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Produktinformationen "Iperjet DF 9 CSS, 7.5 kW, 6'500 m³/h, Patronenfilter mit Funkenfalle"

Der Iperjet DF 9 CSS mit 7,5 kW und 6'500 m³/h ist ein stationärer Patronenfilter für die industrielle Absaugung und Filtration von Schweissrauch sowie groben und feinen nichtmetallischen Stäuben. Die CSS-Ausführung kombiniert neun horizontal angeordnete IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen mit automatischer pneumatischer Druckluftabreinigung und einer integrierten Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt.

Mit einer Luftmenge von 6'500 m³/h, 108 m² Filterfläche und neun Filterpatronen Ø 325 × 750 mm ist der Iperjet DF 9 CSS für industrielle Absauganwendungen mit höherem Luftbedarf ausgelegt. Die vorgelagerte Funkenfalle unterstützt die Abscheidung mitgeführter Funken und gröberer Partikel, bevor die belastete Luft die eigentliche Patronenfilterstufe erreicht.

Technische Beschreibung

Die mit Rauch, Staub und gegebenenfalls Funken belastete Rohluft gelangt zunächst in den Rohgasbereich des Iperjet DF 9 CSS. Dort befindet sich die CSS-Funkenfalle mit Prallblechen am Lufteintritt. Die Strömung wird über diese Prallbleche umgelenkt und damit bereits vor der eigentlichen Filterkammer mechanisch beeinflusst.

In der anschliessenden Vorkammer werden gröbere Partikel vorabgeschieden. Die verbleibenden feineren Staubpartikel gelangen zu den neun horizontal angeordneten Filterpatronen. Als Standardfiltermedium kommen IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester zum Einsatz.

Die neun Filterpatronen besitzen einen Durchmesser von Ø 325 mm und eine Höhe von 750 mm. Gemeinsam stellen sie eine Filterfläche von 108 m² zur Verfügung. Die horizontale Anordnung ermöglicht einen guten Zugang zur Filtereinheit für Kontrolle, Wartung und Patronenwechsel.

Die Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck abgereinigt. Die abgeschiedenen Partikel werden in die vorgesehenen Staubsammelbereiche ausgetragen. Die gereinigte Luft strömt anschliessend über den im oberen Anlagenbereich integrierten leistungsstarken Ventilator zum Reinluft-Austritt.

Luftleistung

7,5 kW · 6'500 m³/h

Die DF-9-CSS-Ausführung erreicht eine Luftmenge von 6'500 m³/h und einen statisch verfügbaren Druck von 130 mmH₂O.

Funkenfalle

Prallbleche am Rohgaseintritt

Die CSS-Ausführung verfügt über eine vorgelagerte mechanische Funkenfalle, bevor die Rohluft die Patronenfilterstufe erreicht.

Filtertechnik

9 horizontale Patronen · 108 m²

Neun IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen Ø 325 × 750 mm bilden die grossflächige Filterstufe und werden automatisch pneumatisch abgereinigt.

Eigenschaften und Vorteile

  • Stationärer Patronenfilter für industrielle Rauch- und Staubabsaugung
  • CSS-Ausführung mit integrierter Funkenfalle
  • Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt
  • Für Schweissrauch sowie grobe und feine nichtmetallische Stäube
  • 7,5 kW Motorleistung
  • Luftmenge 6'500 m³/h
  • Neun horizontale Filterpatronen Ø 325 × 750 mm
  • 108 m² gesamte Filterfläche
  • IFA/BGIA-M-PES-Filterpatronen aus Polyester
  • Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung
  • Vorkammer zur Vorabscheidung gröberer Partikel
  • Mechanische Funkenvorabscheidung vor der Patronenfilterstufe
  • Staubsammelvolumen 102 / 188 l bei der CSS-Ausführung
  • Integrierter leistungsstarker und geräuscharmer Ventilator
  • Horizontal angeordnete Patronen für guten Wartungszugang
  • Statisch verfügbarer Druck 130 mmH₂O
  • Stationäre Plug-&-Play-Ausführung für die Innenaufstellung
  • Optionale Schalldämmhaube zur zusätzlichen Geräuschreduktion

Typische Einsatzbereiche

Der Iperjet DF 9 CSS mit 7,5 kW ist für industrielle Anwendungen vorgesehen, bei denen Schweissrauch sowie trockene grobe und feine nichtmetallische Stäube abgesaugt und gefiltert werden und gleichzeitig mit Funken im Rohgasstrom gerechnet werden muss.

