Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Endstücke und Auslässe für Spiralfalzrohre

Endstücke schliessen Rohrleitungen ab oder bilden definierte Aus- und Fortluftöffnungen innerhalb eines Spiralfalzrohrsystems. Je nach Anwendung stehen gepresste und gefertigte Deckel, Stutzen mit Schutzgitter, schräge Auslassstutzen, Regenhauben mit Steckmuffe sowie Wetterschutzgitter für unterschiedliche Abschluss- und Aussenluftsituationen zur Verfügung.

Endstücke übernehmen am Ende eines Spiralfalzrohrsystems unterschiedliche Aufgaben. Sie können Rohrleitungen vollständig verschliessen, einen offenen Luftaustritt mit Schutzgitter bilden oder als wettergeschützter Abschluss für Fort- und Aussenluftleitungen eingesetzt werden. Welche Ausführung benötigt wird, hängt deshalb davon ab, ob die Leitung geschlossen, offen ausgeblasen oder gegen Niederschlag beziehungsweise das Eindringen grösserer Fremdkörper geschützt werden soll.

Rohrleitungen sicher und funktional abschliessen

Das Ende einer Rohrleitung muss zur Funktion des gesamten Luftführungssystems passen. Nicht weitergeführte Leitungen werden geschlossen, während Fortluft- und Abluftleitungen einen definierten Austritt benötigen.

Dafür stehen unterschiedliche Abschlusskomponenten zur Verfügung. Deckel verschliessen einen runden Rohrquerschnitt. Stutzen mit Gitter halten den Luftweg offen und schützen die Öffnung gleichzeitig vor dem direkten Eindringen grösserer Fremdkörper. Regenhauben und Wetterschutzgitter sind für wetterexponierte Luftöffnungen vorgesehen.

Der jeweilige Abschluss beeinflusst auch den Strömungswiderstand am Leitungsende. Gitter, Hauben und andere Schutzkonstruktionen sollten deshalb bei der Planung des vollständigen Luftsystems berücksichtigt werden.

Abschluss

Rohrleitung verschliessen

Gepresste und gefertigte Deckel verschliessen nicht benötigte oder endende Rundrohrleitungen mit passendem Ø.

Auslass

Luft kontrolliert austreten lassen

Stutzen mit Gitter und schräge Ausführungen bilden offene Rohrabschlüsse für Zu-, Abluft und allgemeine Luftführung.

Aussenbereich

Witterung berücksichtigen

Regenhauben und Wetterschutzgitter sind für Luftöffnungen vorgesehen, die gegenüber Niederschlag und äusseren Einflüssen geschützt werden müssen.

Produktgruppen der Endstücke

Deckel gepresst bilden kompakte, serienmässig gepresste Rohrabschlüsse für entsprechende Standarddurchmesser des Spiralfalzsystems.

Deckel übernehmen dieselbe grundlegende Funktion bei grösseren Rohrdimensionen beziehungsweise Ausführungen, die nicht mehr als gepresste Standardvariante geführt werden.

Stutzen mit Gitter lassen den Rohrquerschnitt für den Luftaustritt offen und besitzen ein vorgeschaltetes Gitter als mechanischen Schutz der Öffnung.

Stutzen schräg mit geradem Gitter kombinieren einen schräg ausgeführten Rohrabschluss mit einer geraden Gitterfläche. Dadurch lässt sich die Ausblasöffnung konstruktiv anders ausrichten als bei einem geraden Stutzen.

Regenhauben mit Steckmuffe sind runde wettergeschützte Abschlussbauteile für entsprechende Aussen- beziehungsweise Dachaustritte.

Wetterschutzgitter bilden rechteckige Aussenluft- oder Fortluftöffnungen und schützen die dahinterliegende Öffnung gegenüber direkter Witterungseinwirkung. Die konkrete Ausführung und Abmessung richtet sich nach dem jeweiligen Artikel.

Deckel gepresst

Gepresste Deckel dienen zum vollständigen Verschliessen eines runden Rohrendes.

Innerhalb unseres Spiralfalzsortiments wird diese Ausführung für definierte Standarddurchmesser bis Ø 400 mm geführt.

Der Deckel muss zum vorhandenen Rohrdurchmesser und zur vorgesehenen Verbindungsausführung passen. Ein verschlossener Rohrstrang sollte insbesondere bei späteren Erweiterungen so ausgeführt werden, dass der Abschluss bei Bedarf wieder zugänglich bleibt.

