Iperjet DF 9 CSS, 11 kW, 7'500 m³/h, Patronenfilter mit Funkenfalle
Produktinformationen "Iperjet DF 9 CSS, 11 kW, 7'500 m³/h, Patronenfilter mit Funkenfalle"
Der Iperjet DF 9 CSS mit 11 kW und 7'500 m³/h ist ein stationärer Patronenfilter für die industrielle Absaugung und Filtration von Schweissrauch sowie groben und feinen nichtmetallischen Stäuben. Die CSS-Ausführung kombiniert neun horizontal angeordnete IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen mit automatischer pneumatischer Druckluftabreinigung und einer integrierten Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt.
Mit einer Luftmenge von 7'500 m³/h, 108 m² Filterfläche und neun Filterpatronen Ø 325 × 750 mm bildet diese 11-kW-Version die leistungsstärkere Variante innerhalb der DF-9-CSS-Baugrösse. Die vorgelagerte Funkenfalle unterstützt die mechanische Abscheidung mitgeführter Funken und gröberer Partikel, bevor die Rohluft die eigentliche Patronenfilterstufe erreicht.
Technische Beschreibung
Die mit Rauch, Staub und gegebenenfalls mitgeführten Funken belastete Rohluft gelangt zunächst in den Rohgasbereich des Iperjet DF 9 CSS. Dort befindet sich die CSS-Funkenfalle mit Prallblechen am Lufteintritt. Die eintretende Luft wird durch diese Elemente umgelenkt und bereits vor der eigentlichen Patronenfilterung mechanisch vorbehandelt.
Anschliessend gelangt die Rohluft in die Vorkammer der Filtereinheit. Dort werden gröbere Partikel vorabgeschieden und in den hinteren Staubsammelbereich geführt. Die verbleibenden feineren Staubpartikel werden danach von neun horizontal angeordneten Filterpatronen der Klasse M zurückgehalten.
Die neun Filterpatronen besitzen einen Durchmesser von Ø 325 mm und eine Höhe von 750 mm. Die gesamte Filterfläche beträgt 108 m². Als Standardfiltermedium kommen IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester zum Einsatz.
Die Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck abgereinigt. Die feinen abgeschiedenen Stäube werden in den vorderen Staubsammelbereich ausgetragen. Die gereinigte Luft strömt anschliessend über den integrierten Ventilator im oberen Bereich der Anlage zum Reinluft-Austritt.
11 kW · 7'500 m³/h
Die leistungsstärkere DF-9-CSS-Ausführung erreicht 7'500 m³/h und einen statisch verfügbaren Druck von 170 mmH₂O.
Prallbleche am Rohgaseintritt
Die CSS-Ausführung verfügt über eine vorgelagerte mechanische Funkenfalle vor der Patronenfilterstufe.
9 horizontale Patronen · 108 m²
Neun IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen Ø 325 × 750 mm bilden die Filterstufe und werden automatisch pneumatisch abgereinigt.
Eigenschaften und Vorteile
- Stationärer Patronenfilter für industrielle Rauch- und Staubabsaugung
- CSS-Ausführung mit integrierter Funkenfalle
- Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt
- Für Schweissrauch sowie grobe und feine nichtmetallische Stäube
- 11 kW Motorleistung
- Luftmenge 7'500 m³/h
- Neun horizontale Filterpatronen Ø 325 × 750 mm
- 108 m² gesamte Filterfläche
- IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester
- Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung
- Vorkammer zur Vorabscheidung gröberer Partikel
- Mechanische Funkenvorabscheidung vor der Patronenfilterstufe
- Staubsammelvolumen 102 / 188 l bei der CSS-Ausführung
- Integrierter leistungsstarker und geräuscharmer Ventilator
- Horizontal angeordnete Patronen für guten Wartungszugang
- Statisch verfügbarer Druck 170 mmH₂O
- Stationäre Plug-&-Play-Ausführung
- Schalldämmhaube zur zusätzlichen Geräuschreduktion verfügbar
Typische Einsatzbereiche
Der Iperjet DF 9 CSS mit 11 kW ist für industrielle Anwendungen vorgesehen, bei denen Schweissrauch sowie trockene grobe und feine nichtmetallische Stäube abgesaugt und gefiltert werden und gleichzeitig mit Funken im Rohgasstrom gerechnet werden muss.
