Iperjet DF 4 TRU CSS, 2.2 kW, 2'200 m³/h, Patronenfilter mit Funkenfalle
Produktinformationen "Iperjet DF 4 TRU CSS, 2.2 kW, 2'200 m³/h, Patronenfilter mit Funkenfalle"
Der Iperjet DF 4 TRU CSS mit 2,2 kW und 2'200 m³/h ist ein stationärer Patronenfilter für die industrielle Absaugung und Filtration von Schweissrauch sowie groben und feinen nichtmetallischen Stäuben. Die kombinierte TRU-CSS-Ausführung verbindet vier horizontal angeordnete IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen mit automatischer pneumatischer Druckluftabreinigung, einem zentralen Staubaustrag über einen Einzeltrichter und einer vorgelagerten Funkenfalle mit Prallblechen.
Mit einer Luftmenge von 2'200 m³/h, 37 m² Filterfläche und vier Filterpatronen Ø 325 × 750 mm eignet sich der kompakte Iperjet DF 4 TRU CSS für entsprechend dimensionierte industrielle Absauganwendungen. Die TRU-Konstruktion konzentriert den Staubaustrag auf einen zentralen Trichter, während die CSS-Funkenfalle mitgeführte Funken und gröbere Partikel bereits vor der Patronenfilterstufe mechanisch vorabscheidet.
Technische Beschreibung
Die mit Rauch, Staub und gegebenenfalls mitgeführten Funken belastete Rohluft gelangt zunächst über die Ansaugöffnung in den Rohgasbereich der Filteranlage. Dort befindet sich die CSS-Funkenfalle mit Prallblechen. Die eintretende Luft wird durch diese Elemente umgelenkt, bevor sie die eigentliche Patronenfilterstufe erreicht.
Die Funkenfalle bildet damit eine zusätzliche mechanische Vorabscheidestufe. Mitgeführte Funken und gröbere Partikel sollen möglichst bereits im Rohgasbereich abgeschieden beziehungsweise aus dem direkten Luftstrom zu den Filterpatronen entfernt werden.
Anschliessend werden feinere Staubpartikel von vier horizontal angeordneten Filterpatronen zurückgehalten. Die Patronen besitzen einen Durchmesser von Ø 325 mm und eine Höhe von 750 mm. Für die 2,2-kW-Ausführung beträgt die gesamte Filterfläche 37 m². Als Standardfiltermedium sind IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester vorgesehen.
Charakteristisch für die TRU-Ausführung ist der Einzeltrichter unterhalb der Filterkammer. Der abgeschiedene Staub wird zentral in den darunter angeordneten Sammelbehälter geführt. Die Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck abgereinigt.
2,2 kW · 2'200 m³/h
Die kompakte DF-4-TRU-CSS-Ausführung erreicht eine Luftmenge von 2'200 m³/h und einen statisch verfügbaren Druck von 150 mmH₂O.
Zentraler Staubaustrag · Funkenfalle
Die kombinierte Ausführung verbindet einen Einzeltrichter mit zentralem Staubsammelbehälter und eine Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt.
4 horizontale Patronen · 37 m²
Vier IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen Ø 325 × 750 mm bilden die Filterstufe und werden automatisch pneumatisch abgereinigt.
Eigenschaften und Vorteile
- Stationärer Patronenfilter für industrielle Rauch- und Staubabsaugung
- Kombinierte TRU-CSS-Ausführung
- TRU-Konstruktion mit Einzeltrichter und zentralem Staubsammelbehälter
- CSS-Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt
- Geeignet für Schweissrauch
- Für grobe und feine nichtmetallische Stäube
- 2,2 kW Motorleistung
- Luftmenge 2'200 m³/h
- Vier horizontale Filterpatronen Ø 325 × 750 mm
- 37 m² gesamte Filterfläche
- IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester
- Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung
- Mechanische Funkenvorabscheidung vor der Patronenfilterstufe
- Zentraler Staubaustrag über Einzeltrichter
- Integrierter leistungsstarker Ventilator
- Horizontal angeordnete Patronen für guten Wartungszugang
- Statisch verfügbarer Druck 150 mmH₂O
- Stationäre Ausführung für industrielle Innenbereiche
Typische Einsatzbereiche
Der Iperjet DF 4 TRU CSS ist für industrielle Anwendungen vorgesehen, bei denen Schweissrauch sowie trockene grobe und feine nichtmetallische Stäube abgesaugt und gefiltert werden und gleichzeitig mit Funken im Rohgasstrom gerechnet werden muss.