Deckel für grössere Rohrdurchmesser

Für grössere Rundrohrdimensionen stehen separat gefertigte Deckel zur Verfügung.

In unserer aktuellen Sortimentslogik schliesst diese Produktgruppe an die gepresste Serie an und wird ab Ø 450 mm geführt.

Damit bleibt die Funktion über die unterschiedlichen Rohrgrössen hinweg dieselbe: Ein nicht benötigtes beziehungsweise endendes Rohr wird mit einer zum Ø passenden Abschlusskomponente geschlossen.

Warum gibt es Deckel und Deckel gepresst?

Die beiden Produktgruppen unterscheiden sich hauptsächlich durch die Herstellungs- und Grössenlogik.

Gepresste Deckel sind für entsprechend verfügbare Standarddimensionen ausgelegt. Bei grösseren Rohrdurchmessern wird auf eine anders gefertigte Deckelausführung gewechselt.

Für den Anwender ist deshalb in erster Linie der vorhandene Rohr-Ø entscheidend. Die passende Produktgruppe ergibt sich aus der jeweiligen verfügbaren Dimension.

Stutzen mit Gitter

Ein Stutzen mit Gitter bildet einen offenen Abschluss für eine runde Luftleitung.

Die Luft kann durch den Stutzen aus- beziehungsweise eintreten, während das Gitter die Öffnung mechanisch schützt und das direkte Eindringen grösserer Gegenstände oder Fremdkörper erschwert.

Die vorhandene Produktserie wird aus sendzimirverzinktem Stahl gefertigt und ist in zahlreichen Rohrdurchmessern erhältlich.

Stutzen schräg mit geradem Gitter

Beim schrägen Stutzen wird das Rohrende nicht rechtwinklig zur Rohrachse ausgeführt. Die Auslassgeometrie ist entsprechend schräg ausgerichtet, während die Gitterfläche gerade ausgeführt ist.

Diese Bauform kann eingesetzt werden, wenn der Luftaustritt konstruktiv in eine bestimmte Richtung orientiert werden soll oder die Einbausituation keinen normalen geraden Abschluss zulässt.

Auch diese Produktserie ist in den vorhandenen Rundkanaldaten aus sendzimirverzinktem Stahl und in zahlreichen Ø dokumentiert.

Gerader oder schräger Stutzen?

Welcher Stutzen eingesetzt wird, hängt von der vorgesehenen Richtung des Luftaustritts und der Einbausituation ab.

Ein gerader Stutzen bildet einen klassischen Abschluss entlang der Rohrachse. Die schräge Variante verändert die Geometrie der Austrittsöffnung und kann dadurch besser zu bestimmten räumlichen Situationen passen.

Beide Ausführungen besitzen ein Gitter. Dieses stellt jedoch keinen Filter dar und ersetzt keine Filter- oder Abscheidetechnik innerhalb der Anlage.

Regenhaube mit Steckmuffe

Regenhauben werden als Abschluss von runden Luftleitungen im Aussenbereich beziehungsweise bei Dachaustritten eingesetzt.

Die Haubenkonstruktion deckt die offene Rohrmündung von oben ab und reduziert dadurch das direkte Eindringen von Niederschlag in die Rohrleitung.

Die vorhandene verzinkte Ausführung besitzt eine Steckmuffe für die Verbindung mit der entsprechenden Rundrohrleitung. Dokumentiert sind zahlreiche Standard-Ø bis 600 mm; weitere Grössen können je nach Ausführung separat geprüft werden.

Regenhaube für Dachaustritte

Bei einer Luftleitung, die vertikal über ein Dach oder eine andere horizontale Aussenfläche geführt wird, muss die Rohröffnung gegenüber Niederschlag geschützt werden.

Eine Regenhaube schafft oberhalb der Rohröffnung einen überdeckten Austrittsbereich. Die Luft kann seitlich unterhalb der Haube austreten, während die direkte Öffnung nach oben geschützt bleibt.

Neben der Haube selbst müssen bei einem Dachaustritt auch Dachabdichtung, Durchführung, Befestigung und die tatsächlichen Wind- und Witterungsverhältnisse separat geplant werden.

Wetterschutzgitter

Wetterschutzgitter werden an Aussenluft- und Fortluftöffnungen eingesetzt, wenn eine rechteckige Öffnung gegenüber direkter Witterungseinwirkung geschützt werden soll.

