PU-Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke
Dieser PU-Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke ist für die Holzbearbeitung als robuste, flexible Meterware ausgelegt. Er eignet sich für Holzstaub, Schleifstaub und Späne an Maschinenanschlüssen, flexiblen Übergängen und Absaugstrecken, wenn gegenüber leichten Ausführungen mehr Abriebfestigkeit und alltagstaugliche Reserve gefragt sind.
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Der PU-Absaugschlauch Standard mit 0,6 mm Wandstärke ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen Flexibilität und robuste Schlauchwand in einem ausgewogenen Verhältnis stehen sollen. In der Holzbearbeitung passt diese Ausführung sehr gut zu Holzstaub, Schleifstaub sowie leichten bis mittleren Spänen an stationären Maschinen, bewegten Anschlusspunkten und flexiblen Übergängen zwischen Maschine und Rohrsystem.
Die sichtbare Serie wird als Meterware angeboten und deckt einen breiten Bereich von Ø 25 mm bis Ø 500 mm ab. Damit lässt sich derselbe Schlauchtyp sowohl an kompakten Einzelmaschinen als auch an grösseren Aggregaten, Sammelstrecken oder zentralen Absaug- und Filteranlagen einsetzen, ohne dass im flexiblen Leitungsabschnitt auf Abriebfestigkeit, Antistatik und gute Kälteflexibilität verzichtet werden muss.
Systemüberblick und Funktion
Im System übernimmt dieser Schlauch die Aufgabe der flexiblen Verbindung zwischen starren Bauteilen und bewegten, schwingenden oder servicekritischen Anschlussstellen. In der Holzbearbeitung ist das wichtig, weil Maschinenanschlüsse, Absaughauben, bewegte Maschinenteile oder Umbaupunkte nicht sinnvoll mit völlig starren Rohrabschnitten ausgeführt werden können. Der eingebettete Federstahldraht stabilisiert die Geometrie, während die PU-Wandung die nötige Flexibilität und Abriebfestigkeit bereitstellt.
Für die technische Einordnung sind Medium, Temperatur, Unterdruck, Luftmenge und Einbausituation zusammen zu betrachten. Die sichtbaren Artikel sind für ca. -40 °C bis +90 °C ausgelegt, kurzzeitig bis +125 °C. Die Schlauchwand ist permanent antistatisch ausgeführt und die Serie ist als stauchbare Meterware konzipiert. Für Ex-relevante Anwendungen reicht das Bauteil allein jedoch nicht aus. Entscheidend bleiben immer Erdung, Potentialausgleich und die fachgerechte Einbindung in die gesamte Anlage.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die sichtbare Serie reicht von kleinen Ø für kompakte Maschinenanschlüsse bis zu sehr grossen Ø für hohe Volumenströme in leistungsstarken Anlagen. Der Schwerpunkt liegt auf transparenter Standardausführung als Meterware mit 0,6 mm Wandstärke. Damit ist der Schlauch kein reiner Leichtschlauch mehr, bleibt aber deutlich flexibler als schwere, starkwandige Varianten für besonders abrasive oder mechanisch extreme Einsatzfälle.
Die folgende Tabelle bildet die auf der Seite sichtbaren Durchmesser als serielle Reihe ab. Sie zeigt die reale Bandbreite der Serie mit einheitlicher Wandstärke, Lieferform und Temperaturbereich. Bei sehr grossen Ø sollte die Auslegung immer zusammen mit Luftmenge, Leitungsführung, Abstützung und Anschlussgeometrie betrachtet werden.
| Ø | Wandstärke | Lieferform | Temperaturbereich |
|---|---|---|---|
| Ø 25 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 30 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 32 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 38 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 40 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 50 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 60 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 65 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 70 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 75 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 80 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 90 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 100 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 110 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 120 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 125 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 130 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 140 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 150 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 160 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 170 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 180 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 200 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 225 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 250 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 280 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 300 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 305 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 315 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 350 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 356 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 400 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 450 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
| Ø 500 mm | 0,6 mm | Meterware | -40 °C bis +90 °C |
Typische Einsatzbereiche
Typische Anwendungen liegen an Formatkreissägen, Hobelmaschinen, Fräsen, Breitbandschleifern, CNC-Bearbeitungszentren, Absaugtischen sowie an allgemeinen Maschinenanschlüssen in Schreinerei, Zimmerei, Möbelbau und industrieller Holzverarbeitung. Dort, wo Holzstaub, Schleifstaub und Späne sicher erfasst werden sollen, ist die Kombination aus Flexibilität, Abriebfestigkeit und antistatischer Ausführung besonders sinnvoll.
Ebenso geeignet ist der Schlauch als flexibler Übergang zwischen Ventilator, Filtereinheit, Absaugpunkt und starrem Rohrsystem. Gerade in grösseren Anlagen hilft ein geeigneter flexibler Abschnitt dabei, Schwingungen zu entkoppeln, Toleranzen in der Montage aufzunehmen und Wartungsarbeiten ohne unnötigen Eingriff in starre Rohrstrecken zu erleichtern.
Auswahl und Auslegung
Die Wahl dieser 0,6-mm-Ausführung ist dann sinnvoll, wenn gegenüber 0,4 mm mehr Wandstärke, höhere Abriebfestigkeit und mehr Reserve im Alltag gewünscht sind, ohne in deutlich schwerere Schlauchtypen zu wechseln. Für Holzstaub, Schleifstaub und übliche Spanbelastung in der Holzbearbeitung ist das eine sehr ausgewogene Lösung. Wenn jedoch grobe, kantige oder stark abrasive Späne über längere Strecken geführt werden oder die mechanische Belastung dauerhaft hoch ist, sollte eine stärkere Wandung geprüft werden.