Typische Einsatzbereiche finden sich beispielsweise in Schweissereien, Metallbaubetrieben, Werkstätten und industriellen Produktionsbereichen. Die kompakte Baugrösse mit 2'200 m³/h eignet sich für entsprechend dimensionierte einzelne oder kleinere Erfassungsstellen.
Die Kombination aus zentralem TRU-Staubaustrag und CSS-Funkenfalle ist besonders dort interessant, wo sowohl eine vereinfachte Staubsammlung als auch eine mechanische Vorabscheidung mitgeführter Funken gewünscht wird.
Die CSS-Funkenfalle ist jedoch nicht mit einem vollständigen Brand- oder Explosionsschutzsystem gleichzusetzen. Bei Anwendungen mit erhöhtem Zünd-, Glimmnest- oder Explosionsrisiko müssen die tatsächlichen Stoffeigenschaften und notwendigen Schutzmassnahmen separat beurteilt werden.
Technische Daten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Produktart | Stationärer Patronenfilter, TRU-CSS-Ausführung |
| Modell | Iperjet DF 4 TRU CSS |
| Motorleistung | 2,2 kW |
| Luftmenge | 2'200 m³/h |
| Anzahl Filterpatronen | 4 |
| Abmessung Filterpatronen | Ø 325 mm × H 750 mm |
| Filterfläche | 37 m² |
| Standard-Filtermedium | IFA/BGIA M-PES, Polyester |
| Filteranordnung | Horizontal |
| TRU-Ausführung | Einzeltrichter mit zentralem Staubsammelbehälter |
| CSS-Funkenfalle | Prallbleche am Rohgaseintritt |
| Filterabreinigung | Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung |
| Drehzahl | 2'865 U/min |
| Stromversorgung | 230 / 400 V, 50 Hz |
| Schalldruckpegel | 76 dB(A) |
| Schalldruckpegel mit Schalldämmhaube | 71 dB(A) |
| Statisch verfügbarer Druck | 150 mmH₂O |
| Max. Druck Drucklufttank | 8 bar |
| Stromversorgung Magnetventil | 24 VAC |
TRU-Ausführung mit zentralem Staubaustrag
Die TRU-Konstruktion verfügt über einen Einzeltrichter unterhalb der Filterkammer. Der abgeschiedene Staub wird dadurch an einer zentralen Stelle zusammengeführt und in den darunter angeordneten Staubsammelbehälter ausgetragen.
Der zentrale Staubaustrag vereinfacht die Entleerung der Filteranlage gegenüber einer Konstruktion mit mehreren getrennten Sammelbereichen. Gerade bei regelmässigem Staubanfall kann dies die betriebliche Handhabung erleichtern.
Für die kombinierte TRU-CSS-Ausführung ist in den vorliegenden technischen Unterlagen kein eindeutig separat ausgewiesenes Sammelvolumen angegeben. Deshalb wird für dieses Modell bewusst kein Literwert genannt.
CSS-Funkenfalle mit Prallblechen
Zusätzlich zum zentralen TRU-Staubaustrag besitzt diese Ausführung eine CSS-Funkenfalle am Rohgaseintritt. Prallbleche verändern die Strömungsrichtung der eintretenden Luft und bilden dadurch eine mechanische Vorabscheidestufe vor den Filterpatronen.
Mitgeführte Funken und gröbere Partikel sollen möglichst bereits vor dem Erreichen der Patronen abgeschieden beziehungsweise aus dem direkten Luftstrom zu den Filterelementen entfernt werden.
Die Funkenfalle ersetzt keine vollständige Brand- oder Explosionsschutzplanung. Die erforderlichen Schutzmassnahmen müssen anhand der konkreten Staub- und Prozessbedingungen bestimmt werden.
Automatische Druckluftabreinigung
Die vier horizontal angeordneten Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck abgereinigt. Druckluftimpulse lösen an den Filteroberflächen angelagerte Staubpartikel und unterstützen deren Austrag in den zentralen Trichter.
