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Konus 2 mm Heavy-Duty für definierte Durchmesserwechsel

Konus-Reduktionen mit 2,0 mm Wandstärke verbinden unterschiedliche Ø im Rohrsystem 2 mm Heavy-Duty sauber und stabil. Die Serie umfasst Übergänge von Ø 100/80 mm bis Ø 400/350 mm mit Einfachbord 6 mm für robuste Absaug- und Förderleitungen.

Konus-Reduktionen im Rohrsystem 2 mm Heavy-Duty werden eingesetzt, wenn eine robuste Absaug- oder Förderleitung von einem grösseren auf einen kleineren Ø übergehen soll. Der Konus sorgt für einen definierten Durchmesserwechsel zwischen zwei Rohrstrecken und hilft, Anschlussmasse, Volumenstrom, Strömungsgeschwindigkeit und mechanische Belastung sauber miteinander abzustimmen.

Systemüberblick und Funktion

Ein Konus ist ein Übergangsformteil für unterschiedliche Rohrdurchmesser. Im Rohrsystem 2 mm Heavy-Duty übernimmt er nicht nur eine geometrische Anpassung, sondern auch eine mechanisch stabile Einbindung des Durchmesserwechsels in belastbare industrielle Leitungsnetze. Das ist besonders relevant bei schweren Leitungen, grösseren Ø, partikelbeladenen Medien, Maschinenanschlüssen, Teilstrecken und bestehenden Anlagen mit abweichenden Anschlussmassen.

Jeder Durchmesserwechsel beeinflusst Strömungsgeschwindigkeit, Druckverlust, Förderverhalten, Ablagerungsneigung und Geräuschverhalten. Deshalb sollte ein Konus nicht isoliert nach A und B ausgewählt werden, sondern im Zusammenhang mit Medium, Luftmenge, Leitungsfunktion, Einbauposition, Anschlussart und Wartungszugang.

Funktion

Unterschiedliche Ø sauber verbinden

Der Konus verbindet eine grössere Rohrseite A mit einer kleineren Rohrseite B. Dadurch lassen sich Hauptleitungen, Teilstrecken, Maschinenanschlüsse oder vorhandene Komponenten mit abweichendem Ø konstruktiv sauber in das Heavy-Duty-Rohrsystem integrieren.

Auswahl

A als grosse Seite, B als kleinere Seite prüfen

Für die Auswahl müssen die vorhandenen Anschlussdurchmesser eindeutig feststehen. A bezeichnet die grössere Seite, B die kleinere Seite. Zusätzlich sind Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Medium, Druckverlustreserve und Einbaulage zu bewerten.

Praxis

Übergänge spannungsfrei abstützen

Konus-Reduktionen dürfen nicht als tragender Ausgleich zwischen versetzten Leitungen dienen. Die angrenzenden Rohrstrecken müssen sauber fluchten, beidseitig abgestützt sein und spannungsfrei mit passenden Spannschellen verbunden werden.

Komponenten und verfügbare Ausführungen

Die Serie umfasst Konus-Reduktionen mit 2,0 mm Wandstärke und Einfachbord 6 mm. Die verfügbaren Übergänge reichen von Ø 100/80 mm bis Ø 400/350 mm. A ist jeweils die grössere Rohrseite, B die kleinere Rohrseite. Damit eignen sich die Formteile für definierte Reduktionen innerhalb robuster Absaug- und Förderleitungen.

Für gerade Leitungsstrecken passen Rohre mit Einfachbord 2 mm, für Richtungswechsel Pressbögen mit Einfachbord und für Verzweigungen Abzweiger 45°. Für die Montage sind passende Spannschellen für 2 mm Rohr zu berücksichtigen.

