PU-Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke
Dieser PU-Absaugschlauch in Standard-Ausführung mit 0,6 mm Wandstärke ist für trockene Metallspäne, Schleifstaub und Polierstaub ausgelegt. Er verbindet gute Abriebfestigkeit mit praxistauglicher Flexibilität und passt besonders zu Maschinenanschlüssen, Absaughauben, Absaugtischen und flexiblen Übergängen in der Metallbearbeitung.
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Der PU-Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke ist der ausgewogene Allrounder für die Metallbearbeitung, wenn trockene Metallspäne, Schleifstaub, Polierstaub und geeignete Prozessluft zuverlässig erfasst werden sollen. Im Unterschied zu sehr leichten Schlauchtypen bringt diese Bauart mehr Materialreserve gegen Abrieb und Alltagsbelastung mit, bleibt aber deutlich flexibler als schwere, stark verstärkte Ausführungen. Genau diese Balance macht sie für viele typische Absaugaufgaben in Werkstatt und Fertigung interessant.
Die Wandung aus abriebfestem Premium-Ester-Polyurethan mit eingebettetem Federstahldraht sorgt für gute Formstabilität, eine antistatische Ausführung und zugleich für eine saubere, flexible Schlauchführung an Maschinen, Gestellen und Absaugarmen. Für heisse Späne, Funkenflug, Schweissrauch oder stark temperaturbelastete Bereiche ist diese Standard-Serie jedoch nicht die erste Wahl. Dort sind temperaturbeständigere oder mechanisch schwerere Schlauchtypen meist die technisch sauberere Lösung.
Systemüberblick und Funktion
Im Absaugsystem übernimmt dieser Schlauch die Aufgabe der flexiblen Verbindung zwischen Maschine, Erfassungselement und Rohrleitung. In der Metallbearbeitung ist das vor allem dort wichtig, wo trockene Stäube und leichte bis mittlere Späne sicher abgeführt werden sollen, ohne dass die Verbindung zu steif, zu schwer oder zu empfindlich gegenüber Bewegung wird. Genau hier liegt die Stärke der 0,6-mm-Ausführung: Sie ist robust genug für abrasive Partikel, bleibt aber noch gut handhabbar bei Montage, Reinigung und Maschinenservice.
Technisch muss die Auswahl immer im Zusammenspiel von Medium, Unterdruck, Strömung, Ø, Einbausituation und mechanischer Belastung erfolgen. Ein Absaugschlauch für Schleif- und Polierstaub stellt andere Anforderungen als ein Schlauch für grobe, scharfkantige oder heisse Späne. Die Standard-Serie ist deshalb vor allem für trockene, temperaturmässig unkritische Metallstaub- und Feinspananwendungen sinnvoll, bei denen Abriebfestigkeit und Flexibilität gemeinsam gefragt sind.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die sichtbare Serie ist als durchgehende Ø-Reihe von Ø 25 mm bis Ø 500 mm aufgebaut und wird als Meterware angeboten. Damit lässt sich die Schlauchlänge exakt auf Maschine, Absaugarm, Erfassungspunkt oder Leitungsabschnitt abstimmen. Das ist gerade in der Metallbearbeitung praxisnah, weil flexible Verbindungen häufig nicht in festen Standardlängen benötigt werden, sondern an reale Geometrien, Verfahrwege und Platzverhältnisse angepasst werden müssen.
Die Tabelle zeigt die verfügbaren Ø dieser Standard-Ausführung mit 0,6 mm Wandstärke auf einen Blick und unterstützt die Auswahl passend zu Luftmenge, Medium und Einbausituation.
| Ø | Wandstärke | Lieferform | Temperaturbereich |
|---|---|---|---|
| Ø 25 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 30 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 32 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 38 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 40 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 50 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 60 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 65 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 70 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 75 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 80 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 90 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 100 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 110 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 120 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 125 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 130 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 140 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 150 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 160 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 170 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 180 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 200 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 225 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 250 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 280 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 300 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 305 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 315 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 350 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 356 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 400 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 450 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 500 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
Die Serie ist permanent antistatisch ausgeführt und deckt damit nicht nur klassische Absaugaufgaben in der Metallbearbeitung ab, sondern auch Anwendungen, bei denen Staubverhalten, elektrostatische Aufladung und sichere Einbindung in die Gesamtanlage mitgedacht werden müssen. Gleichzeitig bleibt die Standard-Ausführung flexibel genug für Maschinenanschlüsse, Absaugarme und servicefreundliche Übergänge an Anlagen mit wechselnden oder beengten Einbausituationen.
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen liegen an Schleifmaschinen, Poliermaschinen, Entgratanlagen, CNC-Bearbeitungszentren, Absaugtischen und Trennschleifarbeitsplätzen. Besonders sinnvoll ist diese Serie dort, wo trockene Metallstäube und leichte bis mittlere Späne abgesaugt werden und gleichzeitig flexible Leitungsführung, gute Abriebfestigkeit und eine praxistaugliche Standzeit gefragt sind.
In Schlossereien, Metallbaubetrieben und industriellen Fertigungsumgebungen passt die 0,6-mm-Ausführung gut zu Allround-Anwendungen zwischen leichter Maschinenanbindung und robustem Anlagenanschluss. Für feine Schleif- und Polierstäube bringt sie genügend Reserve, ohne unnötig schwer zu werden. Für grobe, heisse oder besonders aggressive Partikel sollte jedoch geprüft werden, ob eine andere Schlauchklasse besser zur Aufgabe passt.