Typische Einsatzbereiche finden sich beispielsweise in Schweissereien, Metallbaubetrieben, Werkstätten und industriellen Produktionsbereichen mit mehreren oder leistungsintensiveren Erfassungsstellen. Mit 7'500 m³/h bietet diese Variante innerhalb der DF-9-CSS-Reihe die höchste dokumentierte Luftleistung.
Die technische Dokumentation der Iperjet-DF-Serie nennt ausserdem geringe Mengen an Spänen als möglichen Anwendungsbereich. Die konkrete Eignung muss abhängig von Material, Partikeleigenschaften, Konzentration und Prozessbedingungen geprüft werden.
Für Staub und Rauch aus Plasma- oder Laserschneidprozessen stehen innerhalb der Iperjet-DF-Reihe spezielle Thermalcut-Ausführungen zur Verfügung. Die normale CSS-Ausführung sollte für solche Anwendungen nicht ohne technische Prüfung eingesetzt werden.
Technische Daten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Produktart | Stationärer Patronenfilter, CSS-Ausführung |
| Modell | Iperjet DF 9 CSS |
| Motorleistung | 11 kW |
| Luftmenge | 7'500 m³/h |
| Anzahl Filterpatronen | 9 |
| Abmessung Filterpatronen | Ø 325 mm × H 750 mm |
| Filterfläche | 108 m² |
| Standard-Filtermedium | IFA/BGIA M-PES, Polyester |
| Filteranordnung | Horizontal |
| Funkenfalle | Prallbleche am Rohgaseintritt |
| Filterabreinigung | Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung |
| Staubsammelvolumen CSS | 102 / 188 l |
| Drehzahl | 2'980 U/min |
| Stromversorgung | 230 / 400 V, 50 Hz |
| Schalldruckpegel | 85 dB(A) |
| Schalldruckpegel mit Schalldämmhaube | 79,5 dB(A) |
| Statisch verfügbarer Druck | 170 mmH₂O |
| Max. Druck Drucklufttank | 8 bar |
| Stromversorgung Magnetventil | 24 VAC |
CSS-Funkenfalle mit Prallblechen
Das charakteristische Zusatzmerkmal der CSS-Ausführung ist die Funkenfalle am Rohgaseintritt. Die Prallbleche verändern die Strömungsrichtung der eintretenden Luft und bilden eine mechanische Vorabscheidestufe vor den neun Filterpatronen.
Mitgeführte Funken und gröbere Partikel sollen dadurch möglichst bereits vor dem Erreichen der Filterelemente abgeschieden beziehungsweise aus dem direkten Luftstrom zu den Patronen entfernt werden. Die CSS-Ausführung erweitert den normalen Iperjet DF damit um eine zusätzliche Rohgasstufe für Anwendungen mit Funkenanfall.
Die Funkenfalle ersetzt jedoch keine vollständige Brand- oder Explosionsschutzplanung. Bei Anwendungen mit erhöhtem Zünd-, Glimmnest- oder Explosionsrisiko müssen die tatsächlichen Stoffeigenschaften, Prozessbedingungen und erforderlichen Schutzmassnahmen separat bewertet werden.
108 m² Patronenfilterfläche
Die neun horizontal angeordneten Filterpatronen Ø 325 × 750 mm stellen insgesamt 108 m² Filterfläche zur Verfügung. Die Filterfläche entspricht der 7,5-kW-Ausführung derselben Baugrösse, während die 11-kW-Version einen höheren Luftvolumenstrom und einen höheren statisch verfügbaren Druck bietet.
Die horizontale Patronenanordnung ermöglicht einen guten Zugang zur Filterkammer und erleichtert Kontrolle, Wartung und Patronenwechsel. Filterzustand, Sitz der Filterelemente und Funktion der automatischen Abreinigung sollten entsprechend der tatsächlichen Staubbelastung regelmässig kontrolliert werden.
Automatische Druckluftabreinigung
Die neun Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck gereinigt. Druckluftimpulse lösen den an den Filteroberflächen angelagerten Staub und unterstützen den Austrag der Partikel in die vorgesehenen Sammelbereiche.
Der Drucklufttank ist für maximal 8 bar ausgelegt. Das Magnetventil arbeitet mit 24 VAC. Eine geeignete Druckluftversorgung ist deshalb für den zuverlässigen Betrieb der automatischen Patronenabreinigung erforderlich.