Beim Ø zählt nicht nur der Maschinenanschluss. Entscheidend sind immer auch Luftmenge, Strömungsgeschwindigkeit, Leitungswiderstand, Unterdruckniveau und die Länge des flexiblen Abschnitts. Ein zu kleiner Ø erhöht Druckverlust und Verschleiss. Ein zu grosser Ø kann bei zu geringer Luftmenge zu träger Strömung und Ablagerungen führen. Gerade in Späneanwendungen muss der flexible Abschnitt so gewählt werden, dass Fördergut sicher mitgerissen wird und keine kritischen Bereiche durch Durchhang oder ungünstige Bögen entstehen.
Auch die Meterlänge sollte technisch und nicht nur praktisch gewählt werden. Kurze, gezielt eingesetzte flexible Abschnitte sind oft strömungstechnisch sauberer als lange Schlauchstrecken. Wo möglich, sollte die starre Rohrleitung den Hauptweg übernehmen und der Schlauch dort eingesetzt werden, wo Beweglichkeit, Entkopplung oder Servicezugang wirklich gebraucht werden.
Montage, Integration und Praxis
In der Montage sollte der Schlauch spannungsfrei geführt, vor Scheuerstellen geschützt und mit passenden Schellen sicher befestigt werden. Besonders wichtig sind ein sauber passender Anschluss, eine knickfreie Verlegung und die Einhaltung des jeweiligen Biegeradius. Wird der Schlauch enger gebogen als vorgesehen, steigen Druckverlust, mechanische Belastung und Verschleiss deutlich an.
Bei grösseren Ø ist zusätzlich auf eine saubere Abstützung zu achten. Sehr grosse Querschnitte dürfen nicht unkontrolliert hängen, weil sonst Übergänge, Schellen und Anschlussstutzen dauerhaft auf Zug und Biegung belastet werden. Für servicefreundliche und langlebige Anlagen ist es sinnvoll, den flexiblen Abschnitt kurz zu halten, Bögen grosszügig zu führen und starre wie flexible Komponenten mechanisch sauber voneinander zu entkoppeln.
Im Betrieb erleichtert die transparente Schlauchwand die Sichtkontrolle auf Materialfluss, Ablagerungen und beginnende Verstopfungen. Das ist in Holzstaub- und Späneanwendungen ein klarer Vorteil für Wartung, Fehlersuche und vorbeugende Instandhaltung.
Beratung zu PU-Absaugschläuchen Standard mit 0,6 mm Wandstärke
Wenn Sie für die Holzbearbeitung einen robusten, aber weiterhin flexiblen PU-Absaugschlauch suchen, sollte die Auswahl nicht nur über den Anschluss-Ø erfolgen. Medium, Spananteil, Luftmenge, Unterdruck, Temperatur, Einbausituation und die erforderliche Beweglichkeit des Anschlusses entscheiden gemeinsam darüber, ob die 0,6-mm-Ausführung die richtige Wahl ist.
Wir unterstützen Sie bei der Auslegung von Maschinenanschlüssen, flexiblen Übergängen und kompletten Absaugstrecken – von kompakten Werkstattlösungen bis zu grossen Volumenströmen in zentralen Holzabsauganlagen.
FAQ – Häufige Fragen zu PU-Absaugschläuchen Standard mit 0,6 mm Wandstärke
Wann ist 0,6 mm die richtige Wandstärke?
Dann, wenn gegenüber leichten 0,4-mm-Ausführungen mehr Abriebfestigkeit und Standzeit gewünscht sind, der Schlauch aber weiterhin flexibel und gut handhabbar bleiben soll. Für Holzstaub, Schleifstaub und übliche Spanbelastungen ist das oft ein sehr stimmiger Bereich.
Ist der Schlauch für die Holzbearbeitung geeignet?
Ja, die Ausführung ist für Holzstaub, Schleifstaub und Späne in typischen Anwendungen der Holzbearbeitung sehr gut geeignet. Entscheidend bleibt, wie grob und abrasiv das Fördergut ist und ob der Schlauch nur als kurzer Maschinenanschluss oder als längerer funktionaler Leitungsabschnitt eingesetzt wird.
Wird der Schlauch als ganze Rolle oder als Meterware geliefert?
Die sichtbare Serie wird als Meterware angeboten. Das ist für die Praxis vorteilhaft, weil sich die benötigte Länge exakt auf die Einbausituation abstimmen lässt und unnötige Überlängen vermieden werden können.
Was ist bei antistatischen oder Ex-relevanten Anwendungen zu beachten?
Die Schlauchwand ist permanent antistatisch ausgeführt. Für einen sicheren Betrieb müssen jedoch immer auch Erdung, Potentialausgleich, Medium, Zoneneinteilung und die gesamte Anlagenkonfiguration fachgerecht bewertet werden.
Was ist bei grossen Ø besonders wichtig?
Mit zunehmendem Ø werden saubere Abstützung, kurze flexible Strecken, grosszügige Bögen und eine knickfreie Verlegung noch wichtiger. So bleiben Druckverlust, mechanische Belastung und Verschleiss im kontrollierbaren Bereich.