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PU Absaugschlauch Mittel 0,7 mm Wandstärke

Diese mittlere 0,7-mm-Serie ist für die Kunststoffindustrie ausgelegt, wenn Granulat, Mahlgut, Kunststoffstaub und abrasive Materialströme flexibler geführt werden sollen, aber mehr Wandreserve gefragt ist als bei leichten oder reinen Standardausführungen. Sie eignet sich besonders für längere flexible Leitungsabschnitte, robustere Maschinenanschlüsse und Förder- oder Absaugstrecken, in denen Abrieb, Unterdruck und Dauerbetrieb spürbar anspruchsvoller sind.

Die 0,7-mm-Serie ist die belastbarere Mitte im PU-Bereich. Sie liegt bewusst zwischen der leichteren, beweglicheren 0,4-mm-Ausführung und der alltagstauglichen 0,6-mm-Standardserie auf der einen Seite sowie den noch kräftigeren Robust-Klassen auf der anderen. Ihr eigentlicher Nutzen liegt dort, wo mehr Abriebreserve, mehr Ruhe im Dauerbetrieb und mehr Sicherheit an längeren oder stärker belasteten flexiblen Leitungsabschnitten nötig sind, ohne sofort in deutlich steifere Schwerlösungen wechseln zu müssen.

Gerade in der Kunststoffverarbeitung ist das relevant, wenn Granulat, Regranulat, Mahlgut, Angüsse, Randstreifen oder feine Kunststoffstäube mit höherer Fördergeschwindigkeit, über längere Distanzen oder an mechanisch anspruchsvolleren Übergängen geführt werden. Die Serie bleibt gut verlegbar und montagefreundlich, bietet aber spürbar mehr Reserve gegen Abrieb, Unterdruck und alltägliche Beanspruchung als die leichteren Nachbarserien.

Systemüberblick und Funktion

Konstruktiv handelt es sich um einen permanent antistatischen PU-Profilschlauch mit fest eingegossenem Federstahldraht. Dadurch bleibt die Leitung flexibel, formstabil und abriebfest zugleich. Für die Kunststoffindustrie ist das besonders dann sinnvoll, wenn zwischen Fördergerät, Trockner, Silo, Spritzgussmaschine, Extruder, Mühle, Zyklon oder Filteranlage flexible Abschnitte nötig sind, die im Betrieb mehr aushalten müssen als ein sehr leichter Schlauch.

Fachlich ist diese Serie kein Ersatz für schwere Vakuumschläuche oder extreme Verschleisslösungen, aber sie schliesst genau die Lücke zwischen Standard und robust. Sie passt dann, wenn normale Werkstatt- oder Maschinenanbindungen bereits an ihre Reservegrenze kommen, die Anwendung aber noch nicht nach einer deutlich schwereren oder steiferen Bauart verlangt. Genau deshalb ist sie in der Kunststoffindustrie oft die sinnvollere Wahl für belastbare flexible Förder- und Absaugverbindungen im Dauerbetrieb.

Komponenten und verfügbare Ausführungen

Die Tabelle zeigt die verfügbaren Ø dieser mittleren PU-Serie und erleichtert die Auswahl passend zu Fördermenge, Anschlussgeometrie, Unterdruck und Einbauraum. Die Ausführung wird als Meterware geführt; Zuschnitte beginnen ab 1 m.

Kleine Ø sind für kompakte Maschinenanschlüsse und Dosier- oder Nebenstrecken interessant. Mittlere Ø decken typische Förder- und Absaugverbindungen an Kunststoffanlagen ab. Grössere Ø sind für Haupt- oder Sammelströme relevant, bei denen Luftleistung und Druckverlust stärker in den Vordergrund rücken.

Ø Wandstärke Temperaturbereich Lieferform
Ø 25 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 30 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 32 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 38 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 40 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 45 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 50 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 55 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 60 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 65 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 70 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 75 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 80 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 90 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 100 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 110 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 115 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 120 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 125 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 130 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 140 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 150 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 160 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 170 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 180 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 200 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 225 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 250 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 254 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 280 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 300 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 315 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 350 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 400 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m
Ø 450 mm0,7 mm-40 bis +90 °CMeterware ab 1 m

Für die Auswahl ist weniger die reine Ø-Liste entscheidend als die Einordnung der Anwendung. Kleine und mittlere Durchmesser sind typisch für Maschinenanschlüsse, Fördergeräte, Materialzuführung und flexible Übergänge. Ab grösseren Ø verschiebt sich der Schwerpunkt in Richtung Haupt-, Sammel- und Verbindungsstrecken mit höheren Volumenströmen, längeren Leitungswegen und grösserer Druckverlustsensibilität.

Typische Einsatzbereiche

Typische Anwendungen in der Kunststoffindustrie sind Granulatförderung zwischen Silo, Trockner, Fördergerät und Spritzgussmaschine, Absaugung an Mühlen und Separieranlagen, Rückführung von Randstreifen oder leichten Produktionsresten sowie Entstaubung an Filtern, Zyklonen und Materialübergaben. Auch an Extrusionslinien, Dosiereinheiten und zentralen Materialversorgungen ist die mittlere 0,7-mm-Serie dann sinnvoll, wenn die flexible Verbindung nicht nur funktionieren, sondern auch im Dauerbetrieb belastbar bleiben soll.

Weniger passend ist sie dort, wo maximale Beweglichkeit, sehr enge Radien und geringstes Eigengewicht im Vordergrund stehen oder umgekehrt dort, wo ausgeprägte Verschleisszonen, grobe scharfkantige Fördergüter oder sehr hohe mechanische Dauerlasten eine noch schwerere Lösung verlangen. Ebenso ist sie nicht als Hochtemperatur- oder Medienschlauch zu verstehen, sondern als robuste PU-Mitte für trockene bis mässig abrasive Förder- und Absaugaufgaben.