Im Gegensatz zur runden Regenhaube handelt es sich bei dieser Produktgruppe um rechteckige beziehungsweise quadratische Gitterlösungen in unterschiedlichen Breiten und Höhen.

In unserem Sortiment sind zahlreiche verzinkte Abmessungen vorhanden. Für die Auswahl müssen die benötigte lichte Öffnung, Einbausituation und die erforderliche Luftmenge berücksichtigt werden.

Wetterschutzgitter oder Regenhaube?

Die Auswahl richtet sich zunächst nach der Geometrie des Austritts.

Eine Regenhaube mit Steckmuffe eignet sich für einen runden Rohrabschluss, insbesondere bei vertikalen Dachaustritten. Ein Wetterschutzgitter ist dagegen für rechteckige beziehungsweise entsprechend vorbereitete Wand- oder Kanalöffnungen vorgesehen.

Beide Bauteile erfüllen eine Wetterschutzfunktion, sind konstruktiv jedoch nicht austauschbar und müssen zur jeweiligen Öffnung und Luftführung passen.

Gitter beeinflussen den freien Luftquerschnitt

Ein Schutz- oder Wetterschutzgitter befindet sich direkt im beziehungsweise vor dem Luftweg. Dadurch steht nicht die vollständige geometrische Öffnungsfläche für die Luftströmung zur Verfügung.

Der tatsächliche freie Querschnitt hängt von der konkreten Gitterkonstruktion ab.

Deshalb sollte die Auswahl eines Gitters nicht ausschliesslich anhand der Aussenabmessungen erfolgen. Bei grösseren Luftmengen sind auch Strömungsgeschwindigkeit und zusätzlicher Druckverlust zu berücksichtigen.

Schutzgitter ist kein Filter

Die Gitter an den entsprechenden Rohrabschlüssen dienen dem mechanischen Schutz der Öffnung.

Sie sind nicht mit einem Luftfilter gleichzusetzen und besitzen keine definierte Filterwirkung für Feinstaub, Rauch oder andere luftgetragene Schadstoffe.

Wenn die ausströmende Luft gereinigt werden muss, muss die erforderliche Filtertechnik innerhalb der vorgeschalteten Anlage vorgesehen werden.

Abluft und Fortluft unterscheiden

Ein Rohrabschluss definiert lediglich die geometrische Austrittsstelle des Luftsystems. Ob und unter welchen Bedingungen die Luft ins Freie abgeführt werden darf, hängt von der jeweiligen Anwendung und der Qualität der geführten Luft ab.

Bei belasteter Prozessluft müssen Filterung, Abscheidung und gegebenenfalls weitere technische oder rechtliche Anforderungen bereits vor dem Austritt berücksichtigt werden.

Regenhauben, Stutzen und Wetterschutzgitter ersetzen deshalb keine notwendige Abluftbehandlung.

Endstücke für industrielle Luftführung

Die Endstücke dieser Kategorie gehören primär zum Spiralfalzrohrsystem für Abluft, Zu- und Fortluft sowie allgemeine industrielle Luftführung.

Je nach Medium und Betriebsbedingungen können einzelne Komponenten auch in ausgewählten leichten Absauganwendungen eingesetzt werden.

Für klassische materialführende Absaugungen mit grösseren Staub- oder Spänemengen, abrasiven Medien oder hoher mechanischer Beanspruchung sollte geprüft werden, ob ein speziell dafür ausgelegter Rohr- beziehungsweise Auslassabschluss erforderlich ist.

Aussenaufstellung und Witterung

Bei Aussenabschlüssen wirken zusätzlich Regen, Wind, Schnee und wechselnde Temperaturen auf die Installation.

Die Abschlusskomponente allein löst deshalb nicht sämtliche Anforderungen einer Ausseninstallation. Rohrbefestigung, Gebäudedurchführung, Abdichtung und Entwässerung müssen ebenfalls zur Einbausituation passen.

Besonders bei Dachaustritten sollte die vollständige Konstruktion so geplant werden, dass Niederschlagswasser nicht unkontrolliert in Gebäude oder Rohrleitung eindringen kann.

Druckverlust am Luftaustritt berücksichtigen

Offene Rohrenden verursachen einen anderen Strömungszustand als Abschlüsse mit Gittern, Hauben oder Lamellen.