A grosse Seite B kleinere Seite Funktion Wandstärke Anschlussart
Ø 100 mm Ø 80 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 120 mm Ø 100 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 125 mm Ø 120 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 140 mm Ø 125 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 150 mm Ø 140 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 160 mm Ø 150 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 180 mm Ø 160 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 200 mm Ø 180 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 225 mm Ø 200 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 250 mm Ø 225 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 300 mm Ø 275 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 315 mm Ø 300 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 350 mm Ø 315 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm
Ø 400 mm Ø 350 mm Reduktion 2,0 mm Einfachbord 6 mm

Typische Einsatzbereiche

Konus-Reduktionen 2 mm Heavy-Duty werden in industriellen Absaug- und Förderleitungen eingesetzt, wenn Leitungsabschnitte mit unterschiedlichen Ø sauber verbunden werden müssen. Typische Anwendungen sind Übergänge von Hauptleitungen auf Teilstrecken, Anpassungen an Maschinenanschlüsse, Einbindung von Komponenten mit festem Anschlussmass sowie Umbauten in bestehenden Heavy-Duty-Rohrnetzen.

Besonders wichtig sind Konen bei staub-, späne- oder granulatführenden Luftströmen. Ein abrupter oder improvisierter Durchmesserwechsel kann Turbulenzen, erhöhte Druckverluste, Ablagerungen, Undichtigkeiten oder mechanische Verspannungen begünstigen. Ein definierter Konus schafft hier eine saubere und nachvollziehbare Übergangslösung.

In der Praxis werden Konus-Reduktionen häufig zwischen Rohrstrecken, vor oder nach Formteilen, bei Maschinenanbindungen oder bei nachträglichen Anlagenanpassungen eingesetzt. Entscheidend ist, dass der Übergang zur Strömungsrichtung, zum Volumenstrom und zur mechanischen Rohrführung passt.

Auswahl und Auslegung

Für die Auswahl sind zuerst die beiden Anschlussdurchmesser festzulegen. A ist die grössere Seite, B die kleinere Seite. Bei Reduktionen verändert sich die Strömungsgeschwindigkeit: Wird der Querschnitt kleiner, steigt bei gleicher Luftmenge die Geschwindigkeit. Das kann für den Materialtransport sinnvoll sein, erhöht aber je nach Anlage auch den Druckverlust.

Bei Staub, Spänen oder Granulaten muss die Transportgeschwindigkeit nach dem Übergang ausreichend bleiben, ohne unnötig hohe Widerstände oder Verschleisszonen zu erzeugen. Bei grossen Leitungen sind zudem Gewicht, Halterung, Aufhängung, Fluchtung und Montagezugang besonders wichtig, weil schon kleine Versätze zu spürbaren mechanischen Belastungen führen können.

Die Konus-Reduktion sollte möglichst nicht direkt an einer ungünstigen Stelle sitzen, etwa unmittelbar nach einer harten Umlenkung, in einem schlecht zugänglichen Deckenbereich oder an einem Punkt, an dem die angrenzenden Rohre nicht sauber abgestützt werden können. Eine ruhige Anströmung und gute Zugänglichkeit verbessern Funktion, Dichtheit und Servicefreundlichkeit.

Montage, Integration und Praxis

Konus-Reduktionen sollten spannungsfrei eingebaut werden. Die angrenzenden Rohrstrecken müssen sauber fluchten, damit die Verbindung nicht durch Versatz, Zug-, Biege- oder Torsionskräfte belastet wird. Der Konus selbst darf nicht als mechanischer Ausgleich zwischen schlecht ausgerichteten Leitungen dienen.

Für die Montage mit Einfachbord 6 mm sind passende Spannschellen für 2 mm Rohr zu verwenden. Je nach Medium, Unterdruck, Dichtheitsanforderung und Einbausituation ist eine geeignete Dichtung mitzuplanen. Bei grösseren Ø sollten die Rohrstrecken vor und nach dem Übergang separat abgestützt sein.

Nach der Montage sollte geprüft werden, ob der Übergang dicht sitzt, keine mechanischen Spannungen sichtbar sind und die Leitung vor sowie nach dem Konus ruhig geführt wird. Bei staub- und späneführenden Medien sollte der Übergang zugänglich bleiben, damit Sichtkontrolle, Reinigung oder spätere Anpassungen möglich sind.