Auswahl und Auslegung

Die richtige Wahl ergibt sich aus Medium, Korngrösse, Fördergeschwindigkeit, Unterdruck, Leitungslänge, Anzahl Bögen, Temperatur und Bewegungsanteil. Genau hier spielt die 0,7-mm-Serie ihre Stärke aus: Sie bietet mehr Abriebreserve und mehr mechanische Ruhe als 0,4 mm oder 0,6 mm, bleibt aber noch gut führbar und montagefreundlich. Für längere flexible Leitungsabschnitte oder härter belastete Übergänge ist das oft der sinnvollere Kompromiss.

Wenn die Leitung sehr leicht, stark beweglich oder häufig umgebaut werden muss, kann eine leichtere Serie wirtschaftlicher und handlicher sein. Wenn abrasive Last, Schlagbeanspruchung oder Problemzonen klar zunehmen, sollte die Anwendung Richtung 1,0 mm oder 1,5 mm eingeordnet werden. Die 0,7-mm-Serie ist also keine allgemeine Standardlösung für alles, sondern die belastbarere Mitte für Anwendungen mit bewusst höherer Reserveanforderung.

Die permanente antistatische Ausführung ist in der Kunststoffverarbeitung ein relevanter Vorteil, ersetzt aber keine saubere Gesamtbetrachtung. Entscheidend bleiben Potentialausgleich, Erdung, Anschlusslogik, Fördermedium, Prozessbedingungen und die übrigen Komponenten im System. Sicherheitsbezogene Aussagen lassen sich nie nur aus dem Schlauch allein ableiten.

Montage, Integration und Praxis

In der Montage sollte der Schlauch spannungsarm, knickfrei und ohne dauerhafte Torsion geführt werden. Gerade bei Mahlgut, Regranulat oder staubhaltigen Strömen steigen Belastung und Verschleiss an Bögen, Einläufen und Scheuerpunkten deutlich an. Saubere Übergänge, ein passender Radius und eine ruhige Führung sind deshalb direkt standzeitrelevant.

An Maschinenanschlüssen und vibrierenden Aggregaten lohnt sich eine gezielte Zugentlastung. Bei grösseren Ø sollten flexible Abschnitte nicht frei hängen, sondern konstruktiv geführt oder abgestützt werden, damit Gewicht und Bewegung nicht dauerhaft auf Stutzen, Schellen und Übergänge arbeiten. Gerade im Kunststoffbereich mit regelmässigen Umbauten und Servicezugängen zahlt sich eine saubere Schlauchführung im Alltag schnell aus.

In der Praxis ist die 0,7-mm-Serie dort besonders stark, wo Standard-PU bereits etwas zu leicht wirkt, eine schwere Robust-Serie aber noch nicht nötig oder noch nicht sinnvoll ist. Genau diese Brückenfunktion zwischen Flexibilität und Reserve macht sie für viele reale Kunststoffanwendungen technisch überzeugend.

Beratung zu PU Absaugschlauch Mittel 0,7 mm

Wenn Sie diese Serie für eine Kunststoffanwendung auslegen, sollten Gegen-Ø, Fördermedium, Förderart, Leitungslänge, Unterdruck, Temperatur und Bewegungsbedarf zusammen betrachtet werden. So lässt sich sauber entscheiden, ob die 0,7-mm-Mitte den richtigen Reservegrad bietet oder ob die Anwendung bewusster nach unten oder oben abgegrenzt werden sollte.

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Nennweite, bei der Einordnung gegenüber leichteren oder schwereren PU-Serien und bei der Frage, wie sich der Schlauch technisch sauber in Förderleitung, Absaugstrecke, Maschinenanschluss und Rohrsystem integrieren lässt.

FAQ – Häufige Fragen zu PU Absaugschlauch Mittel 0,7 mm

Wann ist 0,7 mm die bessere Wahl als 0,6 mm?
Dann, wenn die flexible Leitung im Alltag mehr Abriebreserve, mehr mechanische Ruhe und mehr Sicherheitsabstand bei Unterdruck und Dauerbetrieb braucht. Gerade bei längeren flexiblen Leitungsabschnitten oder raueren Förderbedingungen ist 0,7 mm oft die sinnvollere Mitte.

Wann reicht die 0,7-mm-Serie nicht mehr aus?
Wenn Problemzonen mit deutlich höherem Verschleiss, gröberem oder scharfkantigerem Fördergut, langen belasteten Strecken oder sehr harter Dauerbeanspruchung auftreten. Dann sollte die Anwendung in Richtung robusterer Serien eingeordnet werden.

Für welche Medien ist diese Serie gedacht?
Vor allem für trockene bis mässig abrasive Medien wie Granulat, Regranulat, Mahlgut, Kunststoffstaub und ähnliche Förder- oder Absaugströme in der Kunststoffverarbeitung. Für heisse Rauchgase, aggressive Flüssigkeiten oder echte Hochtemperaturanwendungen ist sie nicht die richtige Bauart.

Was ist bei grossen Ø besonders wichtig?
Mit zunehmendem Ø steigen Gewicht, Radius und die Anforderungen an die mechanische Führung deutlich an. Grössere flexible Abschnitte sollten deshalb sauber abgestützt, spannungsfrei angeschlossen und nur dort eingesetzt werden, wo ihre Flexibilität im System wirklich einen technischen Mehrwert bringt.

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Rufen Sie uns gerne an.

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