Auswahl und Auslegung
Die Wahl der 0,6-mm-Ausführung ist dann sinnvoll, wenn ein robusterer Allround-Schlauch gesucht wird, der mehr Abriebreserve als sehr leichte Bauarten bietet, aber noch ausreichend flexibel für normale Maschinenanschlüsse und bewegte Übergänge bleibt. Gegenüber 0,4-mm-Schläuchen bringt diese Serie mehr Standzeit bei abrasiven Stäuben und Spänen. Gegenüber schweren Robust-Ausführungen bleibt sie deutlich handlicher und montagefreundlicher.
Beim Ø zählt nicht nur der Anschluss an Maschine oder Absaugarm. Entscheidend sind immer auch Span- und Staubcharakter, Volumenstrom, Unterdruck, Leitungslänge, Druckverlust und die Einbausituation. Kleine Ø passen eher zu punktuellen Erfassungen und kompakten Maschinenanschlüssen, grosse Ø eher zu zentralen Leitungen und höheren Luftmengen. Ein zu kleiner Ø erhöht Widerstand und Verschleiss, ein zu grosser Ø kann bei ungenügendem Volumenstrom die Erfassung verschlechtern oder Ablagerungen begünstigen.
Ebenso wichtig ist die Frage, ob der Schlauch nur als kurzer flexibler Übergang oder als funktionaler Leitungsabschnitt arbeitet. Gerade in der Metallbearbeitung sollten zusätzlich Temperatur, Partikelschärfe und mögliche Funkenbelastung mitgedacht werden. Nicht jede Staub- oder Spanaufgabe ist automatisch eine Standard-Anwendung, nur weil der Anschluss-Ø passt.
Montage, Integration und Praxis
In der Montage sollte der Schlauch spannungsfrei, knickarm und mit passenden Schellen oder Anschlussstücken sicher befestigt werden. Gerade an Schleif- und Polierarbeitsplätzen wirken sich enge Bögen, Scheuerkanten und schlecht abgestimmte Übergänge schnell auf Luftleistung und Standzeit aus. Bei grossen Ø steigen zudem Eigengewicht und Anschlusslast, was bei der Führung und Abstützung sauber berücksichtigt werden muss.
Für Anwendungen mit antistatischer oder ATEX-relevanter Betrachtung muss der Federstahldraht fachgerecht in das Erdungs- und Potenzialausgleichskonzept der Gesamtanlage eingebunden werden. Die antistatische Wandung ist ein wichtiger technischer Baustein, ersetzt aber keine korrekte Systemauslegung. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Schlauch, Übergang, Erdung, Luftmenge und realem Medium.
Für langlebige Anlagen ist es sinnvoll, flexible Abschnitte gezielt dort einzusetzen, wo sie ihre Vorteile ausspielen. Wo starre Rohrleitungen strömungstechnisch überlegen sind, bleiben diese oft die bessere Basis. Der Standard-Schlauch ergänzt das System an Anschlüssen, Bewegungszonen und servicefreundlichen Übergängen.
Beratung zu PU-Absaugschläuchen Standard mit 0,6 mm Wandstärke
Wenn trockene Metallspäne, Schleif- oder Polierstaub abgesaugt werden sollen und eine robuste, zugleich flexible Allround-Lösung gefragt ist, sollte die Auswahl nicht nur nach Ø erfolgen. Medium, Abrasion, Temperatur, Luftmenge, Unterdruck, Leitungslänge und Einbausituation entscheiden gemeinsam darüber, ob diese Standard-Ausführung mit 0,6 mm Wandstärke technisch die richtige Wahl ist.
Wir unterstützen Sie bei der Auswahl passender Ø, bei der Auslegung von Maschinenanschlüssen, Absaugarmelementen und flexiblen Übergängen sowie bei der Frage, wann diese Standard-Serie genügt und wann eine leichtere, schwerere oder temperaturbeständigere Lösung sinnvoller ist.
FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen Standard mit 0,6 mm Wandstärke
Wann ist die 0,6-mm-Standard-Ausführung die richtige Wahl?
Dann, wenn ein robuster Allround-Schlauch für trockene Metallstäube, Schleif- und Polierstaub sowie leichte bis mittlere Späne gesucht wird. Die Serie bringt mehr Abriebreserve als sehr leichte Bauarten und bleibt trotzdem gut flexibel für normale Maschinenanschlüsse.
Ist der Schlauch auch für heisse Späne oder Funken geeignet?
Für temperaturmässig unkritische Anwendungen ist die Serie gut geeignet. Bei heissen Spänen, Funkenflug, Schweissrauch oder stark wärmebelasteter Prozessluft sollte die Schlauchwahl jedoch gezielt geprüft werden. Dafür sind oft hitzebeständigere Lösungen sinnvoller.
Wie wird die Serie geliefert?
Die sichtbaren Varianten werden als Meterware angeboten. Dadurch lassen sich flexible Leitungsabschnitte exakt auf Maschine, Anschlussgeometrie und Einbausituation abstimmen.
Welche Vorteile bringt die antistatische Ausführung?
Sie reduziert elektrostatische Aufladung im Betrieb und unterstützt definierte Anwendungen in staubenden Umgebungen. Entscheidend bleibt aber immer die fachgerechte Erdung und die korrekte Einbindung in das Gesamtsystem.
Wann ist eher eine schwerere Schlauchserie sinnvoll?
Wenn grobe, scharfkantige oder stark abrasive Späne gefördert werden oder wenn die mechanische Belastung deutlich über das normale Mass hinausgeht. In solchen Bereichen bringt eine stärkere Wandung meist mehr Standzeit und mehr technische Reserve.