Beratung zu Konus-Reduktionen 2 mm Heavy-Duty

Die passende Konus-Reduktion hängt nicht nur von A und B ab. Relevant sind Medium, Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Unterdruck, Partikelbeladung, Anschlussstelle, Einbaulage, Gewicht der angrenzenden Rohrstrecken, Druckverlustreserve und die Frage, ob der Übergang als Reduktion oder im konkreten Anlagenkontext anders eingesetzt wird.

Wir unterstützen Sie bei der Wahl der passenden A/B-Kombination, bei der Bewertung von Strömung und Einbaustelle sowie bei der Abstimmung mit Rohren, Pressbögen, Abzweigern, Hosenstücken und Verbindungselementen im Rohrsystem 2 mm Heavy-Duty.

FAQ – Häufige Fragen zu Konus-Reduktionen 2 mm Heavy-Duty

Wofür wird ein Konus im Rohrsystem 2 mm Heavy-Duty eingesetzt?

Ein Konus wird eingesetzt, um zwei Rohrstrecken mit unterschiedlichem Ø sauber miteinander zu verbinden. Typische Anwendungen sind Übergänge von Hauptleitungen auf Teilstrecken, Anpassungen an Maschinenanschlüsse oder die Einbindung von Komponenten mit abweichendem Anschlussmass.

Welche Seite ist A und welche Seite ist B?

A ist die grössere Seite der Konus-Reduktion, B ist die kleinere Seite. Vor der Bestellung sollten beide Anschlussdurchmesser eindeutig geprüft werden, damit der Übergang zur vorhandenen Leitung und zur geplanten Anlagenfunktion passt.

Hat eine Konus-Reduktion Einfluss auf Strömung und Druckverlust?

Ja. Jeder Durchmesserwechsel verändert Strömungsgeschwindigkeit, Widerstand und Förderverhalten. Wird der Ø kleiner, steigt bei gleicher Luftmenge die Geschwindigkeit. Gleichzeitig kann der Druckverlust steigen, weshalb der Übergang zur Gesamtanlage passen muss.

Wann ist eine Konus-Reduktion besser als eine improvisierte Anpassung?

Eine definierte Konus-Reduktion ist sinnvoll, wenn der Durchmesserwechsel mechanisch stabil, dicht und strömungstechnisch nachvollziehbar ausgeführt werden soll. Improvisierte Übergänge führen häufig zu Versatz, Undichtigkeiten, Ablagerungen oder erhöhter Wartung.

Kann ein Konus auch umgekehrt eingesetzt werden?

Je nach Anlagenfunktion kann ein Konus auch als Erweiterung eingesetzt werden. Entscheidend ist, dass Strömungsrichtung, Luftmenge, Druckverlust, Medium und Anschlusslogik der Anlage dazu passen. Die technische Wirkung muss im Gesamtsystem geprüft werden.

Welche Verbindungstechnik wird für diese Konen benötigt?

Für die Einbindung werden passende Spannschellen für 2 mm Rohr benötigt. Je nach Medium, Unterdruck, Dichtheitsanforderung und Einbausituation ist zusätzlich eine geeignete Dichtung und eine stabile Rohrabstützung zu berücksichtigen.

Worauf kommt es bei der Montage besonders an?

Wichtig sind saubere Fluchtung, spannungsfreie Montage und beidseitige Abstützung der angrenzenden Rohrstrecken. Der Konus darf nicht unter Zug oder als Ausgleich für schlecht ausgerichtete Leitungen montiert werden.

Warum ist Zugänglichkeit bei Konus-Reduktionen wichtig?

Konus-Reduktionen sind typische Kontrollpunkte im Rohrsystem. Bei staub-, späne- oder granulatführenden Medien können Sichtkontrolle, Reinigung oder Nachziehen der Verbindung erforderlich sein. Deshalb sollte der Übergang nicht an praktisch unerreichbaren Stellen platziert werden.

Welche Angaben sind für eine technische Beratung hilfreich?

Hilfreich sind A-Ø, B-Ø, Medium, Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Unterdruck, Partikelbeladung, Einbaulage, angrenzende Bauteile, vorhandene Verbindungstechnik und Angaben zur mechanischen Belastung der Rohrstrecke.

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