Typische Einsatzbereiche finden sich beispielsweise in Schweissereien, Metallbaubetrieben, Werkstätten und industriellen Produktionsbereichen mit mehreren oder leistungsintensiveren Erfassungsstellen. Mit 6'500 m³/h und 108 m² Filterfläche deckt die DF-9-CSS-Baugrösse Anwendungen mit höherem Luftbedarf als die kleineren DF-4- und DF-6-CSS-Modelle ab.

Die technische Dokumentation der Iperjet-DF-Reihe nennt ausserdem geringe Mengen an Spänen als möglichen Anwendungsbereich. Die konkrete Eignung ist abhängig von Material, Partikeleigenschaften und Prozessbedingungen zu beurteilen.

Für Staub und Rauch aus Plasma- oder Laserschneidprozessen stehen innerhalb der Iperjet-DF-Reihe spezielle Thermalcut-Ausführungen zur Verfügung. Die normale CSS-Ausführung sollte für solche Prozesse nicht ohne technische Prüfung eingesetzt werden.

Technische Daten

Merkmal Ausführung
Produktart Stationärer Patronenfilter, CSS-Ausführung
Modell Iperjet DF 9 CSS
Motorleistung 7,5 kW
Luftmenge 6'500 m³/h
Anzahl Filterpatronen 9
Abmessung Filterpatronen Ø 325 mm × H 750 mm
Filterfläche 108 m²
Standard-Filtermedium IFA/BGIA M-PES, Polyester
Filteranordnung Horizontal
Funkenfalle Prallbleche am Rohgaseintritt
Filterabreinigung Automatische pneumatische Differenzdruckabreinigung
Staubsammelvolumen CSS 102 / 188 l
Drehzahl 2'915 U/min
Stromversorgung 230 / 400 V, 50 Hz
Schalldruckpegel 83 dB(A)
Schalldruckpegel mit Schalldämmhaube 78 dB(A)
Statisch verfügbarer Druck 130 mmH₂O
Max. Druck Drucklufttank 8 bar
Stromversorgung Magnetventil 24 VAC
Abmessungen B × T × H 1'750 × 1'750 × 2'250 mm
Gewicht 790 kg

CSS-Funkenfalle mit Prallblechen

Das zentrale Zusatzmerkmal der CSS-Ausführung ist die Funkenfalle am Rohgaseintritt. Prallbleche beziehungsweise Schikanen verändern die Strömungsrichtung der eintretenden Luft und bilden dadurch eine mechanische Vorabscheidestufe vor der Patronenfilterkammer.

Mitgeführte Funken und gröbere Partikel sollen dadurch möglichst bereits vor dem Erreichen der Filterpatronen abgeschieden beziehungsweise aus dem direkten Luftstrom zu den Filterelementen entfernt werden.

Die Funkenfalle ist jedoch nicht mit einem vollständigen Brand- oder Explosionsschutzsystem gleichzusetzen. Bei Anwendungen mit erhöhtem Zünd-, Glimmnest- oder Explosionsrisiko müssen die tatsächlichen Stoffeigenschaften, Prozessbedingungen und notwendigen Schutzmassnahmen separat beurteilt werden.

108 m² Patronenfilterfläche

Der Iperjet DF 9 CSS arbeitet mit neun horizontalen Filterpatronen Ø 325 × 750 mm und stellt insgesamt 108 m² Filterfläche zur Verfügung. Die grössere Patronenzahl bietet gegenüber den kleineren DF-4- und DF-6-Baugrössen entsprechend mehr Filterfläche.

Die horizontale Anordnung ermöglicht einen einfachen Zugang zu den Filterelementen und unterstützt eine schnelle Wartung. Filterzustand, Sitz der Patronen und die Funktion der automatischen Abreinigung sollten entsprechend der tatsächlichen Staubbelastung regelmässig überprüft werden.

Automatische Druckluftabreinigung

Die neun Filterpatronen werden automatisch pneumatisch in Abhängigkeit vom Differenzdruck gereinigt. Druckluftimpulse lösen den an den Filteroberflächen angelagerten Staub und unterstützen dessen Austrag in die vorgesehenen Staubsammelbereiche.

