Frequenzumrichter IP20, 400 V, 5,5 kW, 12,0 A
Produktinformationen "Frequenzumrichter IP20, 400 V, 5,5 kW, 12,0 A"
Der Frequenzumrichter IP20 mit 400 V, 5,5 kW Motorleistung und 12,0 A Ausgangsstrom ist für die drehzahlvariable Ansteuerung geeigneter Drehstrommotoren vorgesehen. Er wird eingesetzt, wenn Motorleistung, Prozessgeschwindigkeit oder Luftleistung kontrolliert an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden sollen.
Als AC10 Mikroantrieb von Parker mit Netzfilter C3 ist diese Ausführung eine kompakte Lösung für den geschützten Einbau, typischerweise im Schaltschrank. Bei Absauganlagen muss die Drehzahlregelung immer zusammen mit Motor, Ventilator, Erfassung, Rohrsystem, Filter und erforderlicher Luftmenge betrachtet werden, damit die Strömung im Betrieb zuverlässig erhalten bleibt.
Technische Beschreibung
Der Frequenzumrichter regelt die Drehzahl eines passenden Motors über eine variable Ausgangsfrequenz. Dadurch lassen sich geeignete Antriebe bedarfsgerecht betreiben, statt dauerhaft mit fixer Drehzahl zu laufen. Die Ausführung ist für 3-phasige 400-V-Anwendungen ausgelegt und auf eine Motorleistung von 5,5 kW sowie einen Ausgangsstrom von 12,0 A abgestimmt.
Die Schutzart IP20 steht für einen geschützten elektrischen Einbau. In der Praxis wird der Frequenzumrichter deshalb üblicherweise in einem Schaltschrank oder in einem vergleichbar geschützten Einbauraum montiert. Der Netzfilter C3 unterstützt die elektrische Integration, ersetzt aber keine fachgerechte Gesamtbetrachtung von Motor, Leitungsführung, Erdung, Steuerung und Einbauumgebung.
Drehzahl bedarfsgerecht steuern
Der Frequenzumrichter steuert einen passenden Drehstrommotor mit variabler Frequenz und ermöglicht dadurch eine kontrollierte Anpassung der Motordrehzahl an den jeweiligen Betriebszustand.
Motorleistung und Ausgangsstrom prüfen
Für die Auswahl sind Netzspannung, Motorleistung und Ausgangsstrom massgebend. Diese Ausführung ist auf 400 V, 5,5 kW und 12,0 A ausgelegt.
Geschützt im Schaltschrank montieren
Die IP20-Ausführung ist für den geschützten Einbau vorgesehen. Installation, Verdrahtung, Parametrierung und Inbetriebnahme müssen durch Elektrofachpersonal erfolgen.
Eigenschaften und Vorteile
- Frequenzumrichter für 3-phasige 400-V-Anwendungen
- Ausgelegt für 5,5 kW Motorleistung und 12,0 A Ausgangsstrom
- IP20-Ausführung für den geschützten Einbau, typischerweise im Schaltschrank
- AC10 Mikroantrieb von Parker für kompakte Motorsteuerungen mit variabler Drehzahl
- Mit Netzfilter C3 für die fachgerecht geplante elektrische Integration
- Geeignet zur bedarfsgerechten Drehzahlanpassung in passenden Anlagenkonzepten
- Unterstützt die kontrollierte Abstimmung von Motorleistung und Prozessanforderung
- Kompakte Bauweise für eine platzsparende Schaltschrankintegration
Typische Einsatzbereiche
Dieser Frequenzumrichter wird in technischen Anlagen eingesetzt, bei denen ein geeigneter Motor nicht dauerhaft mit fixer Drehzahl laufen soll. Typische Anwendungen sind Maschinen, Förderfunktionen, Lüftungsaufgaben, Ventilatorantriebe und Absaugsysteme, bei denen die Drehzahl an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden muss.
In Absauganlagen kann eine Drehzahlregelung sinnvoll sein, wenn unterschiedliche Betriebszustände, Erfassungsstellen oder Leistungsanforderungen bestehen. Entscheidend bleibt dabei, dass auch bei reduzierter Drehzahl genügend Luftmenge, Unterdruck und Strömung für eine zuverlässige Erfassung sowie einen sicheren Staub- oder Spänetransport vorhanden sind.
Auswahl- und Auslegungshinweise
Für die korrekte Auswahl sind Netzspannung, Motorleistung und Ausgangsstrom verbindlich zu prüfen. Dieser Frequenzumrichter ist für 400 V, 5,5 kW und 12,0 A vorgesehen. Der angeschlossene Motor muss elektrisch und leistungsmässig zu diesen Daten passen.
Bei Absauganlagen darf die Drehzahl nicht isoliert betrachtet werden. Eine Reduktion der Motordrehzahl verändert Luftmenge, Unterdruck, Strömungsgeschwindigkeit und Druckverhältnisse im Rohrsystem. Wird die Drehzahl zu stark reduziert, können Erfassungspunkte an Leistung verlieren, Ablagerungen in Leitungen entstehen oder Filter- und Abscheidefunktionen ungünstig beeinflusst werden.
