Konus für Hochvakuum-Rohrsysteme
Konusse für Hochvakuum-Rohrsysteme reduzieren Rohrquerschnitte von einem grösseren auf einen kleineren Ø. Die galvanisch verzinkte Serie umfasst Übergänge von Ø 50/38 mm bis Ø 203/152 mm und ist beidseitig glatt für Rohrkupplungsverbindungen ausgeführt.
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Ein Konus übernimmt im verzinkten Hochvakuum-Rohrsystem eine klare Übergangsfunktion. Er verbindet zwei unterschiedliche Rohrdurchmesser miteinander und ermöglicht einen kontrollierten Wechsel von einem grösseren auf einen kleineren Leitungsquerschnitt. Gerade in Absaug- und Förderanlagen ist diese Reduktion nicht nur eine geometrische Anpassung, sondern immer auch ein Eingriff in Strömungsgeschwindigkeit, Druckverlust, Förderverhalten und Anlagenbalance.
Systemüberblick und Funktion
Konusse werden eingesetzt, wenn Hauptleitungen, Teilstrecken, Maschinenanschlüsse oder Anschlussbereiche unterschiedliche Ø haben. Das grössere Ende A nimmt den grösseren Rohrdurchmesser auf, das kleinere Ende B führt auf den kleineren Anschluss weiter. Im Hochvakuum-Bereich muss dieser Übergang sauber gewählt werden, weil eine Reduktion die Strömung beschleunigen, den Druckverlust verändern und bei Fördergut das Materialverhalten beeinflussen kann.
Rohrquerschnitt definiert reduzieren
Der Konus führt von einem grösseren auf einen kleineren Ø und schafft einen sauberen Übergang zwischen unterschiedlichen Leitungsabschnitten im Hochvakuum-Rohrsystem.
A und B gemeinsam prüfen
A bezeichnet das grössere Ende, B den kleineren Anschluss. Erst beide Ø zusammen bestimmen, ob der Konus zur Rohrführung, Luftmenge und Förderaufgabe passt.
Übergang spannungsfrei einbinden
Der Reduktionsbereich sollte sauber abgestützt und spannungsfrei montiert werden, damit Rohrkupplungen, glatte Rohrenden und angrenzende Rohrstücke nicht zusätzlich belastet werden.
Komponenten und verfügbare Ausführungen
Die Serie umfasst galvanisch verzinkte Konusse für Hochvakuum-Rohrsysteme mit abgestuften A/B-Kombinationen von Ø 50/38 mm bis Ø 203/152 mm. Alle sichtbaren Varianten sind mit einer Wandstärke von 1.5 bis 2.00 mm ausgeführt und beidseitig glatt für Rohrkupplungsverbindungen aufgebaut. A steht für das grössere Ende, B für den kleineren Anschluss.
| Übergang A → B | Funktion | Wandstärke | Rohrenden | Ausführung |
|---|---|---|---|---|
| Ø 50 → 38 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 63 → 50 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 76 → 50 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 76 → 63 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 102 → 63 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 102 → 76 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 108 → 63 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 108 → 76 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 108 → 102 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 127 → 76 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 127 → 102 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 127 → 108 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 152 → 102 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 152 → 108 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 152 → 127 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
| Ø 203 → 152 mm | Reduktion | 1.5–2.00 mm | beidseitig glatt | galvanisch verzinkt |
Typische Einsatzbereiche
Konusse für Hochvakuum-Rohrsysteme werden eingesetzt, wenn Staubsaugerleitungen, Produktförderleitungen oder Abluftleitungen von einem grösseren auf einen kleineren Ø übergehen müssen. Typische Anwendungen sind Übergänge von Hauptleitungen auf kleinere Maschinenanschlüsse, Anpassungen innerhalb kompakter Hochvakuum-Strecken und Reduktionen auf Teilstränge mit geringerem Querschnitt.
