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Wetterschutzgitter für Spiralfalzrohre

Gepresste Wetterschutzgitter aus Aluminium bilden einen offenen Abschluss für runde Zu- und Abluftleitungen im Aussenbereich. Die Gitterkonstruktion ermöglicht den Luftdurchtritt und schützt die Rohröffnung konstruktiv gegenüber direkter Witterungseinwirkung. Die aktuelle Produktserie ist in Ø 80 bis Ø 315 mm erhältlich.

Wetterschutzgitter werden an offenen Enden von Zu- oder Abluftleitungen eingesetzt, die mit der Aussenluft verbunden sind. Die gepresste Ausführung aus Aluminium deckt die freie Rohröffnung ab, lässt den erforderlichen Luftdurchtritt jedoch weiterhin zu.

Offener Rohrabschluss für den Aussenbereich

Anders als ein Deckel verschliesst das Wetterschutzgitter die Rohrleitung nicht. Die Luft kann durch die vorgesehene Gitteröffnung ein- oder austreten.

Gleichzeitig ist die Rohröffnung nicht vollständig frei der Umgebung ausgesetzt. Die konstruktive Gitterausführung bildet einen Wetterschutz am Ende der Luftleitung.

Bei diesem Spiralfalzrohrsystem beziehen sich die angegebenen Ø auf den Innendurchmesser.

Einsatz

Aussenliegende Luftöffnungen

Das Wetterschutzgitter eignet sich als Abschluss von Zu- und Abluftleitungen, die mit der Aussenluft verbunden sind.

Ausführung

Gepresstes Aluminium

Die aktuelle Produktserie ist als gepresstes Wetterschutzgitter aus Aluminium ausgeführt.

Grössenbereich

Ø 80 bis Ø 315 mm

Zwölf abgestufte Anschlussgrössen stehen für kleine und mittlere Spiralfalzrohrdurchmesser zur Verfügung.

Welche Grössen sind verfügbar?

Die gepressten Wetterschutzgitter werden aktuell in Ø 80, 100, 125, 150, 160, 180, 200, 224, 250, 280, 300 und 315 mm geführt.

Für die Auswahl wird das Wetterschutzgitter passend zum Ø des anschliessenden Spiralfalzrohres beziehungsweise Formteils gewählt.

Wetterschutzgitter oder Regenhaube?

Beide Produktarten werden für Aussenabschlüsse von Luftleitungen eingesetzt, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Bauform.

Eine Regenhaube ist für einen vertikalen Rohrabschluss beziehungsweise Dachaustritt vorgesehen und besitzt eine über der Rohrmündung angeordnete Haube.

Ein Wetterschutzgitter bildet dagegen einen Gitterabschluss direkt an der Luftöffnung. Welche Bauform geeignet ist, hängt deshalb insbesondere von Rohrführung, Einbaulage und Aussenöffnung ab.

Für Zu- und Abluft geeignet

Das Wetterschutzgitter kann grundsätzlich an offenen Endpunkten von Zu- und Abluftleitungen eingesetzt werden.

Bei einer Abluftleitung strömt die Luft aus dem Rohrsystem nach aussen. Bei einer Zuluftöffnung wird Umgebungsluft durch das Wetterschutzgitter in das Rohrsystem geführt.

Die erforderliche Dimension richtet sich dabei nach der vorgesehenen Luftmenge und dem Anschlussdurchmesser.

Wetterschutz bedeutet nicht vollständige Abdichtung

Ein Wetterschutzgitter muss für den Luftdurchtritt offen bleiben und kann deshalb keinen vollständig geschlossenen Abschluss bilden.

Die konkrete Beanspruchung durch Regen, Wind und Schnee hängt zusätzlich von Einbaulage, Fassadenseite und örtlichen Wetterbedingungen ab.

Bei besonders exponierten Einbausituationen sollte deshalb geprüft werden, ob zusätzliche konstruktive Massnahmen erforderlich sind.

Strömungswiderstand berücksichtigen

Ein Wetterschutzgitter besitzt einen kleineren freien Strömungsquerschnitt als ein vollständig offenes Rohrende.

Dadurch entsteht am Rohrabschluss zusätzlicher Strömungswiderstand.

Bei Anlagen mit genau ausgelegtem Volumenstrom und Druckverlust sollte das Wetterschutzgitter deshalb als Bestandteil des gesamten Luftleitungssystems berücksichtigt werden.

Rohrdimension passend zur Luftmenge wählen

Der Anschluss-Ø sollte nicht allein nach der vorhandenen Rohrgrösse betrachtet werden, sondern zur erforderlichen Luftmenge passen.