Zur fachgerechten Auslegung gehören auch Motorkabel, Leitungslängen, Schirmung, Erdung, Schaltschrankbelüftung, Steuerungssignale und die Einbausituation. Der Frequenzumrichter ist deshalb immer als Teil der elektrischen und anlagentechnischen Gesamtfunktion zu betrachten.
Montage, Anschluss und Integration
Die Montage erfolgt geschützt, in der Regel im Schaltschrank. Die Installation, Verdrahtung, Parametrierung und Inbetriebnahme dürfen nur durch Elektrofachpersonal ausgeführt werden. Dabei müssen Motor, Frequenzumrichter, Absicherung, Steuerung und Umgebungsbedingungen sauber aufeinander abgestimmt werden.
Je nach Anlagenkonzept kann die Drehzahl manuell, über externe Signale oder über eine übergeordnete Steuerung vorgegeben werden. Für Absauganlagen ist wichtig, dass die gewählte Regelung nicht nur elektrisch funktioniert, sondern auch die erforderliche Absaugleistung im praktischen Betrieb sicherstellt.
Wartung und Betrieb
Im Betrieb sollte auf saubere Umgebungsbedingungen, ausreichende Belüftung und einen störungsfreien Anlagenlauf geachtet werden. Staub, Wärmestau oder ungeeignete Einbauorte können elektrische Komponenten belasten und die Betriebssicherheit beeinträchtigen.
Nach Änderungen an der Drehzahleinstellung sollte die Anlage praktisch kontrolliert werden. Besonders bei Absauganlagen sind Erfassung, Luftmenge, Strömung und Ablagerungsverhalten entscheidend. Eine Drehzahlreduktion ist nur dann sinnvoll, wenn sie den Betrieb effizienter macht, ohne die Absaugwirkung zu schwächen.
Passendes Zubehör und Systemintegration
Für die Integration können je nach Anlage passende Schaltschränke, Bedienelemente, Steuerungskomponenten, Sensorik, Motorschutz, Leitungen und Anschlussmaterial erforderlich sein. Bei Absauganlagen sollte der Frequenzumrichter immer zusammen mit Ventilator, Rohrsystem, Erfassung, Filter oder Abscheider beurteilt werden.
Besonders wichtig ist die Abstimmung zwischen Frequenzumrichter und Ventilator. Die Drehzahl beeinflusst direkt Luftmenge, Unterdruck, Anlagenwiderstand und Strömungsverhalten. Deshalb sollte vor der Umsetzung geprüft werden, welche Leistungsreserve vorhanden ist und welche Mindestwerte im Betrieb eingehalten werden müssen.
Beratung zu Frequenzumrichtern für Absauganlagen
Wir unterstützen Sie bei der Auswahl eines passenden Frequenzumrichters und prüfen mit Ihnen, ob 400 V, 5,5 kW und 12,0 A zu Motor, Ventilator und Anlagenaufbau passen. Gerade bei bestehenden Absauganlagen ist eine technische Abklärung sinnvoll, damit die Drehzahlregelung später nicht zu schwacher Erfassung, ungünstiger Strömung oder Fehlfunktionen im System führt.
FAQ – Häufige Fragen zum Frequenzumrichter IP20, 400 V, 5,5 kW, 12,0 A
Für welchen Motor ist dieser Frequenzumrichter ausgelegt?
Dieser Frequenzumrichter ist für eine 400-V-Anwendung mit 5,5 kW Motorleistung und 12,0 A Ausgangsstrom vorgesehen. Der angeschlossene Motor muss elektrisch und leistungsmässig zu diesen Werten passen.
Was bedeutet IP20 bei diesem Frequenzumrichter?
IP20 bedeutet, dass der Frequenzumrichter für den geschützten Einbau vorgesehen ist. Typischerweise wird er in einem geeigneten Schaltschrank oder einem vergleichbar geschützten elektrischen Einbauraum montiert.
Kann dieser Frequenzumrichter für eine Absauganlage verwendet werden?
Ja, wenn Motor, Ventilator und Anlagenaufbau dazu passen. Bei Absauganlagen muss geprüft werden, ob auch bei reduzierter Drehzahl genügend Luftmenge, Unterdruck und Strömung für eine sichere Erfassung vorhanden sind.
Wofür ist der Netzfilter C3 relevant?
Der Netzfilter C3 unterstützt die elektrische Integration des Frequenzumrichters innerhalb einer fachgerecht geplanten Installation. Die gesamte EMV-Situation hängt jedoch auch von Leitungsführung, Erdung, Schirmung, Motorleitung und Schaltschrankaufbau ab.
Darf die Drehzahl bei Absauganlagen beliebig reduziert werden?
Nein. Eine zu starke Drehzahlreduktion kann die Erfassung verschlechtern, die Luftmenge senken und Ablagerungen im Rohrsystem begünstigen. Die Mindestanforderungen der Absauganlage müssen vor der Parametrierung geklärt werden.
Wer darf den Frequenzumrichter installieren und in Betrieb nehmen?
Die Installation, Verdrahtung, Parametrierung und Inbetriebnahme müssen durch Elektrofachpersonal erfolgen. Dabei sind Motor, Absicherung, Steuerung, Einbauort und Gesamtanlage fachgerecht zu prüfen.