisse Rauchgase, Funken, Schweissspritzer oder deutlich erhöhte Dauer- und Spitzentemperaturen den Leitungsabschnitt dominieren. Ebenso ist sie nicht die erste Wahl für extreme Verschleisszonen, in denen Wandstärke und Standzeit nochmals klar nach oben verschoben werden müssen.

Auswahl und Auslegung

Die Auslegung beginnt mit Medium, Temperatur, Unterdruck, Volumenstrom, Leitungslänge und Einbausituation. Diese Serie ist fachlich richtig, wenn mehr Abriebreserve und mehr Dauerlaufstabilität benötigt werden, der flexible Abschnitt aber weiterhin gut montierbar und nicht unnötig schwer werden soll. Genau dort schliesst sie die Lücke zwischen Standard und Robust.

Bei kleinen und mittleren Ø steht meist die Kombination aus Luftleistung, Bewegungsbedarf und mechanischer Belastung im Vordergrund. Bei grossen Ø verschiebt sich die Aufgabe stärker in Richtung Druckverlust, Anlagenreserve, Sammelleitung und Hauptstrang. Dort sollte der flexible Anteil bewusst kurz gehalten und nur dort eingesetzt werden, wo Montage, Wartung oder Entkopplung ihn wirklich rechtfertigen.

Zur Einordnung im Sortiment: Für leichtere, bewegtere Standardanwendungen ist oft der PU Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke ausreichend. Wenn die Belastung nochmals deutlich steigt, sollten Sie den Übergang zu stärker ausgelegten Robust-Serien prüfen. Für thermisch anspruchsvollere Rauch- oder Abgasstrecken ist ein Metallschlauch flexibel hitzebeständig bis 120°C oft die sauberere Richtung.

Montage, Integration und Praxis

Im Betrieb zahlt sich diese 0,7-mm-Serie dann aus, wenn der Schlauch nicht bloss nach Ø, sondern als Bauteil im Gesamtsystem geplant wird. Dazu gehören passende Anschlussstücke, saubere Schellenmontage, knickfreie Führung, ein vernünftiger Biegeradius und die Vermeidung von Scheuerstellen. Viele Standzeitprobleme entstehen nicht durch das Medium allein, sondern durch Zuglast, freie Hängepartien, unruhige Verlegung oder unnötig lange flexible Abschnitte.

Die dauerhaft antistatische Wandung ist ein klarer Vorteil in staub- und prozessluftnahen Anwendungen. Entscheidend bleibt aber immer die Gesamtanlage: Potentialausgleich, Erdung, Zonendenken und das Schutzkonzept müssen zusammenpassen. Der Schlauch allein löst keine Ex-Aufgabe, kann aber sauber in ein entsprechend ausgelegtes Gesamtsystem eingebunden werden.

Für Wartung und Betrieb empfiehlt sich eine regelmässige Sichtkontrolle auf Abrieb, Knickstellen, Querschnittsverengungen und lose Anschlussstellen. Gerade bei grösseren Ø lohnt es sich, den flexiblen Abschnitt auf das funktional notwendige Mass zu begrenzen und den Rest des Leitungswegs stabil im Rohrsystem auszuführen.

Beratung zu PU-Absaugschläuchen mit 0,7 mm Wandstärke

Wenn Sie bereits wissen, welches Medium abgesaugt wird und welche Anschlussgrösse vorhanden ist, lässt sich diese Serie sehr gezielt eingrenzen. Für eine saubere Empfehlung benötigen wir Angaben zu Medium, Temperatur, Unterdruck bzw. Ventilatorcharakteristik, erforderlicher Luftmenge, Leitungslänge, Bewegungsbedarf, Einbausituation sowie zur mechanischen Beanspruchung im Dauerbetrieb.

Besonders wichtig ist die Abgrenzung nach oben und unten: Ist die Aufgabe noch Standard, braucht sie bereits die belastbarere Mitte oder verlangt sie klar nach Robust- oder Temperaturtechnik? Genau diese Einordnung entscheidet über Standzeit, Druckverlust, Handhabung und die technische Ruhe Ihrer Anlage.

FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen Mittel 0,7 mm

Wann ist 0,7 mm sinnvoller als 0,6 mm?
Dann, wenn die Anlage mehr Abriebreserve, mehr Dauerlaufstabilität und mehr mechanische Ruhe braucht, ohne bereits in deutlich schwerere Schlauchtypen zu wechseln. Typisch sind abrasivere Stäube, längere flexible Übergänge und belastetere Maschinenanschlüsse.

Ist die Serie für Rauchabsaugung geeignet?
Ja, sofern es sich um thermisch beherrschte Rauch- und Prozessluftanwendungen handelt und keine direkte hohe Hitze, kein dauerhafter Funkenflug und keine glühenden Partikel anstehen. Für heissere Medien braucht es temperaturfestere Alternativen.

Wo liegt die Grenze nach oben?
Bei sehr grobem oder scharfkantigem Fördergut, bei extremen Verschleisszonen, bei deutlich höheren Unterdrücken über lange belastete Strecken oder bei klarer Temperaturproblematik. Dort sollte eine robustere oder hitzefestere Lösung geprüft werden.

Was bedeutet die antistatische Ausführung in der Praxis?
Die Wandung ist dauerhaft antistatisch ausgeführt. Für Ex-relevante Anwendungen ist trotzdem immer das Gesamtsystem entscheidend, also Potentialausgleich, Erdung, Zonierung und die technische Bewertung der kompletten Anlage.

Warum ist die grosse Ø-Staffelung wichtig?
Weil die Serie damit sowohl kleine Maschinenanschlüsse als auch grosse Sammel- und Hauptleitungen abdecken kann. Die Auswahl darf deshalb nicht nur nach vorhandenem Stutzen, sondern muss auch nach Luftmenge, Druckverlust und Funktion des Leitungsabschnitts erfolgen.

Was ist bei grossen Ø besonders zu beachten?
Mit wachsendem Ø steigen Gewicht, Biegeradius und die mechanische Last an den Anschlüssen. Grosse flexible Abschnitte sollten deshalb gezielt kurz gehalten, sauber geführt und mechanisch entlastet werden, statt unnötig lange frei zu hängen.

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