Iperjet DF 4 CSS, 3 kW, 3'000 m³/h, Patronenfilter mit Funkenfalle
Produktinformationen "Iperjet DF 4 CSS, 3 kW, 3'000 m³/h, Patronenfilter mit Funkenfalle"
Der Iperjet DF 4 CSS mit 3 kW und 3'000 m³/h ist ein stationärer Patronenfilter zur Absaugung und Filtration von Schweissrauch sowie groben und feinen nichtmetallischen Stäuben. Die CSS-Ausführung kombiniert vier horizontal angeordnete IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen mit automatischer pneumatischer Druckluftabreinigung und einer integrierten Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt.
Mit einer nominalen Luftmenge von 3'000 m³/h, 48 m² Filterfläche und vier Filterpatronen Ø 325 × 750 mm bietet diese DF-4-CSS-Ausführung eine höhere Luftleistung und grössere Filterfläche als die 2,2-kW-Version derselben Baugrösse. Die vorgelagerte Funkenfalle dient dazu, mitgeführte Funken und gröbere Partikel bereits vor der Patronenfilterstufe durch Umlenkung der Rohgasströmung abzuscheiden.
Technische Beschreibung
Die mit Rauch, Staub und gegebenenfalls mitgeführten Funken belastete Rohluft gelangt zunächst in den Rohgasbereich des Iperjet DF 4 CSS. Dort befindet sich die CSS-Funkenfalle mit Prallblechen am Lufteintritt. Die eintretende Luft wird über diese Prallbleche umgelenkt, bevor sie die eigentliche Filterkammer erreicht.
Nach dieser vorgelagerten Stufe werden gröbere Partikel über die interne Strömungsführung abgeschieden. Die verbleibenden feineren Staubpartikel gelangen anschliessend zu vier horizontal angeordneten Filterpatronen. Als Standardfiltermedium sind IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester vorgesehen.
Die vier Filterpatronen besitzen einen Durchmesser von Ø 325 mm und eine Höhe von 750 mm. Für die 3-kW-Ausführung beträgt die gesamte Filterfläche 48 m².
Die Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck abgereinigt. Die abgeschiedenen Partikel werden in die vorgesehenen Staubsammelbereiche ausgetragen. Die gereinigte Luft strömt anschliessend durch den integrierten leistungsstarken Ventilator zum Reinluft-Austritt.
3 kW · 3'000 m³/h
Die leistungsstärkere DF-4-CSS-Ausführung erreicht eine nominale Luftmenge von 3'000 m³/h.
Prallbleche am Rohgaseintritt
Die CSS-Ausführung verfügt über eine vorgelagerte Funkenfalle mit Prallblechen vor der Patronenfilterstufe.
4 horizontale Patronen · 48 m²
Vier IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen Ø 325 × 750 mm bilden die Filterstufe und werden automatisch pneumatisch abgereinigt.
Eigenschaften und Vorteile
- Stationärer Patronenfilter für industrielle Rauch- und Staubabsaugung
- CSS-Ausführung mit integrierter Funkenfalle
- Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt
- Geeignet für Schweissrauch
- Für grobe und feine nichtmetallische Stäube
- Auch geringe Mengen an Spänen als Anwendung dokumentiert
- 3 kW Motorleistung
- Nominale Luftmenge 3'000 m³/h
- Vier horizontale Filterpatronen Ø 325 × 750 mm
- 48 m² gesamte Filterfläche
- IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester
- Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung
- Vorgelagerte Funkenabscheidung vor der Patronenfilterstufe
- Staubsammelvolumen 80 / 123 l bei der CSS-Ausführung
- Integrierter leistungsstarker und geräuscharmer Ventilator
- Horizontal angeordnete Patronen für guten Wartungszugang
- Stationäre Plug-&-Play-Ausführung
- Schalldämmhaube zur zusätzlichen Geräuschreduktion verfügbar
Typische Einsatzbereiche
Der Iperjet DF 4 CSS mit 3 kW ist für industrielle Anwendungen vorgesehen, bei denen Schweissrauch sowie trockene grobe und feine nichtmetallische Stäube abgesaugt werden und gleichzeitig mit Funken im Rohgasstrom gerechnet werden muss.