Der Drucklufttank ist für maximal 8 bar ausgelegt. Das Magnetventil wird mit 24 VAC versorgt. Für einen zuverlässigen Betrieb der automatischen Filterabreinigung ist daher eine geeignete Druckluftversorgung erforderlich.
37 m² Patronenfilterfläche
Vier horizontal angeordnete Filterpatronen Ø 325 × 750 mm stellen insgesamt 37 m² Filterfläche zur Verfügung. Als Standardfiltermedium sind M-PES-Polyesterpatronen vorgesehen.
Die horizontale Anordnung erleichtert den Zugang zu den Filterelementen für Kontrolle und Wartung. Filterzustand, Funktion der pneumatischen Abreinigung und Zustand der Funkenfalle sollten entsprechend Staub- und Funkenbelastung regelmässig geprüft werden.
Luftleistung und Anlagenauslegung
Die Luftmenge beträgt 2'200 m³/h. Der statisch verfügbare Druck ist mit 150 mmH₂O dokumentiert. Für die korrekte Auslegung müssen diese Werte gemeinsam mit den Druckverlusten des angeschlossenen Rohrnetzes und der Erfassungselemente betrachtet werden.
Rohrdurchmesser, Leitungslängen, Bögen, Abzweigungen und Erfassungselemente bestimmen den tatsächlichen Betriebspunkt. Die Auswahl sollte daher nicht allein anhand der Luftmengenangabe erfolgen.
Geräusch und Schalldämmung
Für die 2,2-kW-Leistungsstufe ist ein Schalldruckpegel von 76 dB(A) dokumentiert. Mit Schalldämmhaube wird ein Wert von 71 dB(A) angegeben.
Die tatsächliche Geräuschsituation hängt zusätzlich von Aufstellort, Rohrnetz, Luftgeschwindigkeit und den räumlichen Bedingungen der Gesamtanlage ab.
Aufstellung und Betrieb
Der Iperjet DF 4 TRU CSS ist als stationäre industrielle Filteranlage ausgeführt. Für den Betrieb sind eine geeignete Stromversorgung, Druckluft für die automatische Patronenabreinigung sowie ein auf den erforderlichen Betriebspunkt abgestimmtes Absaugsystem notwendig.
Für Staub und Rauch aus Plasma- oder Laserschneidprozessen stehen spezielle Thermalcut-Ausführungen zur Verfügung. Für explosionsschutztechnisch besondere Anwendungen müssen separat dafür vorgesehene Varianten und Schutzkonzepte geprüft werden. Die CSS-Funkenfalle allein stellt keine generelle Freigabe für solche Prozesse dar.
Beratung zum Iperjet DF TRU CSS Patronenfilter
Für die Auswahl der passenden Iperjet-DF-TRU-CSS-Ausführung sind Luftmenge, Staub- oder Rauchart, Funkenanfall, Filterfläche, Rohrnetz, erforderlicher statischer Druck und die Anforderungen an den Staubaustrag entscheidend. Wir unterstützen Sie bei der technischen Auswahl und Auslegung des passenden Patronenfilters mit zentralem Staubaustrag und Funkenfalle.
FAQ – Häufige Fragen zum Iperjet DF 4 TRU CSS mit 2,2 kW
Was bedeutet TRU CSS beim Iperjet DF?
Die kombinierte Ausführung verbindet den zentralen Staubaustrag der TRU-Konstruktion über einen Einzeltrichter mit der CSS-Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt.
Welche Luftmenge erreicht der Iperjet DF 4 TRU CSS mit 2,2 kW?
Die dokumentierte Luftmenge beträgt 2'200 m³/h. Der statisch verfügbare Druck ist mit 150 mmH₂O angegeben.
Wie gross ist die Filterfläche?
Die vier horizontal angeordneten Filterpatronen Ø 325 × 750 mm stellen insgesamt 37 m² Filterfläche zur Verfügung.
Ist die CSS-Funkenfalle ein vollständiger Brand- oder Explosionsschutz?
Nein. Die Funkenfalle bildet eine mechanische Vorabscheidestufe. Die erforderlichen Brand- und Explosionsschutzmassnahmen müssen anhand der tatsächlichen Staub- und Prozessbedingungen separat bestimmt werden.