In Produktförderleitungen ist ein sauberer Querschnittswechsel besonders wichtig, weil sich Strömungsgeschwindigkeit, Materialanprall, Ablagerungsneigung und Förderverhalten im reduzierten Bereich verändern können. Bei reinen Luft- oder Abluftleitungen stehen eher Druckverlust, Strömungsruhe, Luftmenge und eine technisch saubere Einbindung in den Rohrverlauf im Vordergrund.
Auswahl und Auslegung
Für die Auswahl müssen A und B immer gemeinsam betrachtet werden. A ist das grössere Ende, B der kleinere Anschluss. Diese Kombination bestimmt, wie stark der Querschnitt reduziert wird und wie sich der Übergang auf Strömungsgeschwindigkeit, Druckverlust und Förderverhalten auswirkt. Eine Auswahl nur nach dem grösseren Ø wäre technisch unvollständig.
Zusätzlich sind Medium, Unterdruck, Luftmenge, Fördergeschwindigkeit, Partikelgrösse, Abrieb, Ablagerungsneigung und Einbausituation wichtig. Je grösser der Sprung zwischen A und B ist, desto bewusster sollte geprüft werden, ob die Reduktion an dieser Stelle strömungstechnisch sinnvoll ist.
Ein Konus sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Rohrstrecke ausgewählt werden. Passende Stahlrohre, Rohrkupplungen, Rohrschellen und angrenzende Formteile müssen zur gesamten Hochvakuum-Strecke passen.
Montage, Integration und Praxis
Die beidseitig glatten Rohrenden sind für Rohrkupplungsverbindungen ausgelegt. Das erleichtert die Montage, ermöglicht eine demontierbare Verbindung und unterstützt spätere Anpassungen an Maschinenanschlüssen, Teilstrecken oder Rohrnetzabschnitten. Wichtig ist, dass beide Anschlussseiten sauber ausgerichtet werden.
Der Übergangsbereich sollte spannungsfrei eingebunden und mechanisch entlastet werden. Wenn Rohrstücke, Konus und Kupplungen unter Zug, Versatz oder Vibration stehen, können Dichtheit, Montagequalität und Servicefreundlichkeit leiden. Passende Rohrschellen vor und nach dem Konus verbessern Stabilität und reduzieren unnötige Belastung auf die Rohrkupplungen.
Wenn nicht nur ein Ø-Wechsel, sondern zusätzlich eine Richtungsänderung oder Verteilung erforderlich ist, sollten passende Rohrbogen, Abzweiger 45° oder Hosenstücke 45° in die Auslegung einbezogen werden.
Beratung zu Konussen für Hochvakuum-Rohrsysteme
Ein Konus muss nicht nur geometrisch passen, sondern zur Strömungs- und Förderlogik des Systems. Entscheidend sind grosses Ende A, kleines Ende B, Medium, Unterdruck, Luftmenge, Fördergeschwindigkeit, Einbauraum, angrenzende Rohrkomponenten und die Rolle des Querschnittswechsels innerhalb der gesamten Hochvakuum-Strecke.
Für eine technische Anfrage sind A-Ø, B-Ø, Medium, Luftmenge, Unterdruck, Fördergeschwindigkeit, Leitungsverlauf, vorhandene Kupplungen, Befestigungssituation sowie Fotos oder Skizzen der Anlage hilfreich.
FAQ – Häufige Fragen zu Konussen für Hochvakuum-Rohrsysteme
Wann ist ein Konus im Hochvakuum-Rohrsystem sinnvoll?
Ein Konus ist sinnvoll, wenn ein Rohrquerschnitt von einem grösseren auf einen kleineren Ø reduziert werden soll. Das betrifft besonders Maschinenanschlüsse, Teilstrecken und Übergänge innerhalb von Staubsauger-, Förder- und Abluftleitungen.
Was bedeuten A und B beim Konus?
A bezeichnet das grössere Ende, B den kleineren Anschluss. Beide Werte zusammen bestimmen die tatsächliche Reduktion und sind deshalb für die Auswahl entscheidend.