Jede zusätzliche Konstruktion im Austrittsbereich kann den Strömungswiderstand erhöhen.

Bei Anlagen mit hohen Luftmengen sollte deshalb auch der Endabschluss in die Druckverlustbetrachtung des vollständigen Systems einbezogen werden.

Montage von Endstücken

Der Abschluss muss zum Rohr- beziehungsweise Öffnungsquerschnitt passen und mechanisch sicher befestigt werden.

Bei Deckeln ist auf eine saubere Ausrichtung und passende Verbindung zum Rohr zu achten. Stutzen und Regenhauben müssen so montiert werden, dass Eigengewicht und äussere Belastungen ausreichend abgestützt werden.

Bei Wetterschutzgittern sind zusätzlich Befestigungsuntergrund, Einbaurahmen beziehungsweise vorhandene Öffnung und die Zugänglichkeit für spätere Kontrolle oder Reinigung zu berücksichtigen.

Beratung und technische Unterstützung

Für die Auswahl des passenden Endstücks benötigen wir die Funktion des Rohrabschlusses, den vorhandenen Ø beziehungsweise die Öffnungsabmessungen, die Luftmenge, die Einbaulage und die Information, ob sich der Abschluss im Innen- oder Aussenbereich befindet. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl zwischen Deckel, Gitterstutzen, Regenhaube und Wetterschutzgitter sowie bei der passenden Dimensionierung innerhalb des Luftführungssystems.

FAQ – Häufige Fragen zu Endstücken

Welche Endstücke gibt es für das Spiralfalzrohrsystem?

In dieser Kategorie finden Sie gepresste Deckel, Deckel für grössere Rohrdimensionen, Stutzen mit Gitter, schräge Stutzen mit geradem Gitter, Regenhauben mit Steckmuffe und Wetterschutzgitter.

Was ist der Unterschied zwischen Deckel gepresst und Deckel?

Beide Ausführungen verschliessen ein Rohr vollständig. In unserer aktuellen Sortimentslogik werden gepresste Deckel bis Ø 400 mm geführt; für grössere Durchmesser ab Ø 450 mm stehen entsprechend gefertigte Deckel zur Verfügung.

Wofür wird ein Stutzen mit Gitter verwendet?

Ein Stutzen mit Gitter bildet einen offenen Rohrabschluss. Die Luft kann durch die Öffnung strömen, während das Gitter einen mechanischen Schutz gegenüber grösseren Fremdkörpern bietet.

Ist das Gitter gleichzeitig ein Luftfilter?

Nein. Das Gitter dient primär dem mechanischen Schutz der Öffnung und besitzt keine definierte Filterwirkung für Feinstaub, Rauch oder andere luftgetragene Schadstoffe.

Wann wird eine Regenhaube mit Steckmuffe eingesetzt?

Eine Regenhaube eignet sich für runde Luftleitungen im Aussenbereich und insbesondere für vertikale Dachaustritte. Sie schützt die offene Rohrmündung vor direktem Niederschlag und wird über die Steckmuffe mit der Rundrohrleitung verbunden.

Was ist der Unterschied zwischen Regenhaube und Wetterschutzgitter?

Die Regenhaube ist für runde Rohrabschlüsse vorgesehen und eignet sich besonders für vertikale Austritte. Wetterschutzgitter werden dagegen an rechteckigen beziehungsweise entsprechend vorbereiteten Wand- und Kanalöffnungen eingesetzt.

Beeinflussen Gitter und Regenhauben den Druckverlust?

Ja. Schutzgitter, Hauben und andere Einbauten im Luftweg erzeugen zusätzlichen Strömungswiderstand. Bei grösseren Luftmengen sollten sie deshalb bei der Auslegung des Gesamtsystems berücksichtigt werden.

Sind diese Endstücke für klassische Staub- und Späneabsaugungen vorgesehen?

Die Endstücke gehören primär zum Spiralfalzrohrsystem für Abluft und industrielle Luftführung. Für materialführende Absaugungen mit grösseren Staub- oder Spänemengen, abrasiven Medien oder höherer mechanischer Belastung sollte geprüft werden, ob ein speziell dafür ausgelegter Rohrabschluss geeigneter ist.

Sie haben Fragen?
Rufen Sie uns gerne an.

+41 41 787 08 52 info@absaugtechnik.ch