Vorkammer und Staubsammlung
Die Iperjet-DF-Filtereinheit arbeitet mit einer Vorkammer, in der gröbere Partikel bereits vor den Filterpatronen abgeschieden werden. Diese Partikel fallen in den hinteren Staubsammelbehälter.
Feinere Staubpartikel werden anschliessend von den Filterpatronen abgeschieden und in den vorderen Sammelbereich geführt. Für die DF-9-CSS-Ausführung sind Sammelvolumen von 102 und 188 l dokumentiert.
Die Sammelbereiche sowie die Funkenfalle sollten abhängig vom tatsächlichen Staub- und Funkenanfall regelmässig kontrolliert und rechtzeitig geleert beziehungsweise gereinigt werden.
Hohe Luftleistung und statischer Druck
Die 11-kW-Ausführung erreicht eine Luftmenge von 7'500 m³/h und einen statisch verfügbaren Druck von 170 mmH₂O. Gegenüber der 7,5-kW-Version mit 6'500 m³/h und 130 mmH₂O bietet sie damit mehr Leistungsreserve für entsprechend ausgelegte Absaugsysteme.
Für die korrekte Dimensionierung müssen Luftmenge und statisch verfügbarer Druck gemeinsam mit den Druckverlusten des Rohrnetzes betrachtet werden. Rohrdurchmesser, Leitungslängen, Bögen, Abzweigungen und Erfassungselemente bestimmen den tatsächlichen Betriebspunkt der Anlage.
Geräusch und Schalldämmung
Für die 11-kW-Leistungsstufe ist ein Schalldruckpegel von 85 dB(A) dokumentiert. Mit aufgesetzter Schalldämmhaube wird ein Wert von 79,5 dB(A) angegeben.
Die tatsächliche Geräuschsituation wird zusätzlich von Aufstellort, Rohrnetz, Luftgeschwindigkeit und den räumlichen Bedingungen beeinflusst. Die Schalldämmhaube kann daher insbesondere bei geräuschsensibleren Aufstellorten eine relevante Ergänzung darstellen.
Aufstellung und Betrieb
Der Iperjet DF 9 CSS ist als stationäre Plug-&-Play-Filteranlage ausgeführt. Für den Betrieb sind eine geeignete Stromversorgung, Druckluft für die automatische Patronenabreinigung und ein auf den erforderlichen Betriebspunkt abgestimmtes Absaugsystem notwendig.
Für Staub und Rauch aus Plasma- und Laserschneidprozessen stehen spezielle Thermalcut-Ausführungen zur Verfügung. Für explosionsschutztechnisch besondere Anwendungen sind separat dafür vorgesehene Varianten und Schutzkonzepte zu prüfen. Die CSS-Funkenfalle allein stellt keine generelle Freigabe für solche Prozesse dar.
Beratung zum Iperjet DF CSS Patronenfilter
Für die Auswahl der passenden Iperjet-DF-CSS-Ausführung sind Luftmenge, erforderlicher statischer Druck, Staub- oder Rauchart, Funkenanfall, Filterfläche, Rohrnetz und die sicherheitstechnischen Anforderungen der konkreten Anwendung entscheidend. Wir unterstützen Sie bei der technischen Auswahl und Auslegung des passenden Patronenfilters mit Funkenfalle.
FAQ – Häufige Fragen zum Iperjet DF 9 CSS mit 11 kW
Was bedeutet CSS beim Iperjet DF 9?
Die CSS-Ausführung verfügt über eine Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt. Diese bildet eine mechanische Vorabscheidestufe vor den Filterpatronen.
Welche Luftmenge erreicht der Iperjet DF 9 CSS mit 11 kW?
Die Luftmenge beträgt 7'500 m³/h. Der statisch verfügbare Druck ist mit 170 mmH₂O dokumentiert.
Wie gross ist die Filterfläche?
Die neun horizontal angeordneten Filterpatronen Ø 325 × 750 mm stellen insgesamt 108 m² Filterfläche zur Verfügung.
Was unterscheidet die 11-kW-Version von der 7,5-kW-Ausführung?
Beide DF-9-CSS-Ausführungen arbeiten mit neun Patronen und 108 m² Filterfläche. Die 11-kW-Version erreicht jedoch 7'500 statt 6'500 m³/h und bietet mit 170 statt 130 mmH₂O einen höheren statisch verfügbaren Druck.