Welche Ø-Kombinationen sind bei dieser Serie vorhanden?
Die sichtbare Serie umfasst Reduktionen von Ø 50/38 mm bis Ø 203/152 mm. Dazwischen sind mehrere abgestufte Übergänge für typische Hochvakuum-Leitungen vorhanden.
Welche Wandstärke haben die Konusse?
Die sichtbaren Konusse sind mit einer Wandstärke von 1.5 bis 2.00 mm ausgeführt. Die Eignung hängt zusätzlich von Medium, Unterdruck, Fördergeschwindigkeit, Abrieb, Einbaulage und Wartungszugang ab.
Was bedeutet beidseitig glatt?
Beidseitig glatt bedeutet, dass beide Rohrenden für Rohrkupplungsverbindungen ausgeführt sind. Dadurch lassen sich die Konusse montagefreundlich verbinden, demontieren und bei unbeschädigten Bauteilen wiederverwenden.
Welche Rohrkupplung passt zu diesen Konussen?
Die Rohrkupplung muss zum jeweiligen Ø, zur Systemwelt und zur Anwendung passen. Für normale Verbindungen kommen passende Rohrkupplungen infrage; bei Anforderungen an elektrische Einbindung kann eine Rohrkupplung mit Erdung sinnvoll sein.
Wie beeinflusst ein Konus die Strömung?
Ein Konus verändert den Rohrquerschnitt. Dadurch können sich Strömungsgeschwindigkeit, Druckverlust und Förderverhalten ändern. Deshalb sollte die A/B-Kombination immer zur Luftmenge, zum Medium und zur Gesamtanlage passen.
Was ist bei Produktförderleitungen zu beachten?
Bei Produktförderleitungen sind Fördergeschwindigkeit, Partikelgrösse, Abrieb, Materialanprall, Ablagerungsneigung und Reinigungszugang wichtig. Eine Reduktion kann das Förderverhalten deutlich beeinflussen.
Wann sollte eine Reduktion besonders geprüft werden?
Eine Reduktion sollte besonders geprüft werden, wenn der Ø-Sprung gross ist, Fördergut transportiert wird, hohe Strömungsgeschwindigkeiten auftreten oder der Konus nahe an Bögen, Abzweigern, Maschinenanschlüssen oder Klappenventilen sitzt.
Wie sollten Konusse montiert werden?
Konusse sollten spannungsfrei eingebunden, mit passenden Rohrkupplungen verbunden und im Umfeld gut abgestützt werden. Der Übergangsbereich darf nicht durch Zug, Versatz oder Vibration zusätzlich belastet werden.
Welche Befestigung ist am Übergang wichtig?
Rohrschellen vor und nach dem Konus entlasten Rohrkupplungen und glatte Rohrenden. Das verbessert Dichtheit, mechanische Stabilität und Servicefreundlichkeit der Hochvakuum-Strecke.
Kann ein Konus nach einer Demontage wiederverwendet werden?
Ja, die beidseitig glatte Ausführung mit Rohrkupplungsverbindung unterstützt eine demontierbare und wiederverwendbare Montage. Voraussetzung ist, dass Rohrenden, Kupplungen und Konus bei Demontage und Wiedereinbau unbeschädigt bleiben.
Wann ist die verzinkte Ausführung passend und wann eher Edelstahl?
Die galvanisch verzinkte Ausführung ist für viele trockene industrielle Anwendungen passend. Edelstahl sollte geprüft werden, wenn Feuchte, Korrosionsbelastung, Reinigung, materialkritischere Medien oder besondere Umgebungsbedingungen relevant sind.
Welche Angaben helfen bei einer technischen Anfrage?
Hilfreich sind A-Ø, B-Ø, Medium, Luftmenge, Unterdruck, Fördergeschwindigkeit, Leitungsverlauf, vorhandene Kupplungen, Befestigungssituation sowie Fotos oder Skizzen der Anlage.