Typische Einsatzbereiche finden sich beispielsweise in Schweissereien, Metallbaubetrieben und Werkstätten. Mit 3'000 m³/h bietet diese Variante innerhalb der DF-4-CSS-Baugrösse die höhere Luftleistung.
Die vorgelagerte Funkenfalle mit Prallblechen unterstützt die Abscheidung mitgeführter Funken und gröberer Partikel vor der Patronenfilterkammer. Dadurch wird die Rohgasströmung bereits vor der eigentlichen Filtration mechanisch beeinflusst.
Die Funkenfalle ist jedoch nicht mit einem vollständigen Brand- oder Explosionsschutzsystem gleichzusetzen. Bei kritischen Prozessen müssen Staubart, Funkenintensität, Zündquellen und weitere sicherheitstechnische Anforderungen anwendungsbezogen geprüft werden.
Technische Daten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Produktart | Stationärer Patronenfilter, CSS-Ausführung |
| Modell | Iperjet DF 4 CSS |
| Motorleistung | 3 kW |
| Nominale Luftmenge | 3'000 m³/h |
| Anzahl Filterpatronen | 4 |
| Abmessung Filterpatronen | Ø 325 mm × H 750 mm |
| Filterfläche | 48 m² |
| Standard-Filtermedium | IFA/BGIA M-PES, Polyester |
| Filteranordnung | Horizontal |
| Funkenfalle | Prallbleche am Rohgaseintritt |
| Filterabreinigung | Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung |
| Staubsammelvolumen CSS | 80 / 123 l |
| Drehzahl | 2'895 U/min |
| Stromversorgung | 230 / 400 V, 50 Hz |
| Schalldruckpegel | 78 dB(A) |
| Schalldruckpegel mit Schalldämmhaube | 73 dB(A) |
| Statisch verfügbarer Druck | 150 mmH₂O |
| Max. Druck Drucklufttank | 8 bar |
| Stromversorgung Magnetventil | 24 VAC |
CSS-Funkenfalle mit Prallblechen
Das zentrale Zusatzmerkmal der CSS-Ausführung ist die Funkenfalle am Lufteintritt. Prallbleche beziehungsweise Schikanen verändern die Strömungsrichtung der eintretenden Rohluft und bilden damit eine zusätzliche mechanische Stufe vor der Filterkammer.
Die Funkenfalle soll mitgeführte Funken und gröbere Partikel möglichst vor dem Erreichen der M-PES-Filterpatronen abscheiden. Die CSS-Ausführung erweitert damit den normalen Iperjet DF um eine speziell für Prozesse mit Funkenanfall vorgesehene Rohgasstufe.
Die Funkenfalle ersetzt keine vollständige Brand- oder Explosionsschutzplanung. Bei Anwendungen mit erhöhtem Zünd- oder Explosionsrisiko muss die konkrete Eignung der Gesamtanlage anhand der tatsächlichen Prozess- und Stoffeigenschaften beurteilt werden.
Automatische Druckluftabreinigung
Die vier horizontal angeordneten Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck abgereinigt. Die Druckluftimpulse lösen angelagerte Staubpartikel von den Filteroberflächen und unterstützen deren Austrag in die Staubsammelbereiche.
Der Drucklufttank ist für maximal 8 bar ausgelegt. Das Magnetventil wird mit 24 VAC versorgt. Eine geeignete Druckluftversorgung ist deshalb für die automatische Patronenabreinigung erforderlich.
48 m² Filterfläche bei kompakter Baugrösse
Die vier Filterpatronen stellen bei der 3-kW-Ausführung insgesamt 48 m² Filterfläche bereit. Gegenüber dem DF 4 CSS mit 2,2 kW und 37 m² verfügt diese Leistungsstufe damit über eine grössere dokumentierte Filterfläche.