Ein kleiner Querschnitt führt bei gleicher Luftmenge zu einer höheren Strömungsgeschwindigkeit und entsprechend höheren Druckverlusten.

Gerade bei einer Aussenöffnung sollte deshalb auch der zusätzliche Widerstand des Wetterschutzgitters in die Dimensionierung einbezogen werden.

Freien Luftweg vor dem Gitter sicherstellen

Vor der Aussenöffnung sollte ausreichend Freiraum vorhanden sein, damit die Luft ungehindert ein- beziehungsweise austreten kann.

Direkt vor dem Gitter angeordnete Bauteile, Verkleidungen oder andere Hindernisse können die nutzbare freie Fläche reduzieren und den Strömungswiderstand erhöhen.

Die Einbauposition sollte deshalb bereits bei der Planung des Rohrsystems berücksichtigt werden.

Verschmutzung und Kontrolle

Ablagerungen oder Verschmutzungen an einer Aussenöffnung können den freien Luftquerschnitt mit der Zeit reduzieren.

Das Wetterschutzgitter sollte deshalb so angeordnet werden, dass eine Sichtkontrolle und bei Bedarf eine Reinigung möglich bleiben.

Wie häufig eine Kontrolle erforderlich ist, hängt von den örtlichen Umgebungsbedingungen und der jeweiligen Anwendung ab.

Für industrielle Luftführung

Die Wetterschutzgitter gehören zum runden Rohrsystem für Zu- und Abluft sowie allgemeine industrielle Luftführung.

Sie eignen sich insbesondere für Aussenöffnungen kleinerer und mittlerer Luftleitungen, bei denen ein offener Rohrabschluss mit konstruktivem Wetterschutz benötigt wird.

Je nach Medium und Betriebsbedingungen kann das Rohrsystem auch für ausgewählte leichte Absauganwendungen eingesetzt werden. Für materialführende Absaugungen mit grösseren Staub- oder Spänemengen, abrasiven Medien oder höherer mechanischer Belastung sollte geprüft werden, ob ein speziell dafür ausgelegtes Absaugrohrsystem technisch geeigneter ist.

Montage im Aussenbereich

Das Wetterschutzgitter sollte passend zum Anschlussdurchmesser sauber und spannungsfrei montiert werden.

Bei einer Montage an Fassade, Verkleidung oder anderer Aussenkonstruktion müssen Befestigung und Anschluss passend zur tatsächlichen Einbausituation ausgeführt werden.

Das Wetterschutzgitter ersetzt keine erforderlichen Abdichtungsmassnahmen an der Gebäudehülle.

Beratung zu Wetterschutzgittern

Für die Auswahl benötigen wir den Rohrdurchmesser, die vorgesehene Luftmenge und Angaben zur Einbausituation. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des passenden Wetterschutzgitters und bei der Abgrenzung zu Regenhauben und anderen Rohrabschlüssen.

FAQ – Häufige Fragen zu Wetterschutzgittern

Wofür wird ein Wetterschutzgitter eingesetzt?

Es bildet einen offenen Abschluss für Zu- oder Abluftleitungen im Aussenbereich und ermöglicht weiterhin den Luftdurchtritt.

Aus welchem Material bestehen die Wetterschutzgitter?

Die aktuell geführten gepressten Wetterschutzgitter bestehen aus Aluminium.

Welche Grössen sind verfügbar?

Die aktuelle Produktserie umfasst zwölf Grössen von Ø 80 bis Ø 315 mm.

Kann das Wetterschutzgitter für Zu- und Abluft verwendet werden?

Ja. Die Bauform ermöglicht den Luftdurchtritt in beide Richtungen. Die konkrete Auslegung richtet sich nach der jeweiligen Anwendung und Luftmenge.

Was ist der Unterschied zu einer Regenhaube?

Die Regenhaube wird insbesondere als Haubenabschluss eines vertikalen Dachaustritts eingesetzt. Das Wetterschutzgitter bildet dagegen einen Gitterabschluss direkt an einer Aussenöffnung.

Verursacht das Wetterschutzgitter einen Druckverlust?

Ja. Die Gitterkonstruktion reduziert den freien Strömungsquerschnitt gegenüber einem vollständig offenen Rohrende und erzeugt dadurch zusätzlichen Strömungswiderstand.

Muss das Wetterschutzgitter zugänglich bleiben?

Eine zugängliche Einbauposition ist sinnvoll, damit der Zustand der Aussenöffnung kontrolliert und das Gitter bei Bedarf gereinigt werden kann.

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Rufen Sie uns gerne an.

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