Der Drucklufttank ist für maximal 8 bar ausgelegt. Das Magnetventil wird mit 24 VAC versorgt. Eine geeignete Druckluftversorgung ist deshalb für den Betrieb der automatischen Patronenabreinigung erforderlich.

Vorkammer und Staubsammlung

Die Filtereinheit verfügt über eine Vorkammer, in der gröbere Partikel vor der Patronenfilterung abgeschieden werden. Feinere Stäube werden anschliessend an den Filterpatronen zurückgehalten und in den dafür vorgesehenen Sammelbereich ausgetragen.

Für die DF-9-CSS-Ausführung sind Sammelvolumen von 102 und 188 l dokumentiert. Die Staubsammelbereiche sowie die vorgeschaltete Funkenfalle sollten abhängig vom tatsächlichen Staub- und Funkenanfall regelmässig kontrolliert und rechtzeitig geleert beziehungsweise gereinigt werden.

Luftleistung und Anlagenauslegung

Die Luftmenge beträgt 6'500 m³/h. Der statisch verfügbare Druck ist mit 130 mmH₂O angegeben. Diese Werte müssen bei der technischen Auslegung gemeinsam mit den Druckverlusten des angeschlossenen Rohrnetzes betrachtet werden.

Rohrdurchmesser, Leitungslängen, Bögen, Abzweigungen, Erfassungselemente und weitere Komponenten bestimmen den tatsächlichen Betriebspunkt. Die Filterauswahl sollte daher nicht allein anhand der maximalen beziehungsweise nominalen Luftmenge erfolgen.

Geräusch und Schalldämmung

Für die 7,5-kW-Ausführung ist ein Schalldruckpegel von 83 dB(A) dokumentiert. Mit aufgesetzter Schalldämmhaube wird ein Wert von 78 dB(A) angegeben.

Die tatsächliche Geräuschsituation im Betrieb hängt zusätzlich von Aufstellort, Rohrnetz, Luftgeschwindigkeit, Erfassungseinrichtungen und den räumlichen Bedingungen ab.

Aufstellung und Betrieb

Der Iperjet DF 9 CSS ist als stationäre Plug-&-Play-Filteranlage für die Innenaufstellung vorgesehen. Die dokumentierten Abmessungen betragen 1'750 × 1'750 × 2'250 mm bei einem Gewicht von 790 kg.

Für den Betrieb sind eine geeignete Stromversorgung, Druckluft für die automatische Filterabreinigung und ein passend dimensioniertes Rohr- und Erfassungssystem erforderlich. Für thermische Schneidprozesse sowie besondere explosionsschutztechnische Anwendungen sind die dafür vorgesehenen Filtervarianten und Schutzkonzepte separat zu prüfen.

Beratung zum Iperjet DF CSS Patronenfilter

Für die Auswahl der passenden Iperjet-DF-CSS-Ausführung sind Luftmenge, erforderlicher statischer Druck, Staub- oder Rauchart, Funkenanfall, Filterfläche, Rohrnetz und die sicherheitstechnischen Anforderungen der konkreten Anwendung entscheidend. Wir unterstützen Sie bei der technischen Auswahl und Auslegung des passenden Patronenfilters mit Funkenfalle.

FAQ – Häufige Fragen zum Iperjet DF 9 CSS mit 7,5 kW

Was bedeutet CSS beim Iperjet DF 9?

Die CSS-Ausführung verfügt über eine Funkenfalle mit Prallblechen am Rohgaseintritt. Sie bildet eine mechanische Vorabscheidestufe vor den Filterpatronen.

Welche Luftmenge erreicht der Iperjet DF 9 CSS mit 7,5 kW?

Die Luftmenge beträgt 6'500 m³/h. Der statisch verfügbare Druck ist mit 130 mmH₂O dokumentiert.

Wie gross ist die Filterfläche des DF 9 CSS?

Die neun horizontal angeordneten Filterpatronen Ø 325 × 750 mm stellen insgesamt 108 m² Filterfläche zur Verfügung.

Bietet die CSS-Funkenfalle vollständigen Brand- oder Explosionsschutz?

Nein. Die Funkenfalle ist eine mechanische Vorabscheidestufe. Erforderliche Brand- und Explosionsschutzmassnahmen müssen anhand der tatsächlichen Staub-, Prozess- und Betriebsbedingungen separat bestimmt werden.

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