Die horizontale Anordnung ermöglicht einen einfachen Zugang zu den Filterpatronen und unterstützt schnelle Wartungsarbeiten. Filterzustand, Abreinigung und Dichtheit der Filtereinheit sollten abhängig von Staubbelastung und Betriebsdauer regelmässig kontrolliert werden.
Staubsammlung der CSS-Ausführung
Für die DF-4-CSS-Ausführung sind Sammelvolumen von 80 und 123 l dokumentiert. Die abgeschiedenen Partikel werden in den dafür vorgesehenen Sammelbereichen aufgenommen.
Die Staubsammelbehälter sowie die vorgeschaltete Funkenfalle sollten in die regelmässige Anlagenkontrolle einbezogen werden. Die notwendigen Entleerungs- und Kontrollintervalle richten sich nach dem tatsächlichen Staub- und Funkenanfall.
Luftleistung und Anlagenauslegung
Die nominale Luftmenge beträgt 3'000 m³/h. Der statisch verfügbare Druck ist mit 150 mmH₂O dokumentiert. Für die technische Auslegung müssen diese Werte zusammen mit den Druckverlusten von Rohrnetz, Erfassungselementen und weiteren Anlagenkomponenten betrachtet werden.
Die Auswahl eines Patronenfilters sollte deshalb nicht allein anhand der Luftmenge erfolgen. Entscheidend ist der tatsächliche Betriebspunkt des gesamten Absaugsystems.
Geräusch und Schalldämmung
Für die 3-kW-Leistungsstufe ist ein Schalldruckpegel von 78 dB(A) dokumentiert. Mit Schalldämmhaube wird ein Wert von 73 dB(A) angegeben.
Die tatsächliche Geräuschbelastung am Aufstellort wird zusätzlich von Rohrnetz, Luftgeschwindigkeiten, Erfassungsstellen und den räumlichen Bedingungen beeinflusst.
Aufstellung und Betrieb
Der Iperjet DF 4 CSS ist als stationäre Plug-&-Play-Filteranlage für die Innenaufstellung vorgesehen. Für den Betrieb sind eine geeignete Stromversorgung, Druckluft für die automatische Filterabreinigung und ein passend dimensioniertes Absaugsystem erforderlich.
Für Staub und Rauch aus Plasma- und Laserschneidprozessen stehen spezielle Thermalcut-Ausführungen zur Verfügung. Für explosionsschutztechnisch besondere Anwendungen sind separat dafür vorgesehene Varianten und Schutzkonzepte zu prüfen. Die CSS-Funkenfalle allein stellt keine generelle Freigabe für solche Prozesse dar.
Beratung zum Iperjet DF CSS Patronenfilter
Für die Auswahl der passenden Iperjet-DF-CSS-Ausführung sind Luftmenge, Staub- oder Rauchart, Funkenanfall, Filterfläche, Rohrnetz, statischer Druck und die sicherheitstechnischen Anforderungen der Anwendung entscheidend. Wir unterstützen Sie bei der technischen Auswahl und Auslegung des passenden Patronenfilters mit Funkenfalle.
FAQ – Häufige Fragen zum Iperjet DF 4 CSS mit 3 kW
Was bedeutet CSS beim Iperjet DF?
Die CSS-Ausführung verfügt über eine integrierte Funkenfalle mit Prallblechen beziehungsweise Schikanen am Rohgaseintritt. Sie bildet eine mechanische Vorabscheidestufe vor den Filterpatronen.
Welche Luftmenge erreicht der Iperjet DF 4 CSS mit 3 kW?
Die nominale Luftmenge beträgt 3'000 m³/h. Der statisch verfügbare Druck ist mit 150 mmH₂O dokumentiert.
Wie gross ist die Filterfläche?
Die vier horizontal angeordneten Filterpatronen stellen insgesamt 48 m² Filterfläche zur Verfügung.
Ist die CSS-Funkenfalle ein vollständiger Brandschutz?
Nein. Die Funkenfalle bildet eine vorgelagerte mechanische Abscheidestufe. Erforderliche Brand- oder Explosionsschutzmassnahmen müssen für die konkrete Anwendung separat beurteilt werden.